Auflagemaß-Fehler

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Das Auflagemaß stimmt exakt

Geschätzte Auflagemaß-Abweichung aus deinem Fokus-Check.

Korrektur

Kein Shimming nötig
Innerhalb der Kalibrier-Toleranz

Fehler unter 0,01 mm liegen auf Kalibrier-Niveau — hier dominiert das Messrauschen.

Effektives Auflagemaß

52.000 mm
PL nominal 52.00 mm

Setzt voraus, dass die Skala des Objektivs selbst kalibriert ist — eine falsch gravierte Skala verschiebt diese Schätzung.

Dies ist eine Dünne-Linse-Schätzung. Shimmen, dann den Fokus-Check wiederholen — ein bis zwei Durchgänge führen meist in die Toleranz.

ObjektivFlanschNominaler SensorDein Sensornominales Auflagemaßdeckungsgleich
Versatz zur Sichtbarkeit übertrieben — nicht maßstabsgetreu.
So funktioniert es

Jeder Mount ist so gebaut, dass er das Objektiv in einem exakten Abstand zum Sensor hält — dem Auflagemaß (PL: 52,00 mm). Verschleiß, Adapter und Rehousings verschieben es um Hundertstelmillimeter, und die Fokusskala sagt nicht mehr die Wahrheit: Ist das Auflagemaß zu lang, zeigt die Skala zu weit und Weitwinkel erreichen unendlich nicht mehr; ist es zu kurz, fokussiert das Objektiv über die Markierungen hinaus. Shims — dünne Präzisions-Distanzscheiben unter dem Mount — bringen es zurück. Shims hinzufügen bewegt die Optik vom Sensor weg, Shims entfernen bringt die Optik näher heran.

Die Rechnung wendet die Dünne-Linsen-Gleichung auf beide Distanzen an (gemessen ab der Sensorebene): Der Auflagemaß-Fehler ist die Differenz der Bildweiten für die tatsächliche Tafel-Position und für die Position, die die Skala behauptet — δ = i(D) − i(S). Es bleibt eine Schätzung: Innenfokussierte Designs weichen vom Dünne-Linsen-Modell ab, eine falsch kalibrierte Skala verzerrt das Ergebnis, und B4-/ENG-Zooms justieren das Auflagemaß über einen Ring statt über Shims. Nicht justierbare Cine-Kameras sind auf etwa ±0,02 mm spezifiziert — jage also keinen kleineren Fehlern hinterher, wenn die Einstellung es nicht verlangt.