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Anleitungen und Dokumentation für sichere, offline-fokussierte Equipment-Listen.
Dispositionen (Tagesdispos)
Tagesdispositionen, generiert aus Projekt-Daten
Dispositionen (Call Sheets / Tagesdispos) erzeugt die täglich an die Crew verteilte Dispo — Call Times, Locations, Wetter, Zeitachse, Kontakte und sicherheitsrelevante Hinweise. Zieht automatisch aus Zeitplan, Crew, Besetzung und Drehorten des Projekts. Der Bereich liegt im Tab „Vorproduktion“ des Projekts als Unter-Tab „Dispositionen“, hinter „Drehplan“ (den Tab „Vorproduktion“ über das '…'-Menü des Projekts → 'Tabs konfigurieren' aktivieren). Im selben Unter-Tab liegen auch das Panel „Wetteranalyse“ und die Tages-Briefings, die du aus Dispos anderer Produktionen importierst.
Was eine Disposition ist
Eine Disposition ist das Produktions-Dokument, das täglich an Cast und Crew verteilt wird. Sie listet, wo wer wann sein soll, wer im Einsatz ist, was gedreht wird und die kritischen Sicherheits-Infos (nächstes Krankenhaus, Wetter, Notizen am Set). Die App erzeugt sie aus den Projekt-Daten, damit du nicht jeden Morgen dieselben Felder neu formatierst.
- Zieht die Drehtage aus den Terminen des Projekts und die Szenen jedes Tages samt Drehorten, in Drehreihenfolge, aus dem Unter-Tab „Drehplan“.
- Zieht Crew (mit Rollen, Abteilungen und Call Times) aus dem Crew-Tab des Projekts und den Kontakten.
- Zieht die Besetzung aus dem Unter-Tab „Figuren / Besetzung“ — alle, deren Figur der Drehplan des Tages abruft.
- Ergänzt die Vorhersage für den Tag am Basecamp, mit Sonnenauf- und -untergang.
- Erfasst die festen Zeiten des Tages — Crew-Abruf, Frühstück, Drehbeginn, Mittagessen, Drehende, Abendessen und Voraussichtliches Wrap — plus Abteilungs-Abrufzeiten.
- Geht als PDF, als handygerechte „Mobilansicht“, als persönlicher Link und per E-Mail raus.
- Unterstützt Einzeltages- und Mehrtages-Dispos (mehrere aufeinanderfolgende Tage).
Tipps
- Dispo am Ende des vorigen Drehtags verteilen. Früher haben die letzten Änderungen noch nicht stattgefunden; später kann die Crew Transport nicht mehr planen.
- Nächstes Krankenhaus immer eintragen. Nicht 'nice to have' — ein Pflichtfeld für die Sicherheit.
Disposition anlegen
Aus dem Projekt-Workspace.
- Projekt öffnen. Wenn der Tab Vorproduktion nicht sichtbar ist, im '…'-Menü des Projekts → 'Tabs konfigurieren' aktivieren.
- Auf den Tab Vorproduktion wechseln, dort auf den äußerst rechten Unter-Tab Dispositionen (direkt hinter dem Drehplan).
- 'Dispo erstellen' klicken. Der Datums-Picker bietet Einzeltag oder Mehrtages-Modus. Er listet die Drehtage des Projekts — trage sie also zuerst im Reiter „Drehplan“ ein, sonst gibt es nichts auszuwählen.
- Der Editor öffnet sich, vorgefüllt aus dem Projekt: Zeitplan, Location, Crew, Cast.
- Die wichtigsten Tageszeiten im Raster 'Zeitplan & Uhrzeiten' setzen: Crew-Abruf, Frühstück, Mittagessen und Voraussichtliches Wrap. Das definiert den Rahmen des Tages.
- Locations prüfen: Basecamp, Drehort(e), nächstes Krankenhaus. Koordinaten speisen das Wetter-Widget.
- Abteilungs-Abrufzeiten setzen, wenn eine ganze Abteilung vor dem allgemeinen Crew-Abruf am Set sein muss.
- Pro-Crew-Call-Times anpassen, wo sie von General Call abweichen (z. B. Licht 90 Minuten früher).
- Kritische Notizen ergänzen — Parken, Wetter-Vorbereitung, besondere Equipment-Hinweise, alles, was die Crew wissen muss.
- PDF holen. 'PDF' in der Aktionsleiste lädt sie auf dein Gerät, 'Vorschau' zeigt sie vorher an; 'Generieren & Veröffentlichen' erzeugt und lädt sie hoch und öffnet dann den Versand-Dialog. Die Ausgabe ist mehrteilig: Header, Locations, Wetter, Crew, Zeitachse, Notizen, Sicherheits-Infos.
- Die Aktionsleiste — Entwurf speichern, Als Vorlage speichern, Vorschau, PDF, Link teilen, Senden, Mobilansicht, Persönliche Daten schwärzen und Generieren & Veröffentlichen — steht oben am Formular UND an seinem Fuß, damit eine lange Dispo veröffentlicht werden kann, ohne ganz nach unten zu scrollen. Auf dem Handy erscheint nur die untere Leiste; sie klebt am unteren Bildschirmrand.
Tipps
- Wetter aktualisiert sich automatisch anhand der Koordinaten der Hauptlocation und des Datums. Vorhersagen werden in den letzten 48 Stunden zuverlässig.
- Crew-Änderungen, die du im Dispo-Editor machst, bleiben als dispo-eigene Overrides auf dieser Dispo — sie werden nicht in die Haupt-Crew-Liste des Projekts zurückgeschrieben.
- Temporäres Gear und temporäre Crew (in den Gear/Crew-Tabs des Projekts bestimmten Tagen zugeordnet) erscheinen automatisch im passenden Tag mit gelblicher TEMP-Markierung.
Den Editor verlassen, ohne zu speichern
Eine Disposition ist lang und selten in einem Zug fertig. Du musst nicht erst 'Entwurf speichern' drücken, bevor du woanders in der App etwas nachschaust.
- Verlässt du den Editor mit ungespeicherten Änderungen — anderer Preproduction-Unter-Tab, anderer Workspace-Tab, anderes Projekt, Zurück-Button — wird die Disposition für dich gesichert. Eine kurze Bestätigung sagt es dir.
- Die gesicherte Dispo erscheint in der Liste als Entwurf. Ein Klick öffnet den Editor genau dort wieder, wo du aufgehört hast.
- Abbrechen gibt es nicht mehr (entfernt in v0.824.1). Es war der einzige Weg, eine Dispo bewusst zu verwerfen; jeder Ausstieg sichert die Arbeit jetzt als Entwurf. Zum Loswerden die Dispo in der Liste löschen.
- Den Browser-Tab schließen oder die App beenden ist NICHT abgedeckt — sobald die Seite weg ist, bleibt keine Gelegenheit zu speichern. Vorher 'Entwurf speichern' drücken, wenn du sicher sein willst.
- Den Editor öffnen und nichts eintippen legt nichts an: eine unberührte Disposition landet nie in der Liste. Was die Wettervorhersage von selbst einträgt (Sonnenaufgang, Sonnenuntergang, die Wetterzeilen), zählt nicht als Änderung; es wird mit deiner nächsten Änderung gespeichert.
Tipps
- Es ist derselbe Datensatz, den 'Entwurf speichern' schreibt — ein gesicherter Entwurf synchronisiert, zeigt Drift-Warnungen und lässt sich veröffentlichen wie jede andere Disposition.
Dispo-Vorlagen
Eine Vorlage behält den Aufbau einer Dispo, die du Tag für Tag wiederverwendest, damit die nächste Dispo davon ausgeht statt bei null.
- Drücke im Editor in der Aktionsleiste Als Vorlage speichern, gib einen Vorlagenname ein (zum Beispiel „Standard-Drehtag“) und speichere.
- Eine Vorlage behält, welche Abschnitte eingeschaltet sind, die Standardzeiten und Abteilungs-Abrufzeiten, Logistik, Team-Hotel und Catering, Fahrdispo, Komparserie, Notizen, Gefährdungsbeurteilung, Vordispo, Produktionsnotizen, Zitat des Tages, Set-Sanitäter*in, Tagestyp, die Schlüsselkontakte mit ihren Titeln und Notizen dieser Dispo, die PDF-Sprache und die Logo-Wahl. Datum, Szenen, Wetter und an wen die Dispo verschickt wurde, behält sie nie.
- Vorlagen gehören zum Projekt und synchronisieren mit ihm, alle, die am Projekt arbeiten, sehen sie also.
- Sobald ein Projekt eine Vorlage hat, erscheint Aus Vorlage neben Dispo erstellen. Es öffnet Aus Vorlage erstellen: Verwenden legt eine neue Dispo aus dieser Vorlage an, mit dem heutigen Datum, und öffnet sie im Editor; dort setzt du den Drehtag. Das Papierkorb-Symbol neben einer Vorlage (Vorlage löschen) entfernt sie.
Mehrtages-Dispositionen
Für Drehs, die mehrere aufeinanderfolgende Tage abdecken (Festival-Drehs, Wochen-Werbespots, Multi-Location-Doku-Segmente). Der Editor behandelt jeden Tag unabhängig, teilt aber den Projekt-Kontext.
- Datumsbereich beim Anlegen wählen → Mehrtages-Modus.
- Unter Tagesdetails bekommt jeder gewählte Tag eigene Felder für Drehort, Crew-Abruf, Voraussichtliches Wrap und Tagesnotizen. Ein leeres Feld übernimmt den Standardwert der Dispo, ein geänderter Tag ist als angepasst markiert.
- Die Vorhersage wird einmal erfasst, für den ersten Tag der Dispo, und nur unter diesem Tag gedruckt — spätere Tage tragen keinen Wetterblock, statt den von Tag eins zu wiederholen.
- Export erzeugt eine einzelne PDF, in der jeder Drehtag auf einer neuen Seite beginnt.
- Die auf Projekt-Ebene definierte Crew fließt standardmäßig in jeden Tag; Pro-Tag-Überschreibungen für abweichende Call Times oder department-spezifische Zeitpläne.
Tipps
- Die vollständige Mehrtages-PDF am Anfang des Blocks verteilen, damit die Crew Transport, Unterkunft und Continuity über den Lauf hinweg planen kann.
- Weicht ein Tag stark ab (andere Location, anderer Cast-Block), erlaubt der Editor diese Anpassung, ohne die anderen zu berühren.
Wetter-Integration
Wetter wird live von einem Vorhersage-Dienst anhand der Location-Koordinaten und des Dispo-Datums geholt. Kein manuelles Eintragen, kein Copy-Paste.
- Eine Vorhersage, zwei Orte — das Panel „Wetteranalyse“ unten im Dispo-Tab zeigt pro geplantem Datum eine Karte für den ganzen Dreh; die Karte in einer geöffneten Disposition zeigt genau diesen einen Tag im Detail. Bis v0.841.2 widersprachen sie sich: Das Panel druckte noch die alte Zusammenfassung (Höchst- und Tiefstwert als rohe Dezimalzahlen, „Niederschlag: 0,4 mm“, eine blanke Windgeschwindigkeit), während die Karte in der Dispo längst gefühlte Temperatur, Regenwahrscheinlichkeit zusätzlich zur Menge, Windrichtung und Böen, Schnee, Bewölkung, Luftfeuchte und UV kannte. Die Karten im Panel tragen jetzt dieselbe Detailleiste aus derselben Vorhersage und runden die Temperatur gleich. Zwei Unterschiede bleiben bewusst bestehen: Die Stunden-Leiste steht nicht im Panel (eine Karte pro Drehtag — eine 24-Stunden-Leiste je Karte würde die Liste zuschütten), und das Panel behält seinen Dreh-Score, mit dem sich Drehtage untereinander vergleichen lassen.
