Hilfe & Dokumentation
Offline-fokussierte Hinweise für sichere Equipment-Listen.
Erweiterte Funktionen
Funktionen, die sich auszahlen, wenn echte Projekte da sind
Eine Tour durch vier Funktionen, die ihren Platz an Tag fünf rechtfertigen, nicht an Tag eins: das Kamera-Paket mit automatisch erzeugtem Verbindungsdiagramm, Favoriten in der Gerätebibliothek, Projekt-Versionierung mit Revert und die Auto-Gear-Regel-Engine. Jeder Abschnitt verlinkt zum jeweiligen Detail-Thema.
Kamera-Paket & Verbindungsdiagramm
Im Tab 'Kamera-Paket' eines Projekts werden Body, Monitor, Funk-Video, Akku und FIZ-System gewählt. Aus den Auswahlen entsteht ein interaktives Verbindungsdiagramm, das Strom-, Video- und Datenverbindungen zwischen den Geräten zeigt.
- Zuerst einen Kamera-Body wählen — daran ist der Großteil des Diagramms verankert.
- Monitor, Funk-Video, Akku und FIZ bei Bedarf ergänzen. Jedes Feld ist eine durchsuchbare Auswahl: Klick zeigt alle Geräte dieser Art, Tippen grenzt die Liste ein.
- Im selben Tab zur Verbindungsdiagramm-Ansicht wechseln — Geräte erscheinen als Kacheln, Verbindungen als farbige Linien.
- Kacheln per Drag verschieben; Positionen werden pro Projekt gespeichert.
- Doppelklick auf eine Kachel öffnet ein Popover mit Spannung, Leistungsaufnahme und weiteren Specs.
- Linienfarbe kodiert den Verbindungstyp (Strom / Video / Daten).
Tipps
- Ein leeres Diagramm bedeutet meist, dass noch kein Kamera-Body gewählt wurde.
- Die Suche findet jeden Namensteil in beliebiger Reihenfolge: "mini" findet die ALEXA Mini LF, und auch ein Alias aus dem Gerätekatalog findet sein Gerät. Auch mit einem kleinen Tippfehler wird es gefunden.
- Popover-Details stammen direkt aus dem Gerätekatalog — falsche Specs werden in der Gerätebibliothek korrigiert, nicht im Diagramm.
Favoriten in der Gerätebibliothek
Items mit Stern markieren, damit sie in jedem Dropdown und jeder Kategorieliste oben erscheinen. An Prep-Tagen unverzichtbar, wenn Tempo wichtiger ist als Stöbern.
- Auf das Stern-Symbol bei einem Eintrag klicken, um ihn zu favorisieren.
- Favorisierte Items erscheinen in einer ★ Favoriten-Gruppe oben in den Kategorie-Dropdowns.
- Favoriten sind eine einzige globale Liste, projektübergreifend.
- Erneuter Klick auf den Stern in einem Dropdown entfernt den Favoriten.
Tipps
- Bodys, Linsen-Sets und Medienformate favorisieren, die tatsächlich genutzt werden — dort entsteht die Zeitersparnis.
- Verschwindet ein Favorit, prüfen, ob das Item gelöscht oder im Katalog ausgeblendet wurde.
Projekt-Versionen & Revert
Jedes Projekt trägt eine numerische Version (v1, v2, v3 …). Das Versions-Badge im Workspace-Header öffnet die Historie sowie die Bump-/Revert-Flows. Das ist KEIN Git-artiges Branching — pro Projekt gibt es eine einzige lineare Historie.
- Das 'v{N} bearbeiten'-Badge lebt im Projekt-Header.
- Einfacher Klick: Dropdown listet die aktuelle Version plus historische Versionen mit Zeitstempeln.
- Klick auf 'bearbeiten': Modal setzt die nächste Versionsnummer und optional die Baseline neu.
- Eine Nummer unter der aktuellen Version löst einen Bestätigungsdialog aus (Verringerungen sind dem Geist nach destruktiv).
- Revert ist ein zweistufiger Bestätigungs-Flow im Dropdown — er ersetzt den aktuellen Projektzustand.
- Die Edit-Historie wird automatisch protokolliert — sichtbar im Edit-History-Panel.
Tipps
- Vor dem Versand eines PDFs an Kund*innen die Version erhöhen — Empfänger*innen und Versender*innen haben dann eine klare Referenz.
- 'Baseline aktualisieren' setzt den Vergleichs-Anker zurück — sinnvoll, wenn nachfolgende Diffs ab der neuen Version starten sollen.
- Revert ist destruktiv — zwei Bestätigungen existieren mit Absicht. Bitte lesen.
Häufige Stolperfallen
- Versionen wie Git-Branches behandeln — sie sind linear, kein Baum.
- Revert klicken und überrascht sein, dass der aktuelle Stand weg ist — genau das ist Revert.
- Vergessen, beim Versand eines externen PDFs zu erhöhen — die/der Empfänger*in sieht 'v3' auf einem Dokument, das nicht mehr v3 entspricht.
Auto-Gear-Regel-Engine
Auto Gear beobachtet den Projektzustand (Kameras, Crew, Bildraten, Eigenschaften) und fügt Geräte automatisch hinzu oder entfernt sie, wenn Trigger zutreffen. Regeln leben im Auto-Gear-Tab des Projekts, daneben gemeinsame Presets und Factory-Defaults.
- Projekt-Arbeitsbereich → Auto-Gear-Tab.
- Jede Regel hat Trigger (Bedingungen), eine Aktion (Hinzufügen oder Entfernen) und die betroffenen Geräte.
- Mehrere Trigger lassen sich mit UND-/ODER-Kombinatoren verknüpfen.
- Smarte berechnete Aktionen (die ⚡-Einträge) matchen Ladegeräte, Kabel, Powerplates und Monitore dynamisch gegen den Gerätekatalog.
- Lieblings-Regelsätze als Presets speichern und in andere Projekte laden.
- Factory-Regeln decken Standardfälle ab (Ladegeräte für Akkus, Kabel für Kameras) — pro Projekt deaktivieren oder überschreiben.
Tipps
- Zuerst den Factory-Regelkatalog aktivieren, bevor eigene Regeln entstehen — die meisten Setups brauchen nur wenige Overrides.
- Smarte berechnete Aktionen lesen den Live-Katalog; ein neuer Akku in der Gerätebibliothek kann ändern, was Auto Gear hinzufügt.
- Das Preset-Manager-Modal teilt Regelsätze zwischen Projekten — JSON-Export ist dort ebenfalls möglich.
Häufige Stolperfallen
- Sehr breite Trigger schreiben und unerwartete Gear-Ergänzungen ernten — eng starten und bei Bedarf weiten.
- Vergessen, dass Auto Gear gegen den Katalog läuft — sieht die Match-Liste einer smarten Aktion falsch aus, ist die Gerätebibliothek die Quelle der Wahrheit.
Für mehr Tiefe pro Thema: Gerätebibliothek, Auto Gear, Projekte. Diese Seite ist die Tour, nicht die Referenz.
Verwandte Themen
Siehe auch