- Erfordert eine Location mit gültigen Koordinaten. Reine Freitext-Locations ohne Koordinaten holen kein Wetter.
- Zeigt die Wetterlage plus die Höchst- / Tiefsttemperatur des Tages, dazu Sonnenauf- und -untergang für die Golden-Hour-Planung.
- Darunter kommen die Details, an denen ein Drehtag tatsächlich hängt: gefühlte Temperatur, Regenwahrscheinlichkeit und -menge, Windrichtung, -geschwindigkeit und Böen, Bewölkung, Luftfeuchte und UV-Index. Jeder Wert erscheint nur, wenn der Wetterdienst ihn für den Tag liefert — eine dünne Vorhersage zeigt also weniger Werte statt leerer Felder.
- Ist Regen wahrscheinlich — ab 20% — wird die Wahrscheinlichkeit an die Wetterzeile angehängt, die in der PDF steht. Darunter bleibt die Zeile bewusst kurz: Die Wetterkarte ist nur halb so breit wie Seite eins und teilt sich ihre Zeile mit den Abteilungs-Abrufzeiten.
- Vorhersagen werden ca. 48 Stunden vor dem Tag verlässlich. Früher sind die Daten orientierend, nicht handlungsleitend.
- Wetter-Daten sind in die exportierte PDF eingebettet — die Crew sieht die Vorhersage auch offline.
- Handy-Ansicht und geteilter Link zeigen dieselbe Karte wie das PDF (seit v0.841.6) — pro Stunde ein Wettersymbol, darunter die Temperatur, darunter die Uhrzeit, die Risiko-Angaben des Tages unter der Überschrift PROGNOSE, alles auf einer getönten Fläche. Vorher waren es Temperaturbalken und ungerundete Werte. Auf einem geteilten Link konnten die stündlichen Bedingungen davor gar nicht erscheinen: veröffentlicht wurde die gedruckte Stundenzeile, aber nicht die Wettercodes je Stunde — es gab also nichts, woraus sich ein Symbol hätte zeichnen lassen. Zum Aktualisieren eines älteren Links die Dispo erneut speichern. Eine Stunde ohne einordenbaren Code zeigt kein Symbol statt eines geratenen.
Tipps
- Die exakte Drehadresse (nicht nur die Stadt) eintragen, für hyperlokal genaue Daten.
- Sieht die Vorhersage rau aus, eine Alternativ-Location festlegen und auf der Dispo notieren — für die Sicherheit und damit die Crew Transport anders plant.
- Sonnenauf- und -untergang werden in der Sprache der Dispo gedruckt — auf einer deutschen Dispo im 24-Stunden-Format, passend zu den Daten daneben.
Zeitplan & Uhrzeiten
Die Dispo erfasst die Uhrzeiten des Tages in einem festen Raster 'Zeitplan & Uhrzeiten' aus sieben Zeitfeldern — es ist keine Drag-and-Drop-Blockzeitachse.
- Sieben Tages-Zeitfelder, in der Reihenfolge des Drehtags: Crew-Abruf, Frühstück, Drehbeginn, Mittagessen, Drehende, Abendessen und Wrap (ca.).
- Frühstück, Mittagessen und Abendessen haben jeweils einen eigenen Schalter in der Beschriftungszeile des Feldes. Sie sind standardmäßig AN — ausgeschaltet bleibt die eingetragene Uhrzeit im Editor stehen, erscheint aber nicht auf der Dispo; ohne eingetragene Zeit erscheint die Zelle ohnehin nicht.
- Abteilungs-Abrufzeiten werden separat im zugehörigen Editor gesetzt, sodass eine Abteilung (z. B. Licht) vor dem allgemeinen Crew-Abruf gerufen werden kann.
- Jede Uhrzeit direkt eintragen — es gibt keine Blöcke zum Hinzufügen, Einfärben oder Umsortieren.
- Die Zeiten fließen direkt in den Zeitplan-Abschnitt der exportierten PDF.
- Crew-Abruf, Mittagessen und Voraussichtliches Wrap folgen automatisch dem Zeitplan-Tab für den Drehtag, der zum Datum der Dispo passt — wird die Essenspause im Zeitplan verschoben, zieht das Mittagessen der Dispo nach.
- Auch die Abteilungs-Abrufzeiten kommen aus dem Zeitplan: Kamera und Licht aus den Rüstzeiten der ersten Einstellung, Regie 30 Minuten vor dem Crew-Abruf, dazu die manuelle Zeit für 'Andere Abt.' des Tages.
Tipps
- Zuerst die Tageszeiten setzen, dann die Abteilungs-Abrufzeiten für alle, die vom allgemeinen Crew-Abruf abweichen.
- Wrap (ca.) ist genau das — eine Schätzung, die die Crew für die Transportplanung nutzt; also realistisch halten.
- Eine selbst eingetragene Uhrzeit folgt dem Zeitplan nicht mehr — eine Dispo darf bewusst ein anderes Mittagessen nennen als die Planung. Alles, was nicht von Hand bearbeitet wurde, wird weiter aktualisiert.
- Eine Abteilungszeile umzubenennen (z. B. Kamera → Kamera 2nd Unit) ist unbedenklich: Zeilen werden über die Abteilung zugeordnet, nicht über die Beschriftung. Eine gelöschte Zeile bleibt gelöscht.
Produktion, Regie & Standard-Crew-Abruf
Drei projektweite Einstellungen fließen in jede neu angelegte Dispo ein. Sie stehen im Dialog „Projekteinstellungen“ — '…'-Menü des Projekts → 'Projekteinstellungen' — unter "Produktion".
- Produziert von und Regie legen fest, wen eine NEUE Dispo als Hauptkontakte in den Kopf setzt — und der Abschnitt Hauptkontakte startet eingeschaltet, sobald eine der beiden Personen gefunden wird. Jede Einstellung wählt eine Person aus der Crew über ihren Namen; nennt sie niemanden aus der Crew, gilt die erste Crew-Rolle, die eine*n Produzent*in bzw. eine*n Regisseur*in benennt. Nie die Bildgestaltung (Director of Photography), die Regieassistenz, das Szenenbild (Art Director) oder das Casting: Ein falscher Treffer wäre dort eine falsche Telefonnummer in der Zeile, die das Team anruft.
- Standard-Crew-Abruf ist die Zeit, die ein Drehtag ohne eigene Abrufzeit verwendet — bleibt das Feld leer, greift 08:00.
- Die eigene Abrufzeit eines Tages hat immer Vorrang; der Standard füllt nur die Lücke.
- Alle drei gelten pro Projekt, nicht pro Konto — eine zweite Produktion behält ihre eigenen Angaben.
- Beide Wege, eine Dispo anzulegen, nutzen sie: "Aus Drehtagen generieren" im Drehplan und die Schaltfläche "Dispo erstellen".
- Die Textfelder „Produziert von“ und „Regie“ unter „Allgemeine Infos“ gibt es nicht mehr (v0.829.0). Sie druckten PRODUZENT und REGIE als getippte Namen ohne Nummer; der Kopf der Dispo zeigt stattdessen die Hauptkontakte, je eine Zeile mit Titel, Name und einer Telefonnummer, die im PDF antippbar ist — siehe „Hauptkontakte — wen anrufen, und wofür“.
- Eine bestehende Dispo übernimmt ihre getippten Angaben beim Öffnen im Editor: Ein Eintrag bei „Produziert von“ oder „Regie“, der dem Namen einer Person aus der Crew entspricht (Leerzeichen am Rand und Groß-/Kleinschreibung egal), wird zu deren Hauptkontakt, und der getippte Eintrag wird geleert. War der Schalter Hauptkontakte dort aus, wird er eingeschaltet, und bei allen anderen Hauptkontakten, die die Dispo schon hatte, wird „Im Kopf anzeigen“ ausgeschaltet — der Kopf zeigt also nur die übernommenen Angaben, dieselben Personen wie vorher. War er schon an, ändert sich sonst nichts: Die bisherige Liste steht zusammen mit den übernommenen Angaben im Kopf. Ein getippter Eintrag, der zu niemandem aus der Crew passt — etwa ein Firmenname —, wird nicht mehr gedruckt; um die Person zu nennen, nimm sie in die Crew auf. Eine Zeile „REGIE TBA“ gibt es nicht mehr.
- KUNDE schließt die Angaben im Kopf weiterhin ab, aber nur, wenn ausgefüllt — bleibt das Feld leer, entfällt die Zeile samt Beschriftung. Die Angabe stammt aus dem Feld „Kund*in“ des Projekts, nicht aus der Dispo selbst.
Tipps
- Einmal beim Anlegen des Projekts setzen — jede danach angelegte Dispo startet mit diesen zwei Personen im Kopf, samt Telefonnummer aus ihrer Crewzeile.
- Eine Änderung des Standard-Crew-Abrufs überschreibt keine Tage, die bereits eine eigene Zeit haben.
- Vorlagen tragen jetzt die Hauptkontakte — mit Titel, Notiz und Kopf-Schalter pro Dispo — statt der beiden Angaben. Eine vor dieser Änderung gespeicherte Vorlage gibt ihre Angaben weiter; sie werden beim Öffnen der Dispo zu Hauptkontakten.
Temporäre Crew & Gear
Temporäre Zuweisungen sind Crew und Gear, die nur an bestimmten Drehtagen anwesend sind (Day-Player, ein für einen Tag gemietetes Gimbal). Die Dispo nimmt sie automatisch anhand des Tagesdatums auf.
- Gelbliche Färbung und TEMP-Badge machen temporäre Items optisch unverwechselbar.
- Pro-Tag-Summen für Strom und Gewicht kombinieren permanent + temporär korrekt.
- Ein temporäres Item aus der Dispo entfernen wirkt nicht auf das Hauptprojekt — Gear/Crew-Tab des Projekts bleibt die Quelle der Wahrheit.
- Temporäre Items leben primär im Permanent ↔ Temporär-Schalter der Gear- und Crew-Tabs des Projekts.
- Gewichte kommen vom Gear selbst: Eine aus dem Gerätekatalog hinzugefügte Zeile wiegt so viel wie ihr Katalog-Gerät, sofern für sie kein eigenes Gewicht eingetragen ist — das Gesamtgewicht des Tages und die Gewichtsspalte des temporären Gears füllen sich ohne Tippen.
Tipps
- Day-Player, Kurzfristmieten und location-spezifisches Gear sind die typischen temporären Kategorien.
- Die gelbliche Färbung ist bewusst laut — auf den ersten Blick weiß die Crew, welche Zeile die Ausnahme ist.
PDF-Export
Die exportierte PDF ist ein sauberes, mehrteiliges Dokument, das automatisch aus den Tagesdaten zusammengesetzt wird.
- Ausgabe-Abschnitte: Header, Locations, Wetter, Crew-Grid, Zeitplan & Abrufzeiten, Notizen, Sicherheits-Infos, Cast / Figuren.
- Ein Logo erscheint oben rechts auf der ersten Seite, und das Dokument übernimmt deine Akzentfarbe. Pro Disposition schaltet Logo einfügen unter „Allgemeine Infos“ das Logo für genau dieses Blatt ab; standardmäßig ist es an, auch auf Dispos, die vor dem Schalter entstanden sind, und beim Abschalten rückt der Inhalt nach oben, statt ein leeres Band zu hinterlassen.
- „Logo für den Druck“ bestimmt, WELCHES Logo: dein Firmenlogo aus Einstellungen → Du & deine Firma → Signatur & Branding oder ein eigenes Logo für diese Disposition, das du direkt dort hochlädst — PNG, JPEG oder SVG bis 2 MB — etwa für eine Fassung unter fremdem Briefkopf. Das Hochladen wählt die Datei zugleich aus; „Entfernen“ stellt wieder auf das Firmenlogo um. Ohne Firmenlogo funktioniert der eigene Upload trotzdem, und der Schalter bleibt aktiv. „Als Vorlage speichern“ übernimmt Auswahl und Bild; Mobilansicht und Freigabe-Links tragen ohnehin kein Logo.
- Die exportierte PDF ist antippbar. Jede Adresse darauf öffnet Google Maps — die Adresstabelle auf Seite eins samt Spalten „Parken“ und „Krankenhaus“, das Basecamp-Band, jedes Motiv der Drehreihenfolge, beide Enden jeder Wegstrecke, das Team-Hotel und der Mittagsort —, jede Telefonnummer wählt, und jede E-Mail-Adresse öffnet das Mailprogramm. Am Aussehen des Dokuments ändert sich nichts: Die Links tragen weder Farbe noch Unterstreichung, denn die Krankenhauszeile ist aus gutem Grund rot, und Seite eins ist keine Website. Zwei bewusste Ausnahmen: Eine mit „Persönliche Daten schwärzen“ exportierte Dispo trägt überhaupt keinen Nummern- oder E-Mail-Link, und eine Platzhalter-Zelle — „TBA“, „k. A.“, ein Gedankenstrich — wird nie verlinkt, weil „TBA“ in Google Maps ein echter Ort ist.
- Mehrtages-Dispos exportieren als eine PDF, in der jeder Tag auf einer neuen Seite beginnt.
- Cast / Figuren pro Drehtag werden aus der Shot List & Disposition gezogen.
- Heruntergeladene Dateien benennen sich selbst. Der PDF-Button in der Aktionsleiste speichert die Dispo auf dein Gerät als 2026-09-19_Day3of12_Dispo_Tag_3_SNOCKS_Boxer_Briefs.pdf — Drehdatum, Drehtag von der Gesamtzahl des Projekts, der Name der Dispo, dann das Projekt. Das Datum steht vorn, damit ein Ordner voller Dispos in Drehreihenfolge sortiert; wer elf davon bekommen hat, unterscheidet sie, ohne eine einzige zu öffnen. Leerzeichen werden zu Unterstrichen, Umlaute und Akzente auf ihren Grundbuchstaben reduziert (Drehtag Süd → Drehtag_Sud), damit der Name Chat, Ticket und Terminal übersteht. Was das Projekt nicht hergibt, entfällt, statt als Platzhalter zu erscheinen — ohne Drehtagsliste kein Day 3 of 12-Segment —, eine Mehrtages-Dispo trägt den Namen ihres ersten Tages, und eine Dispo ganz ohne Anhaltspunkte lädt weiterhin als Call-Sheet.pdf. Der Button PDF herunterladen in der Liste holt die veröffentlichte Fassung und behält deren Speichernamen.
- Jede Seite des exportierten PDFs trägt unten links ihren Drehtag und das Datum — Tag 3 von 12 · So., 20. Sep. 2026, neben Dispo-Name und Seitenzahl, die dort schon standen. Dispos werden stückweise gelesen: Der Kopf auf Seite eins beantwortet „welcher Tag ist das“ — und Seite eins ist nicht die Seite, die weitergeleitet wird. Jede Hälfte fällt einzeln weg, statt einen Platzhalter zu drucken: ohne Drehtagsliste nur das Datum, ohne lesbares Datum nur der Tag. Eine gebündelte Mehrtages-Dispo druckt die Spanne (Tage 3–5 von 12) statt eines einzelnen Tages, weil für das ganze Dokument nur ein Fußbereich gezeichnet wird; jede Tagesseite trägt ihren genauen Tag weiterhin im eigenen Kopf.
- Erzeugte PDFs lassen sich per E-Mail, Messenger oder ausgedruckt verteilen.
- Versandstatus: Jeder Versand wird mit Name, Rolle und Status aller Empfänger*innen festgehalten (neueste zuerst), in einem Panel im Builder. Neue Versendungen starten als „Versendet“; markiere Empfänger*innen als „Bestätigt“, sobald Rückmeldungen per SMS, Anruf oder Antwort eintreffen — Rückgängig inklusive. Das Panel zählt bestätigt/gesamt pro Versand, ältere Versendungen vor der Statuserfassung bleiben schreibgeschützt sichtbar, und eine neu veröffentlichte Disposition erzeugt einen NEUEN Eintrag — wer eine frühere Version bestätigt hat, wird nie überschrieben.
- Nicht erreichbare Empfänger*innen: Crew- oder Cast-Mitglieder ohne E-Mail-Adresse erscheinen im Versand-Dialog — deaktiviert, mit Begründung — statt stillschweigend in der Liste zu fehlen, und der Dialog warnt, wie viele Personen der Disposition sie nicht erhalten können. Auch Cast-Mitglieder mit derselben E-Mail wie ein Crew-Mitglied werden angezeigt und als Duplikat markiert.
- Daten werden im Format des Landes gedruckt, in dem du dich befindest — nicht in dem der gewählten Sprache. Die Dokumentsprache (das Feld PDF-Sprache unter „Allgemeine Infos“ der Dispo) bestimmt weiterhin die Wörter — Juni oder June, Donnerstag oder Thursday — aber die Reihenfolge von Tag, Monat und Jahr richtet sich nach der Zeitzone deines Geräts. Eine englische Dispo, die in Deutschland entsteht, zeigt 25/06/2026, dieselbe Dispo aus Chicago 6/25/2026, und eine deutsche zeigt überall 25.6.2026. Nichts einzustellen: Beim Dreh im Ausland wandert das Datumsformat mit.
- Download-Links laufen ab. Der „Download PDF“-Button in der E-Mail, der Button „PDF herunterladen“ in der Liste und ‚PDF-Link kopieren‘ geben alle einen signierten Link aus, der 48 Stunden nach dem letzten Drehtag der Disposition nicht mehr funktioniert — dieselbe Frist wie bei den Freigabe-Links, damit eine Dispo keine dauerhaft öffentliche URL auf Handynummern der Crew und Hoteladressen hinterlässt. Braucht jemand die PDF danach noch, verteile die Dispo einfach erneut: Ein erneuter Versand erzeugt immer einen Link für mindestens weitere 48 Stunden. Ein bereits versendeter Link lässt sich nicht vorzeitig zurückziehen — aktiviere das Wasserzeichen pro Empfänger*in, wenn ein Leak nachverfolgbar sein muss.
Tipps
- Immer die PDF vor der finalen Verteilung prüfen. Last-Minute-Crew-Zeitänderungen oder falsche Locations sind die häufigsten vermeidbaren Probleme.
Modulare Sektionen (Szenen-Breakdown, Cast, Logistik)
Die Dispo-PDF setzt modulare Inhalts-Sektionen zusammen, abhängig vom Projekt-Inhalt. Jede Sektion wird bedingt eingeschlossen, wenn die relevanten Daten existieren.
- Szenen-Breakdown — zieht geplante Szenen direkt vom Stripboard der Shot List & Disposition. Änderungen an Szenen-Locations in der Shot List propagieren sofort in die Dispo.
- Cast & Figuren — automatisch aus den geplanten Szenen des Tages gefüllt.
- Logistik — fasst Parken, Catering, nächstes Krankenhaus und kritische Produktions-Notizen zusammen.
- Der PDF-Renderer setzt diese modular zusammen, damit Einzeltag- und Mehrtages-Exports beide sauber aussehen.
Eine Sektion an- oder abschalten
Optionale Blöcke sind opt-in, und jeder davon lässt sich an zwei Stellen schalten, die immer übereinstimmen: im Panel „Optionale Abschnitte“ oben im Builder und über einen Schalter, der dort sitzt, wo er wirkt.
- Panel „Optionale Abschnitte“ — ein Chip pro Block, jeder mit eigenem Schalter, dazu die laufende Anzahl der aktiven Blöcke.
- Sektions-Schalter — die beschriftete Leiste direkt über jedem optionalen Block. Sie bleibt stehen, wenn der Block aus ist: „Fahrdispo“ liest sich damit als abgeschaltet und nicht als etwas, das die App nicht kann. Ein Klick, und der Block erscheint an derselben Stelle.
- Die Chips stehen in der Reihenfolge, in der die fertige Dispo gedruckt wird: Ein Schalter sitzt dort, wo das auftaucht, was er steuert. Einige davon (Drehortdetails, Wetter & Sonne, Darstellerzeiten, Cast-Szenen, Crew-Kontakte, Ernährung) sind Details in einer Sektion, die immer erscheint, und haben keinen eigenen Block, der wegfallen könnte. Ihr zweiter Schalter sitzt deshalb in der Sektion, die er verändert: Darstellerzeiten und Cast-Szenen über der Cast-Tabelle, deren Spalten sie ergänzen, Crew-Kontakte unter der Crew-Tabelle, Drehortdetails und Wetter & Sonne in der Kachel „Drehort & Wetter“, Ernährung an der Ernährungsübersicht.
- Team-Hotel und Catering teilen sich eine Karte; diese Leiste trägt deshalb beide Schalter, und die Karte bleibt, solange einer von beiden an ist.
- Beide Oberflächen schreiben dieselbe Einstellung: Wird Komparserie an ihrer Sektions-Leiste ausgeschaltet, erlischt der Chip im Panel und die Anzahl sinkt.
- Jeder Schalter wirkt auch im PDF-Export, nicht nur im Builder — „Tagestyp“ druckte den erfassten Tagestyp früher selbst im ausgeschalteten Zustand, und „Equipment-Liste“ zeigte einen Block im Builder, aber nichts im Export.
- Technische Daten — Kamera, Objektive, Sensor-Modus, Codec, Auflösung und Bildrate — hatten bis September 2026 überhaupt keinen Schalter und wurden deshalb auf jeder exportierten Dispo gedruckt, auch auf den Exemplaren für Kund*innen oder Motiveigentümer*innen. Abschalten entfernt den Block jetzt aus dem Builder, dem PDF, der mobilen Ansicht und aus jedem danach veröffentlichten Link; die Daten selbst bleiben auf der Dispo und kommen beim Wiedereinschalten unverändert zurück.
- Besetzungstabelle und Darstellerzeiten sind zwei Schalter über einem Block mit unterschiedlicher Aufgabe. Besetzungstabelle entscheidet, ob die Cast-Tabelle überhaupt auf der Dispo steht — im Builder und im exportierten PDF. Darstellerzeiten ergänzt dieselbe Tabelle um die Spalten Abholung, Kostüm, Maske und Drehfertig. Bis September 2026 gab es nur den zweiten Schalter: der einzige Schalter neben der Cast-Tabelle machte sie also breiter, statt sie von der Dispo zu nehmen.
- Wird die Besetzungstabelle abgeschaltet, verschwindet der Spalten-Schalter mit ihr — es gibt nichts mehr zu verbreitern. Die Besetzung und ihre Zeiten bleiben auf der Dispo und kommen beim Wiedereinschalten unverändert zurück.
- Crew-Zeiten, Wetter & Sonne, Technische Daten, Besetzungstabelle, Motive in Drehreihenfolge, Drehplan und Produktionsnotizen sind die sieben Blöcke, die AN sind, bis man sie abschaltet — jeder wurde auf jeder Dispo gedruckt, die vor seinem Schalter entstanden ist, und bleibt es. Auch die Schalter für Frühstücks-, Mittags- und Abendessenszeit stehen zu Beginn auf an. Jeder andere Block, Abt.-Abrufzeiten eingeschlossen, ist aus, bis du ihn einschaltest — außer Schlüsselkontakte: Die stehen bei einer neuen Dispo auf an, wenn sie eine Produktion oder Regie findet.
- Szenen je Rolle — der dritte Schalter über dem Besetzungsblock, neben Besetzungstabelle und Darstellerzeiten. Er ergänzt je Darsteller*in eine Übersicht aller Szenen, für die sie an diesem Tag gerufen sind, mit Szenennummer, Startzeit und Drehort — direkt aus dem Drehplan.
- Je Szene lassen sich eigene Zeiten für Ruf, Kostüm, Maske und Drehfertig setzen — für alle, die nach der Mittagspause in anderem Kostüm zurückkommen. Die Tagesspalten der Darstellerzeiten bleiben unverändert.
- Eine Abholzeit je Szene gibt es bewusst nicht: Abgeholt wird einmal, zu Tagesbeginn, von zu Hause.
- Szenen je Rolle ist aus, bis er eingeschaltet wird — auf neuen wie bestehenden Dispos, denn die Szenenspalte gab es vorher auf keiner. Er druckt im PDF mit, eine Zeile je Szene und den Zeiten darunter.
Was Seite eins trägt — und was danach kommt
Seite eins beantwortet wo, wann und wen anrufen. Alles Weitere folgt vollständig auf den Seiten danach.
- Die Produktionsnotizen stehen ZUERST auf Seite eins, direkt unter dem Kopf (geändert am 15.09.2026). Ist das Feld leer, wird nichts gedruckt. Eine lange Notiz konkurriert mit den Adressen darunter — bei etwa 1.500 Zeichen bleibt die Adresstabelle auf Seite eins, bei rund 2.500 rutscht sie mitsamt dem nächstgelegenen Krankenhaus auf Seite zwei.
- Seite eins ist die Übersicht, und nur die Übersicht, in fünf Zeilen: der Kopf mit dem allgemeinen Abruf und den Hauptkontakten des Tages; die allgemeinen Notizen des Tages neben den Motivnotizen; die sieben festen Uhrzeiten des Tages; die Abteilungs-Abrufzeiten links und die Wetterkarte rechts; und zum Abschluss der Seite die ADRESSEN des Drehtags mit Parken und nächstem Krankenhaus. Das ist die Seite, die jemand um halb sechs im Bus im Stehen liest.
- Alles Weitere beginnt auf Seite zwei: der Drehplan mit Episoden und Szenen-Breakdown, die Crew, die Besetzungstabelle, die Komparserie, die Abteilungsnotizen, das Team-Hotel, die Fahrdispo, die vollständigen Motivdetails, Catering und Ernährung, die Sicherheits-Checkliste, die Tech Specs und die Geräteliste mit den temporären Ergänzungen des Tages.
- Zwei dieser Zeilen sind zweispaltig, und jede fällt für sich zusammen. Ohne Motivnotizen, mit abgeschaltetem Wetter oder ohne Abteilungs-Abrufzeiten nimmt die verbleibende Hälfte die volle Seitenbreite — neu gesetzt für diese Breite, sodass die Prognose neu gezeichnet wird und die Abrufzeiten zu ihrer halbseitigen Tabelle zurückkehren, statt ein Halbseiten-Layout über die ganze Seite zu ziehen.
- Allgemeine Notizen und Motivnotizen sind in v0.824.0 auf Seite eins gewandert. Beide sind Anweisungen für den Drehtag, keine Aufzeichnung darüber: „Torcode 4711, auf der Nordseite nicht parken“ ist für die Person geschrieben, die zum Motiv fährt — und die liest Seite eins.
- Die Abteilungs-Abrufzeiten sind in v0.825.0 ebenfalls auf Seite eins gewandert und stehen seit v0.829.0 ÜBER den Adressen, neben dem Wetter — in der Hälfte der Seite, die früher die Hauptkontakte belegten. Wer die eigene Abrufzeit nachsieht, liest Seite eins — eine Antwort auf Seite fünf findet niemand. Die Wege bleiben auf den Folgeseiten: Eine Etappe sind zwei Straßenadressen, eine Fahrzeit und eine Streckenkarte, und dafür gibt es keine halbseitige Form.
- Neben dem Wetter nutzen die Abrufzeiten ihre ganze Seitenhälfte als EINE Tabelle und wachsen mit der Liste; geteilt wird dort nie. Beide Hälften dieser Zeile enden auf gleicher Höhe: Ist die Liste länger als die Prognose, wächst die Tönung des Wetter-Panels bis zum Ende der Zeile mit; ist sie kürzer, behält das Wetter seine eigene Höhe. Mit abgeschaltetem Wetter (oder ohne Prognose) haben die Abrufzeiten die Seite für sich und behalten die alte Form — HALBE Seitenbreite, weil drei schmale Spalten mit Uhrzeiten über die volle Breite vor allem Lücken zwischen den eigenen Zellen wären, und ab zwölf Abteilungen zwei halbbreite Tabellen nebeneinander, die Zeilen gleichmäßig geteilt und die Kopfzeile in beiden.
- Die festen Uhrzeiten des Tages stehen ohne Überschrift. CREW-ABRUF / FRÜHSTÜCK / DREHBEGINN / MITTAGESSEN / DREHENDE / WRAP (CA.) beschriften sich selbst, und ein „Gesamtplan“ darüber sagte dasselbe ein zweites Mal. Der eigene Akzentstrich des Bandes grenzt es ab.
- Eine Sektionsüberschrift wird nur unterstrichen, wenn eine Sektion darunter steht. Eine Überschrift, deren Block nichts gedruckt hat, trägt keine Linie — eine Linie auf der Seite bedeutet also immer, dass Inhalt folgt.
- Motive an derselben Adresse werden auf Seite eins zu EINEM Eintrag zusammengefasst. Ein Drehtag mit Café, Treppenhaus und Gasse an einem Platz zeigt eine Adresse mit den drei Motivnamen darunter statt drei fast identischer Blöcke. Die vollständigen Details zu jedem Motiv stehen weiterhin auf den Folgeseiten.
- Jede Adresse ist nummeriert, und die Nummer meint überall auf der Dispo denselben Ort: „2 · Isarring 4“ auf Seite eins und „2 · Isarring 4“ in den Motivdetails sind derselbe Stopp.
- Das Panel „Optionale Abschnitte“ listet seine Chips in genau dieser Reihenfolge — es liest sich als Landkarte des Dokuments, nicht als Haufen Einstellungen.
- Der Vertraulichkeitshinweis ist der Schalter neben den Abteilungsnotizen. Eingeschaltet trägt die Dispo ganz oben einen stehenden Hinweis — im PDF, in der mobilen Ansicht und auf jedem veröffentlichten Link —, dass sie vertraulich ist und nicht an Dritte weitergegeben werden darf.
- Bei einer Mehrtages-Dispo steht der Hinweis auf jeder Tagesseite, nicht nur auf der ersten: Diese Seiten werden einzeln weitergeleitet und ausgedruckt, und eine Kennzeichnung, die niemand auf Seite drei sieht, ist keine.
- Die Hauptkontakte stehen im KOPF der Dispo, je eine Zeile unter der Produktionsfirma: der Titel (der Titel auf dieser Dispo, sonst die Crew-Rolle), der Name und die Telefonnummer — in der Akzentfarbe und antippbar —, danach die Notiz dieser Dispo in kleiner, gedämpfter Schrift. KUNDE schließt die Angaben ab, wenn ausgefüllt. Die Hauptkontakte ersetzen seit v0.829.0 die Angaben PRODUZENT und REGIE, und den eigenen Hauptkontakte-Block neben dem Wetter gibt es nicht mehr. Mit „Persönliche Daten schwärzen“ steht statt der Nummer [REDACTED], ohne Link; ein Kontakt ohne Nummer steht ohne eine da.
- Das Wetter steht als EINE Karte statt in drei Zeilen: gezeichnetes Wetter-Icon, Höchst- und Tiefstwert in Überschriftengröße, die Wetterlage, Sonnenauf- und -untergang, die Regen-/Wind-/UV-Angaben des Tages und eine Stunden-Reihe mit je einem gezeichneten HIMMEL — Sonne, Wolke, Regen in drei Stärken, Schnee, Hagel, Gewitter, Wind —, darunter Temperatur und Uhrzeit. Eine selbst getippte Wetterzeile wird unverändert gedruckt; für eine Stunde ohne erkennbaren Wettercode wird kein Icon gezeichnet statt eines falschen.
- Seite eins ist auf Lesen aus Armlänge ausgelegt: Die allgemeine Abrufzeit ist das Größte auf dem Blatt, die festen Uhrzeiten des Tages stehen in Überschriftengröße neben ihren Bezeichnungen, und die Adresszählung — „2 Adressen · 6 Motive“ — steht direkt in der Überschrift MOTIVE statt in einer eigenen Zeile.
Aus welcher Drehbuchfassung der Tag gedreht wird
„Drehbuchfassung“ druckt eine Zeile auf den Kopf der Dispo — „AKTUELLE DREHBUCHFASSUNG: WEISS, REV. 9/2/12“ —, damit niemand mit den falschen Seiten erscheint. Standardmäßig aus.
- Das Feld ist Freitext, denn Produktionen schreiben die Konvention in eigener Kurzform: Farbe und Revisionsdatum, manchmal eine Nummer, manchmal beides.
- Es steht im Editor neben „Tagestyp“, weil beide Zeilen desselben Dispo-Kopfes sind.
- Gedruckt wird nur, wenn der Schalter an ist UND eine Fassung eingetragen wurde — ein Schalter, der nur den Editor verbirgt, während der erfasste Wert weiter mitgeht, ist ein Fehler, den diese App schon einmal bezahlt hat.
- Die Zeile erscheint im exportierten PDF, in der Handy-Ansicht und hinter einem geteilten Link.
Tipps
- Das Revisionsdatum genau so einzutragen, wie die Produktion es auf die Seiten schreibt, ist der Sinn der Sache: Die Crew vergleicht die Zeile mit dem Buch in der Hand.
- Für Dreharbeiten mit laufenden Änderungen einschalten, bei gesperrter Fassung aus lassen — eine Zeile, die sich nie ändert, wird schnell überlesen.
Wege zwischen den Drehorten des Tages
Wechselt der Tag zwischen zwei verschiedenen Adressen, kann der Dispo der Weg gedruckt werden: Entfernung, Fahrzeit, Abfahrt, Ankunft, eine Kartenansicht und deine eigene Notiz.
- Ein Eintrag pro Weg zwischen ADRESSEN. Motive an derselben Adresse bekommen keinen Eintrag — es gibt keinen Weg. Das ist dieselbe Gruppierung, die Seite eins verwendet.
- Mit "Routen berechnen" in der Karte "Wege" werden sie gemessen. Nur diese Schaltfläche misst etwas: Öffnen der Karte, PDF-Export und Veröffentlichen drucken immer den zuletzt gemessenen Stand — ein Export offline trägt dieselben Werte wie einer im Büro.
- "Abfahrt 13:40 → Ankunft 14:05" kommt aus deinem eigenen Drehplan. Die Einheit fährt nach der LETZTEN Szene an der Adresse los, die sie verlässt, nicht nach der ersten; eine Pause ist keine Abfahrt. Ein Weg ohne Anker im Plan druckt die Fahrzeit ohne Uhrzeit, statt eine zu erfinden.
- Ein Weg mit dem Hinweis "Veraltet — neu berechnen" hat eine Adresse unter sich verändert bekommen. Die alten Werte werden weiter gedruckt, bis du neu berechnest — eine Route, die heute früh stimmte, ist mehr wert als eine leere Zeile.
- Jeder Weg hat eine eigene Notiz: "Der Beschilderung Crew-Parken am Tor folgen" ist oft mehr wert als die Fahrzeit. Neu berechnen rührt deine Notizen nie an.
- Ein Motiv ohne Kartenposition bekommt eine Zeile, die das in Worten sagt — mit beiden Adressen und deiner Notiz statt einer leeren Zelle.
- Zwei Adressen, die sich EINE Kartenposition teilen, bekommen eine eigene Zeile dazu und keine Fahrzeit. Das passiert, wenn ein Motiv zwar eine eigene Straße nennt, aber nie verortet wurde: Ein Motiv erbt den Pin seines Hauptdrehorts, bis du es unter Drehorte öffnest und "Adresse verorten" drückst — dann liegen beide Enden des Wegs auf einem Punkt. Eine Route von einem Punkt zu sich selbst würde "0 Min" über eine echte Fahrt drucken, also misst der Dispo sie nicht und sagt dir, welches Ende verortet werden muss.
- Die Kartenansicht jedes Wegs erscheint im PDF UND im veröffentlichten Link, direkt unter dem Weg, zu dem sie gehört — dasselbe Bild, mit dem Hinweis auf openrouteservice und © OpenStreetMap, an beiden Stellen.
- Der Link trägt pro Karte nur eine Adresse, nicht das Bild selbst: ein Tag mit sechs Wegen kostet damit ein paar hundert Zeichen statt mehrerer Megabyte. Karten werden erst beim Scrollen geladen und verfallen zusammen mit dem Link — letzter Drehtag plus 48 Stunden. Teile den Dispo erneut, dann sind sie wieder frisch. Lässt sich eine Karte nicht veröffentlichen, zeigt dieser Weg weiterhin Adressen, Zeiten und deine Notiz; sonst fällt nichts aus.
- ÖPNV-Zeiten werden nicht angezeigt. Der verwendete Routing-Dienst hat keine Fahrplandaten, und die kostenlosen Dienste, die welche haben, sind nur für nicht-kommerzielle Nutzung lizenziert.
- In der Handy-Ansicht und im geteilten Link zeigte jede Etappe an beiden Enden nur einen Gedankenstrich („— → —“, oft mit „0 min · 0.0 km“) — behoben in v0.842.1. „Routen berechnen“ speichert nur die MESSUNG; zwischen welchen Adressen eine Etappe verläuft, wird bei jedem Lesen neu aus den Drehorten des Tages ermittelt, und diese beiden Oberflächen zeigten nur die gespeicherte Hälfte. Ein vor v0.842.1 veröffentlichter Link zeigt die alten Zeilen, bis die Dispo geöffnet und gespeichert wird. Die Zeile „Abfahrt → Ankunft“ bleibt PDF und Editor vorbehalten: sie braucht den Ablaufplan des Tages, den keine der Leseoberflächen erhält — Entfernung, Dauer, beide Adressen, die Routenkarte und die eigene Notiz erscheinen überall.
- Zwischen zwei Sets mit derselben Kartenposition wird keine Fahrzeit gedruckt — mit Begründung: Solange nicht bei jedem Set „Adresse verorten“ gedrückt wurde, stehen beide auf dem Pin des Hauptdrehorts, und ein Punkt kann keine Entfernung zu sich selbst haben. PDF, Builder, Tagesansicht und veröffentlichter Link zeigen denselben Satz (v0.844.2).
Kund*innen — die Menschen, für die gearbeitet wird
Ein optionaler Block mit Kund*innen und Agentur: Name, Funktion, Firma und erwartete Zeit — entweder aus dem markierten Team gezogen oder von Hand eingetragen.
- Setze bei einer Person im Projektteam den Haken "Kund*in", und sie erscheint automatisch in diesem Block, mit Funktion und Zeit.
- Wer als Kund*in markiert ist, wird AUS der Team-Tabelle genommen, damit niemand doppelt steht. Schaltest du den Block aus, stehen diese Personen wieder in der Team-Tabelle, statt vom Dispo zu verschwinden.
- Du kannst Zeilen von Hand ergänzen für Menschen, die gar nicht im Projektteam stehen — und alles Gezogene überschreiben (andere Funktion, andere Zeit), ohne den Projekteintrag zu ändern.
- Der Block ist standardmäßig aus. Ein Dispo, der nie einen hatte, druckt weiter genau wie bisher.
- Wer keine Zeit hat, erscheint als "Auf Abruf" — wie überall sonst auf dem Dispo.
Die Akzentfarbe des exportierten PDFs
Das PDF übernimmt die Akzentfarbe aus deinem Branding — einmal fürs ganze Konto gesetzt.
- Abschnittstitel, die Linie darunter, die Tabellenköpfe und der Call-Time-Block tragen die Akzentfarbe.
- Sie kommt aus genau einer Stelle: Einstellungen → Du & deine Firma → Signatur & Branding. Wähle dort eines der zehn Farbfelder oder eine beliebige eigene Farbe — jede exportierte Dispo übernimmt sie, es gibt keine Akzentfarbe pro Blatt, die man nachziehen müsste.
- Eine eigene Akzentfarbe ist Teil von Pro. Im Free-Plan sind die Farbfelder gesperrt und PDFs nutzen das Standardblau; eine früher gespeicherte Farbe bleibt erhalten, bis dein Plan sie wieder erlaubt.
- Die Schriftfarbe auf einem farbigen Kopf wird für dich gewählt: dunkel auf hellem Akzent, weiß auf dunklem — ein gelber Akzent druckt nie Weiß auf Gelb.
- Rot bleibt Rot. Nächstes Krankenhaus und Vertraulichkeitshinweis behalten ihre Farbe, egal welchen Akzent du wählst.
Adressen auf Seite eins — und wie Motive gruppiert werden
Seite eins listet die Adressen des Drehtags, nicht jedes Motiv. Motive an derselben Adresse teilen sich einen Eintrag, und du kannst die Gruppierung korrigieren, wenn die Automatik danebenliegt.
- Die Gruppierung läuft automatisch. Motive mit übereinstimmender Adresse werden zusammengefasst — ebenso Motive, deren Kartenpunkte keine dreißig Meter auseinanderliegen. Genau das erkennt „Marienplatz 1“ und „Marienplatz 1, 80331 München“ als einen Hof in zwei Schreibweisen.
- Dreißig Meter sind ein Hof oder zwei Eingänge desselben Blocks. Gegenüberliegende Straßenseiten bleiben getrennt — mit einem Wagen hinüberzuwechseln ist ein echter Umzug.
- Eine selbst eingetragene Adresse gewinnt immer gegen die Karte. Die Abstandsregel fasst nur zwei SCHREIBWEISEN einer Adresse zusammen; Motive, die tatsächlich verschiedene Eingänge benennen — Hausnummer 15 und Hausnummer 17 —, bleiben getrennt, wie nah ihre Kartenpunkte auch liegen. Das zählt vor allem für die Motive unter einem Hauptdrehort: Ein Motiv hat erst dann einen eigenen Kartenpunkt, wenn jemand „Adresse verorten“ gedrückt hat, zeigt bis dahin also den des Hauptdrehorts — und so fiel früher jeder Raum eines Gebäudes auf die Hauptadresse zusammen, auch wenn die Räume eigene Adressen hatten.
- Liegt die Automatik daneben, korrigiere es unter „Adressen auf Seite eins“ im Bereich Drehorte: Jedes Motiv hat ein Auswahlfeld für die Adresse, unter der es erscheint. Zwei Motive auf dieselbe Adresse setzen fasst sie zusammen; „Eigene Adresse“ trennt eines heraus.
- Eine von Hand gesetzte Trennung wird von der Abstandsregel nie wieder aufgehoben. Wer die beiden Bühnen eines Studios getrennt hat, weil der Weg zwischen den Eingängen zählt, behält sie getrennt.
- Parken und das nächste Krankenhaus stehen pro Adresse. Widersprechen sich die Motive einer Adresse in einem der beiden Punkte, werden BEIDE Angaben gedruckt, jeweils mit dem Motiv beschriftet — die Dispo wählt nicht für dich aus.
- Über der Tabelle steht etwas wie „2 Adressen · 5 Motive“. Diese Zeile gibt es, damit auf einen Blick klar ist, dass nichts weggefallen ist.
- Hängen alle Motive einer Adresse am selben Hauptdrehort, wird dieser in der Motivzeile nur EINMAL genannt. Ein Sportverein mit vier Räumen druckte bisher „ESV München-Ost e.V. · Dreifachhalle · ESV München-Ost e.V. · Weight lifting room · …“ — vier Zeilen, in denen jeweils nur das letzte Wort neu war. Jetzt steht dort „ESV München-Ost e.V. · Dreifachhalle · Weight lifting room · Trimm dich Pfad · Sauna“. Motive verschiedener Hauptdrehorte bleiben unverändert — dort IST der wiederholte Name die Information.
- „Zurück zu automatisch“ verwirft alle deine Korrekturen und stellt die Antwort der Automatik wieder her.
Mietwagen auf der Dispo
Führe die Wagen auf, die das Team abholt, mit Station, Zeiten und Fahrer*innen.
- Schalte Mietwagen bei den Abschnittsschaltern ein. Der Block steht direkt nach dem Team-Hotel und ist aus, bis du ihn einschaltest.
- Mietwagen hinzufügen legt eine Karte an, eine pro Wagen: Firma und Station, Telefon, Adresse, Fahrzeug, Kennzeichen, Reservierungsnummern, Abholung und Rückgabe mit Datum und Uhrzeit, die Rückgabestation, falls abweichend, die Fahrer*innen und Notizen.
- Tippe die Fahrer*innen mit Kommas getrennt ein oder wähle sie mit Aus der Crew hinzufügen.
- Das PDF druckt nach dem Team-Hotel einen Block MIETWAGEN. Seine Adresse öffnet die Karte, Navigieren daneben öffnet die Route.
- Die Web-Ansicht und der Freigabelink zeigen denselben Block mit Karten- und Navigations-Button. Das PDF druckt die Reservierungsnummern, ein Freigabelink zeigt sie nie.
- Die Wagen gehören zu dieser Dispo: Duplikat, Vorlage und neue Revision behalten sie, und eine Revision nennt die Änderung unter Mietwagen.
Set-Sanitäter*in
Die Person, die man vor dem Krankenhaus anruft — optionaler Name und Nummer unter der Adresstabelle auf Seite eins.
- Standardmäßig aus. Steht unter der Adresstabelle, deren letzte Spalte das nächste Krankenhaus ist — beides zusammen ist eine Antwort: Die Sanitätskraft ist vor Ort, das Krankenhaus ist eine Fahrt entfernt.
- Drei Felder — Name, Nummer und ein optionaler Hinweis für den Rest („am Set ab 08:00“, „Erste-Hilfe-Punkt am Basecamp“). Auch eines der ersten beiden allein wird gedruckt; ist keines gefüllt, wird gar nichts gedruckt.
- „Aus der Crew zuweisen“ füllt Name und Nummer aus dem Projekt — wer den Erste-Hilfe-Schein hat, ist damit zwei Klicks statt einer abgetippten Telefonnummer. Beide Felder bleiben danach änderbar, und eine*n über einen Dienstleister gebuchte*n Sanitäter*in — der Normalfall — trägst du direkt ein. Ohne Crew im Projekt erscheint die Auswahl nicht. Wer keine Nummer hinterlegt hat, löscht beim Zuweisen die alte Nummer, statt sie unter neuem Namen stehen zu lassen.
- In demselben Rot wie die Krankenhauszeile. Die Markenfarbe fasst sie nie an — dieses Rot ist den Zeilen vorbehalten, die jemand unter Druck liest.
- Die Nummer wird NICHT geschwärzt, anders als jede andere Telefonnummer auf der Dispo. Sie steht dort, damit sie jede*r wählen kann, ohne zu wissen, wer die Sanitätskraft ist — eine geschwärzte Notfallnummer ist schlechter als gar keine, weil die Seite weiterhin behauptet, es gäbe eine. Dasselbe gilt für einen veröffentlichten Link, wo Lesende am wenigsten wissen, wen sie anrufen sollen.
- Soll die Nummer nicht mit hinausgehen: Abschnitt ausschalten — das ist eine Entscheidung, eine geschwärzte Nummer wäre ein Versehen.
- Sie lässt sich aus dem exportierten PDF und aus der Handy-Ansicht direkt anwählen, wie jede andere Nummer im Dokument.
Zitat des Tages
Eine optionale Zeile am Fuß von Seite eins — automatisch aus einem eingebauten Fundus gewählt oder selbst geschrieben.
- Standardmäßig aus. Die Zeile steht unter der Adresstabelle und kann deshalb nie eine Adresse oder ein Krankenhaus auf Seite zwei schieben.
- Feld leer lassen: dann wählt die Tagesdispo selbst eine Zeile. Die Wahl leitet sich aus der Dispo selbst ab, nicht aus dem Zufall — dieselbe Dispo zeigt also immer dasselbe Zitat: im PDF, in der App, auf dem Handy und in jedem veröffentlichten Link.
- Eigene Zeile eintippen: sie wird genau so gedruckt, samt der Quellenangabe daneben. Bleibt die Angabe leer, wird auch keine gedruckt.
- „Überrasch mich“ holt eine andere Zeile aus dem Fundus und schreibt sie ins Feld — ab dann gehört sie der Dispo und ändert sich nicht mehr. „Zurück zu automatisch“ leert beide Felder.
- Der Fundus ist englisch: die zugeschriebenen Zeilen sind Zitate, und ein übersetztes Zitat ist kein Zitat mehr. Wer es auf Deutsch möchte, tippt es selbst ein.
- Ganz ohne Zitat: Abschnitt ausschalten. Ein leeres Feld ist die Bitte um eines, nicht das Weglassen.
Drehorte & Logistik — alle Motive des Tages
Eine Disposition trug bisher genau eine Adresse — das Basecamp. Ein Drehtag mit drei Motiven druckte eines davon, samt Parken, Krankenhaus und Maske nur für dieses eine, während die Angaben für die anderen beiden längst im Motive-Tab standen. Drehorte & Logistik ist jetzt ein Block aus zwei Hälften: oben die Basecamp-Felder, die alle zuerst lesen, darunter in Drehreihenfolge jedes Motiv des Tages.
- Was aufgelistet wird — jedes Motiv, an dem die für den Tag geplanten Szenen spielen, nummeriert in der Reihenfolge, in der gedreht wird, mit den dort gedrehten Szenennummern.
- Was pro Motiv gedruckt wird — Anfahrt, Crew-Parken, Unit-/LKW-Parken, Unit-Base, Anlieferung, Maske, Kostüm, Toiletten, Catering, Strom, Logistik-Hinweise und das nächste Krankenhaus. Es erscheinen nur die Felder, die tatsächlich ausgefüllt sind.
- Woher die Angaben kommen — aus dem Motive-Tab, nicht aus der Dispo. Nichts wird zweimal getippt, und eine dort korrigierte Parkanweisung ist auf jeder Dispo korrigiert, die sie druckt.
- Wie eine Szene ihr Motiv findet — zuerst das Motiv, das du der Szene zugeordnet hast (Feld Szenen am Motiv), sonst ein Abgleich des Ortstexts der Szene mit jeder Bezeichnung, auf die das Motiv hört — der qualifizierten Beschriftung „Hauptmotiv · Set“, die das Feld Drehort vorschlägt, dem bloßen Namen oder der Adresse — sonst der Text allein, markiert als Nicht gescoutet. Eine Adresse, die niemand gescoutet hat, wird gedruckt statt verworfen.
- Welches das Basecamp ist — das oben in den Feldern genannte Motiv steht auch in der Liste darunter, markiert mit Basecamp. Es zeigt nur, was oben noch nicht steht, damit nichts doppelt gedruckt wird. Eine selbst getippte Parkanweisung erscheint weiterhin neben der gescouteten, weil sie etwas anderes sagt.
- Sets erben — ein Set übernimmt Adresse, Parken, Krankenhaus, Strom und die gescoutete KARTE seines Hauptmotivs; ein Raum in einem Gebäude braucht davon nichts erneut eingetragen und zeigt das Satellitenbild der Straße, an der er liegt. Eine eigene Karte ersetzt die des Hauptmotivs samt deren Markierungen, sobald du eine hinterlegst. Fotos werden nicht vererbt: ein Raum ist nicht das Gebäude.
- Eine Base pro Motiv, einmal gedruckt — die meisten dieser Felder werden vererbt, also druckte ein Studio mit einer Unit-Base und drei Hallen darunter dieselbe Base unter jeder Halle. Was ein früheres Motiv bereits gedruckt hat, entfällt jetzt bei den Motiven darunter. Bekommt eine Halle ihre eigene Base, wird auch die gedruckt, weil sie etwas anderes sagt als die des Hauptmotivs — verglichen wird der Text, nicht das Feld. Auf einer nach Adresse gruppierten Dispo heißt „zuerst“ zuerst auf der Seite, was nicht immer zuerst in der Drehreihenfolge ist. Das nächste Krankenhaus ist die bewusste Ausnahme: es wiederholt sich unter jedem Motiv, weil es die Zeile ist, die jemand unter Druck liest.
- Schlechtwetter — die Wenn-nass-Adresse einer Szene bekommt einen eigenen, markierten Eintrag, damit niemand am Steuer eine einzelne unbeschriftete Adresse vor sich hat.
- Wo es erscheint — im PDF, in der Handy-Ansicht, auf geteilten Links und als Vorschau im Editor, überall als ein Block. Ein Tag ohne geplante Szenen zeigt nur die Basecamp-Hälfte, und dort stehen dann gescoutetes Parken, Maske, Strom und Logistik-Hinweise oben — darunter ist nichts, was sie tragen könnte.
- Parken und Krankenhaus füllen sich selbst — die Felder Parkanweisungen und Nächstes Krankenhaus im Basecamp-Block greifen auf Crew-Parken und Nächstes Krankenhaus des gescouteten Motivs zurück, solange sie leer sind. Der Editor zeigt den Wert, der gedruckt wird, als grauen Platzhalter mit dem Hinweis Aus dem Motive-Tab. Sobald du etwas eintippst, gilt deine Eingabe. Diese beiden Felder fassen nur eine Zeile, die gescouteten Felder dahinter können mehrere haben; ein mehrzeiliger Hinweis wird mit „ — “ zusammengefügt, statt seine Zeilenumbrüche zu verlieren — so hängen die beiden Zeilen nie zu einem Wort zusammen. An einem Tag ohne geplante Szenen gibt es darunter keine Motivliste, die sie tragen könnte — das Krankenhaus wird dann auch dort aus dem gescouteten Datensatz angezeigt, auf dem Handy und im geteilten Link, nicht nur im PDF.
- Bilder pro Motiv — das erste Foto eines Motivs steht oben rechts auf seiner Karte, im hochgeladenen Seitenverhältnis statt auf einen Streifen beschnitten, samt Bildunterschrift, darunter die gescoutete Karte mit deinen Markierungen. Der Text läuft daneben. Gedruckt wird nur, was vorhanden ist. Freigabe-Links enthalten beides nicht — die Karte liegt auf dem Gerät, von dem sie hochgeladen wurde, die Fotos im privaten Speicher.
- Routenkarte erzeugen — das Feld Lageplan / Skizze muss nicht mehr von Hand gefüllt werden. Ein zweites Motiv wählen, auf Routenkarte erzeugen klicken, und die App zeichnet eine Straßenkarte mit beiden Orten als Markierung 1 und 2, der Fahrstrecke dazwischen sowie Entfernung und Fahrzeit am unteren Rand. Sie landet in demselben Feld wie ein Upload und lässt sich genauso beschriften und drucken. Beide Motive brauchen Koordinaten; die entstehen beim Speichern einer Adresse im Production Hub. Fehlen sie, sagt das Panel das, statt den Button zu verstecken. Es ist eine Straßen-, keine Satellitenkarte, gezeichnet aus OpenStreetMap — daher der Quellenhinweis am unteren Bildrand — und wenn keine Fahrstrecke zurückkommt, ist die Linie zwischen den Markierungen gestrichelt und meint Luftlinie statt Straße.
- Die Motivnotizen stehen direkt darunter — der Block „Besonderes pro Motiv“ (Komparserie, Polizei, Toiletten, Strom, Catering, Parken und das nächste Krankenhaus für genau dieses Motiv) hat seinen eigenen Platz unmittelbar unter diesem Block und wird dort auch gedruckt, im PDF wie in der Mobilansicht. Früher stand er weit weiter unten, nach Komparserie und Besonderes.
Der Tagesplan-Block ist der Drehtag, keine Szenenliste
Der Block — bis v0.824.1 mit SZENEN überschrieben, jetzt TAGESPLAN — druckte bisher die Szenennummern des Tages in aufsteigender Reihenfolge, mit Zeiten, die er sich allein aus den Einstellungsdauern selbst errechnete: ohne Pausen, ohne Umleuchten, ohne Rüstzeit. Jetzt druckt er den Tag genau so, wie ihn der Ablauf-Tab abfährt — und die Überschrift sagt das auch.
- Reihenfolge — die Ablaufreihenfolge des Drehplans. Wird eine Szene im Ablauf nach oben gezogen, zieht die Dispo mit. Die kreative Reihenfolge der Shotlist bleibt bewusst getrennt und schlägt nicht mehr durch.
- Die Plot-Spalte — bis v0.841.0 hieß sie Überschrift und druckte die Slugline der Szene (INT. KÜCHE — TAG), also Ort und Zeit und sonst nichts. Jede Szene hat jetzt eine Logline, einen Satz Handlung, der im Szenen-Dialog eingetragen wird; die Spalte druckt die Slugline und darunter, eine Stufe kleiner, diesen Satz. Die Spalte bleibt als Liste von Sluglines überfliegbar, und die Handlung steht da, wenn eine Zeile tatsächlich gelesen wird. Eine Dispo, deren Szenen keine Logline haben, sieht exakt aus wie vorher. Die Besetzungsspalte wurde dafür schmaler: Beide teilten sich die übrige Breite bisher zu gleichen Teilen, die Plot-Spalte konnte also nie breiter werden als die Besetzungsspalte — egal wie viel Handlung zu drucken war. Die Besetzung hat jetzt eine feste schmale Breite, ihre Nummern brechen um; sie druckt seit v0.808.0 Besetzungsnummern statt Namen und war immer noch für die Namen bemessen.
- Blöcke zwischen den Szenen — Essenspause, Umleuchten, Stellprobe, Motivwechsel, Vorab-Aufbau und Setup-Wechsel bekommen jeweils eine eigene Zeile an ihrer Position, mit Dauer. Eine im Ablauf getippte Beschriftung wird mitgedruckt.
- Wohin ein Motivwechsel führt — das Band zeigte bisher nur MOTIVWECHSEL und eine Dauer, sodass das Einzige, was das Team daraus braucht — das Ziel — zwei Zeilen tiefer in der Drehort-Spalte der nächsten Szene stand. Jetzt nennt es den Ort, an dem die nächste Szene gedreht wird, und druckt dessen Adresse als antippbaren Maps-Link. Nichts auszufüllen: Es wird aus der Ablaufreihenfolge gelesen und ändert sich mit, wenn der Tag umsortiert wird. Ein abweichender Drehort unter DERSELBEN Adresse — zwei Sets desselben Studios — zeigt „gleiche Adresse“ und lässt die Straße weg; der Maps-Link hängt dann am Namen des Ziels. Eine Adresse noch einmal zu drucken, die sich nicht geändert hat, sagt der*dem Fahrer*in nichts. Nichts wird gedruckt, wenn der Motivwechsel den Tag beschließt, wenn die nächste Szene keinen Drehort nennt oder wenn es der Ort ist, an dem du bereits stehst. Ist die Schlechtwetter-Option aktiv, ist das Ziel das Ausweichmotiv — Band und darunterliegende Szenenzeile nennen also nie zwei verschiedene Orte.
- Einen Block vom nächsten unterscheiden — bisher wurde jeder Block gleich gedruckt: ein zentrierter grauer Kursivsatz auf einer durchgehenden grauen Fläche, sodass ein Nachmittag aus Umleuchten, Motivwechsel, Essenspause, Setup-Wechsel und Stellprobe als ein einziger Block zu lesen war. Jeder Block hat jetzt links einen farbigen Balken, ein eigenes Symbol — dieselben sechs wie im Ablauf-Tab, als Grafik gezeichnet statt getippt, damit sie die PDF-Schriften überstehen — und seinen Typnamen in derselben Farbe, daneben das, was du auf dem Block notiert hast. Motivwechsel und Setup-Wechsel liegen zusätzlich auf einer getönten Fläche; sie sind die beiden Blöcke, die das aktuelle Setup beenden. PDF, Editor, Handy-Ansicht und geteilter Link stellen sie identisch dar.
- Die Zeiten führen die Tabelle an — Zeit und Dauer sind die zweite und dritte Spalte, vor Überschrift und Einstellungszahl. Die Uhrzeit ist das, wonach das Blatt abgesucht wird; sie stand bisher an vierter Stelle, hinter zwei Werten, die man erst nachschlägt, wenn man die Zeile gefunden hat. Beide wandern zusammen, denn die Dauer ist die zweite Hälfte der Spanne daneben. Ein Block druckt Uhrzeit und Dauer in genau diese Spalten, sodass ein Finger in einer Spalte über Szenen und Pausen gleichermaßen nach unten läuft; das Band bleibt ein durchgehender Streifen. Geteilter Link und Handy-Ansicht haben keine Spalten — dort steht die Spanne einfach an zweiter Stelle, direkt nach der Szenennummer, im Gewicht der Zeile.
- Eine Zeitspanne bricht nie über zwei Zeilen. "10:55 – 12:40" ist ein Wert, das PDF setzte ihn aber als drei Wörter: von einer langen Adresse in der Drehort-Spalte gedrängt, brach dadurch jede Zeile der Tabelle um. Sie wird jetzt unabhängig von der Spaltenbreite zusammengehalten.
- Der Typ, einmal genannt — ein aus der Ablauf-Werkzeugleiste eingefügter Block trägt seinen englischen Typnamen als Notiz, bevor überhaupt eine PDF-Sprache gewählt ist; ein deutsches Blatt druckte deshalb "Motivwechsel: Company Move". Der voreingetragene Name wird jetzt in beiden Sprachen erkannt und der Typ nur einmal gedruckt; was du selbst geschrieben hast ("auf Tungsten wechseln"), steht weiterhin daneben.
- Zeiten — dieselbe Berechnung wie im Ablauf-Tab, damit beide nie auseinanderlaufen können. Eine Szene beginnt mit ihrer Rüstzeit, nicht mit der ersten Klappe, und enthält die Umbauzeit, die der Drehplan ansetzt.
- Zweimal gedrehte Szene — eine Szene, zu der nach der Pause zurückgekehrt wird, erscheint zweimal an beiden Positionen, statt in ihrem ersten Auftreten zu verschwinden.
- Nachtdrehs — eine Zeit nach Mitternacht wird mit +1 gekennzeichnet, damit ein Drehschluss um 03:00 nicht als heute Morgen gelesen wird.
- Optionale Szenen — eine Szene, deren Einstellungen in der Shotlist alle als Optional markiert sind, wird mit einem orangefarbenen Optional-Stern neben der Szenennummer gedruckt, und ihre Zeile ist eingefärbt. Genau diese Szene fällt zuerst, wenn der Tag überzieht. Eine Szene mit auch nur einer fest eingeplanten Einstellung wird gedreht und bleibt daher unmarkiert. Die Vordispositionsseiten tragen dieselbe Markierung.
- Spalte Besetzung — die letzte Spalte nennt alle, die die Szene abruft, als Rollennummern: aufsteigend, zuerst die Hauptrollen, danach die Komparserie hinter der Markierung 'BG:'. Die Besetzungstabelle darunter ist der Schlüssel. Eine Rolle ohne Nummer wird weiterhin mit Namen gedruckt — siehe den eigenen Abschnitt zu den Rollennummern.
- Welcher Tag es ist — die Überschrift des Blocks lautet "Tagesplan — Tag 3 von 12 · Mo., 14. Sep. 2026": der Drehtag gezählt gegen den gesamten Drehplan, dann das Datum. Der Tagesplan ist der Block, den Leute abfotografieren und einzeln weiterschicken — ein Screenshot davon trägt nichts vom Kopf der ersten Seite. Editor, Handy-Ansicht, geteilter Link und exportiertes PDF drucken dieselbe Zeile; ein Projekt ohne Drehtagsliste behält allein das Datum. Vordispositionseinträge tragen sie ebenfalls, und dort zählt sie mehr — eine Vordispo beschreibt einen Tag, den der Kopf darüber gerade nicht beschreibt.
- Gestrichene Einstellungen bleiben von der Dispo fern, und die Gesamtzeit oben ist jetzt der ganze Tag inklusive Pausen.
Rollennummern im Tagesplan und die #-Spalte, die sie auflöst
Der Tagesplan-Block zitiert Rollennummern, statt jeden Namen in die Szenenzeile zu schreiben: 1, 2, 10 · BG: 12. Die Besetzungstabelle darunter ist der Schlüssel — ihre führende #-Spalte löst jede Nummer auf, neben Darsteller*in, Rolle und Zeit am Set. Die Nummern werden automatisch vergeben, sobald das Preproduction-Tab eines Projekts geöffnet wird — in Roster-Reihenfolge, fortlaufend ab der höchsten bereits vergebenen Nummer. Im Unter-Tab „Figuren / Besetzung“ lässt sich jede Nummer von Hand ändern.
- Aufsteigend, Hauptrollen zuerst, Komparserie hinter der BG:-Markierung — gleiche Lesart im exportierten PDF, in der Tagesplan-Tabelle des Editors und auf einem geteilten Link.
- Neben der Nummer steht die Person: Darsteller*in oben, die gespielte Rolle darunter, beides in EINER Spalte. Telefonnummer und E-Mail-Adresse teilen sich ebenso eine Spalte Kontakt, untereinander und jeweils hinter ihrem Symbol. Zusammengelegt, weil die Tabelle mit den Zeitspalten zehn Spalten breit war und nicht mehr auf DIN A4 passte — der Rest wurde rechts über den Seitenrand gedruckt, ohne Fehlermeldung.
- Eine Rolle ohne Nummer wird weiterhin mit NAMEN gedruckt, genau wie die Spalte früher zu lesen war. Ein Projekt, das seine Besetzung nie nummeriert, bleibt unverändert, und ein halb nummeriertes Roster bleibt lesbar, statt die noch nicht nummerierten Personen zu verlieren.
- Im Editor behält die Zelle die vollständige Form ROLLE (Darsteller*in) im Tooltip des Chips — so lässt sich eine Nummer prüfen, ohne zur Besetzungstabelle zu scrollen. Auf Papier und auf einem geteilten Link steht die Nummer allein; dafür gibt es den Schlüssel.
- Die #-Spalte hängt weder am Schalter Besetzungszeiten noch an Szenen je Rolle. Sie wird immer gedruckt, wenn die Besetzungstabelle gedruckt wird, denn der Drehplan darüber ist ohne sie nicht lesbar.
- Die Nummer erreicht den Abgleich-Snapshot der Dispo nicht. Das Nummerieren eines Rosters löst also kein „Projektdaten haben sich geändert“ auf bereits gespeicherten Dispos aus.
Den Block mit den Crew-Abrufzeiten ausblenden
Der Chip „Crew-Zeiten“ unter Optionale Abschnitte steuert die komplette personenbezogene Crew-Tabelle — die nach Abteilung gruppierte Liste mit Namen, Funktionen, Abruf- und Wrap-Zeiten. Sie ist standardmäßig an, bei neuen Dispos und bei jeder Dispo, die vor dieser Option entstanden ist.
- Schalte sie aus, wenn die Dispo nicht für die Crew ist — eine Kund*innen-Fassung, eine Fassung für die Motiv-Eigentümer*innen oder ein Tag, an dem nur der allgemeine Crew-Abruf und die Cast-Zeiten zählen.
- Ein Klick entfernt den Block auf allen vier Oberflächen gleichzeitig: im Editor, in der PDF, in der Mobilansicht und in jedem danach veröffentlichten Freigabe-Link.
- Beim Freigabe-Link ist das ein Datenschutz-Schalter, nicht nur ein Layout-Schalter — Namen, Funktionen und Zeiten der Crew werden gar nicht erst veröffentlicht, statt veröffentlicht und ausgeblendet.
- Individuell eingetragene Abrufzeiten bleiben erhalten, während der Block aus ist; beim Wiedereinschalten sind sie wieder da.
- Bereits veröffentlichte Freigabe-Links behalten den Stand ihrer Veröffentlichung. Erneut veröffentlichen, um die Änderung zu übernehmen.
Kontaktdaten der Crew auf der Dispo
Crew-Kontakte — der Schalter unter der Crew-Tabelle, zugleich Chip in der Leiste „Optionale Abschnitte“ — druckt Telefonnummer und E-Mail jeder Person auf die Dispo. Er greift zusammen mit „Crew-Zeiten“; beide ergeben vier Formen des Crew-Blocks.
- Crew-Zeiten an, Crew-Kontakte aus: Namen, Funktionen, Abruf- und Wrap-Zeiten — die Dispo, die bisher immer exportiert wurde.
- Beide an: dieselbe Tabelle, ergänzt um eine Spalte Kontakt — Telefonnummer und E-Mail-Adresse untereinander, jede hinter ihrem eigenen Symbol. Eine Spalte statt zweier, damit die Tabelle auf die Seite passt: bei zwei Spalten war eine lange E-Mail-Adresse breit genug, um die letzte Spalte über den Seitenrand zu schieben.
- Crew-Zeiten aus, Crew-Kontakte an: eine Kontaktliste — Namen, Funktionen und die Kontaktspalte, ohne Zeiten, unter der eigenen Überschrift „Crew-Kontakte“. Genau das braucht ein Verleih, eine Motiv-Eigentümer*in oder ein Produktionsbüro, das Leute an einem Tag erreichen muss, an dem es sie nicht abruft.
- Beide aus: keine Crew auf der Dispo.
- Crew-Kontakte ist aus, bis du es einschaltest — bei neuen und bei bestehenden Dispos. Keine vom Programm exportierte Dispo hatte je eine Telefonspalte der Crew; keine bekommt sie also ungefragt.
- „Persönliche Daten schwärzen“ hat weiterhin Vorrang und ist standardmäßig an: damit druckt die PDF die Spalten mit [REDACTED], und Mobilansicht wie Freigabe-Link enthalten gar keine Nummern. Für echte Kontaktdaten brauchst du Crew-Kontakte an und „Persönliche Daten schwärzen“ aus.
- Keine Status-Spalte — die Crew-Tabelle hatte eine, an dritter Stelle, und sie sagte bei fast jeder Zeile „Bestätigt“: wer im Crew-Tab für das Datum als abwesend oder nicht verfügbar markiert ist, steht ohnehin nicht auf der Dispo, also blieben nur noch „Vorläufig“ und die Tagesrollen-Markierung. In der Handy-Ansicht und im geteilten Link gab es sie nie — jetzt zeigen alle vier Oberflächen dieselbe Tabelle. Ob jemand an einem Tag vorläufig gebucht ist, wird weiterhin dort gesetzt und gelesen, wo es etwas entscheidet: in der Terminmatrix im Crew-Tab. Eine Tagesrolle wird weiterhin markiert, am Namen statt in einer eigenen Spalte — gedruckt wird „Charlie Tag [TEMP]“.
Tipps
- Wer Kontaktdaten bisher veröffentlicht hat, indem nur „Persönliche Daten schwärzen“ abgeschaltet war, braucht jetzt zusätzlich Crew-Kontakte — ein Schalter entscheidet nun für PDF, Mobilansicht und Freigabe-Link gemeinsam.
Jemanden von der Dispo in die Kontakte übernehmen
In der Handy-Ansicht und hinter einem geteilten Link ist der Name einer Person ein Kontakt-Speichern-Element. Ein Tipp darauf lädt eine Kontaktkarte für genau diese Person — mit Telefonnummer, E-Mail und ihrer Funktion auf dem Projekt, für Cast wie Crew.
- Die Karte ist eine normale .vcf-Datei, die iOS, Android, macOS Kontakte, Google Kontakte und Outlook öffnen.
- Sie enthält Nummer, E-Mail und Funktion: bei der Crew die Rolle, beim Cast die gespielte Figur.
- Der Anzeigename trägt die Produktion als Zusatz — „Ana Meyer — Gaffer (Tatort)“ —, damit der Eintrag nicht mit der Karte derselben Person aus einem anderen Job verschmilzt.
- Es ist dieselbe Karte, die der Sammel-Export „Kontakte (.vcf)“ der Crew schreibt; eine von der Dispo gespeicherte Person und dieselbe Person aus dem Export sind identisch.
- Ein Name ist nur dann ein Element, wenn die Person eine Nummer oder eine E-Mail hat. Ohne beides bleibt er einfacher Text statt einen Eintrag zu speichern, den niemand kontaktieren kann.
- Mit „Persönliche Daten schwärzen“ ist kein Name ein Element — dieser Schalter ist genau dafür da, diese Daten von einer zirkulierenden Dispo fernzuhalten.
Tipps
- Auf dem Handy läuft das Speichern über das System-Teilen-Menü; die Karte lässt sich direkt in die Kontakte legen oder weitergeben.
- Die Schaltflächen „Anrufen“ und „E-Mail“ neben dem Namen funktionieren wie bisher — die Karte dient dem Behalten, nicht dem sofortigen Erreichen.
Funkkanäle je Abteilung
Funkkanäle — der Schalter unter der Crew-Tabelle, zugleich Chip in der Leiste „Optionale Abschnitte“ — druckt den Funkkanal jeder Abteilung neben deren Namen in der Crew-Tabelle. Er ist aus, bis er eingeschaltet wird, und wirkt auf PDF, Handy-Ansicht und geteilten Link gleichzeitig.
- Produktion ist Kanal 1, Licht 3 und Kamera 5 — die Nummern, die am Set gerufen werden.
- Alle übrigen Abteilungen zählen in die Lücken dazwischen hoch, in der Reihenfolge der Dispo: Grip 2, Ton 4, Ausstattung 6, Maske & Kostüm 7, Post 8, Sonstige 9. Nichts wird übersprungen — ein Funkgerät hat eine feste Skala, und ein ausgelassener Kanal ist ein echter Verlust.
- Jede Abteilung hat ein Feld zum Überschreiben. Es ist leer und zeigt den automatischen Kanal als Hinweis, sodass sichtbar ist, was gedruckt wird, ohne etwas festzulegen.
- Ein geleertes Feld gibt die Abteilung an die automatische Zuweisung zurück.
- Eine Überschreibung gibt die verlassene Nummer frei: Kamera auf 9 gesetzt, und die 5 geht an die nächste Abteilung, die eine braucht.
- Das Feld ist Freitext, keine Zahlenauswahl — 2A, Kan. 6 und SIMPLEX werden so gedruckt, wie sie eingegeben werden.
Tipps
- Der Kanal steht in der Zeile mit dem Abteilungsnamen und nicht in einer eigenen Spalte — Einschalten verengt also keine der bereits gedruckten Spalten.
- Auch mit ausgeschalteten Crew-Zeiten und eingeschalteten Crew-Kontakten werden die Kanäle gedruckt: eine Kontaktliste trägt sie genauso wie eine Abruftabelle.
- Einmal eingeschaltet, sind die Nummern auf Papier, auf dem Handy und hinter dem geteilten Link identisch — sie werden an einer Stelle berechnet, nicht an dreien.
Einzelne Personen von einer Dispo nehmen
Der Chip „Crew-Zeiten“ wirkt auf den ganzen Block. Für einen Tag, an dem fast die ganze Crew abgerufen ist und ein oder zwei Personen nicht, gibt es den Schalter „Auf der Dispo“ links in jeder Zeile der Crew-Abrufzeiten. Die Überschrift zählt mit — „8 von 12 auf dieser Dispo“.
- Der Schalter gilt nur für diese eine Dispo. Die Person bleibt im Projektteam, bleibt im Raster (damit du sie zurückholen kannst), und alle anderen Dispos bleiben unverändert.
- Abruf- und Wrap-Zeit werden ausgegraut, solange sie abgeschaltet ist — und kommen unverändert zurück, sobald du sie wieder einschaltest.
- Wie beim Abschnitts-Chip verschwindet sie in allen vier Ansichten gleichzeitig: Editor, PDF-Export, Mobilansicht und jedem danach veröffentlichten Freigabe-Link.
- Beim Freigabe-Link ist das Datenschutz, nicht nur Layout — Name, Funktion und Telefonnummer werden gar nicht erst veröffentlicht, statt veröffentlicht und ausgeblendet zu werden.
- Sie fällt auch aus der Ernährungs- und Allergieübersicht des Tages heraus, weil sie an diesem Tag nicht mitisst.
- Die Schlüsselkontakte ignorieren den Schalter bewusst: Die Produktionsleitung ist gerade deshalb Schlüsselkontakt, weil sie nicht am Set ist.
- Versand und Freigabe-Links ignorieren ihn ebenfalls — wer die Dispo bekommt, ist eine andere Entscheidung als wer darauf steht, und beide Dialoge fragen ohnehin pro Person.
- Auf jeder Dispo, die vor diesem Schalter entstanden ist, stehen alle — und das bleibt so.
Hauptkontakte — wen anrufen, und wofür
Die Hauptkontakte sind die zwei, drei Personen, die das Team anruft, wenn etwas schiefgeht — und sie stehen im KOPF der Dispo, unter der Produktionsfirma. Abschnitt einschalten, dann aus der Projektcrew auswählen. Jede Person steht in einer Zeile mit Titel, Name und Telefonnummer, dahinter — falls vorhanden — eine Notiz.
- Das Titelfeld ist leer und zeigt die Projektrolle als Platzhalter — es erbt sie also. Wird es überschrieben, gilt der neue Titel nur für diese eine Dispo: „1st AD“ statt „Assistant Director“, „Regie / 1st Unit“ statt „Director“. Die Crewliste des Projekts bleibt unverändert, jede andere Dispo ebenfalls.
- Wird das Feld wieder geleert, erbt es erneut die Rolle aus der Crewliste.
- Die Notiz ist freier Text dafür, wozu die Nummer da ist: „vor 06:00 anrufen“, „Dienstag nur Basecamp“, „telefonisch erreichbar bis 06:30 am Set“. Sie steht im PDF hinter der Nummer, in der Mobilansicht und auf einem veröffentlichten Link unter dem Kontakt.
- Die Notiz ist Produktionstext, keine personenbezogene Angabe: Bei einem Freigabe-Link mit „Persönliche Daten schwärzen“ bleibt sie sichtbar, während die Telefonnummer verborgen wird.
- Ein Hauptkontakt muss nicht am Set sein — die Aufnahmeleitung ist gerade deshalb Hauptkontakt. Wer in den Crew-Abrufzeiten abgeschaltet ist, bleibt hier weiterhin auswählbar.
- Die Telefonnummer stammt aus der Crewzeile der Person, die den verknüpften Kontakt spiegelt. Fehlt eine Nummer, im Crew-Tab die Kontaktverknüpfung prüfen.
- Jede Kontaktkarte hat den Schalter „Im Kopf anzeigen“, standardmäßig AN — die Hauptkontakte einer bestehenden Dispo werden also weiter gedruckt, jetzt im Kopf. Einzige Ausnahme ist eine Dispo, deren Schalter Hauptkontakte aus war, als ihre getippten Angaben übernommen wurden: Dort starten die übrigen Kontakte ausgeschaltet, damit der Kopf dieselben Personen zeigt wie vorher. Ausgeschaltet bleibt die Person auf der Liste dieser Dispo, mit Titel, Notiz und Position, wird aber nirgends gedruckt: nicht im PDF, nicht in der Mobilansicht, nicht auf einem veröffentlichten Link. Wer nur lesen darf, sieht statt des Schalters „Steht im Kopf“ oder „Steht nicht im Kopf“.
- Der Abschnittsschalter Hauptkontakte gilt für die Kontakte im Kopf auf jeder Oberfläche — PDF, Mobilansicht und veröffentlichter Link. Ist er aus, wird kein Hauptkontakt gedruckt, egal was die Karten sagen.
- Im PDF steht die Nummer in deiner Akzentfarbe und ist antippbar. Mit „Persönliche Daten schwärzen“ steht dort [REDACTED], ohne Link; ein Kontakt ohne Nummer steht ohne eine da — kein Gedankenstrich.
- Produktion und Regie sind jetzt Hauptkontakte: Eine neue Dispo startet mit beiden im Kopf, und die getippten Angaben „Produziert von“ / „Regie“ einer älteren Dispo werden zu Hauptkontakten, wenn sie dem Namen einer Person aus der Crew entsprechen. Siehe „Produktion, Regie & Standard-Crew-Abruf“.
Besetzung, die der Drehplan nicht abruft
Die Tabelle Besetzung & Abholzeiten listet alle, deren Rolle in einer für den Tag geplanten Einstellung steht. Mit der Auswahl Zusätzlich abgerufen unter der Überschrift nimmst du alle dazu, die der Drehplan nicht abruft — Doubles, Stand-ins oder Stuntleute, Anproben, Maskenproben, Proben oder Fototermine, Anreise oder Bereitschaft, oder eine Szene, die noch nicht in Einstellungen aufgelöst ist.
- Die Auswahl bietet die Besetzungsliste des Projekts — mit denselben Casting-Status-Chips und Verfügbarkeitsanzeigen wie in Szenen- und Shotlist-Auswahl.
- Sie ist auch dann da, wenn für den Tag keine Besetzung eingeplant ist — ein Vorbereitungs- oder Anprobentag kann so trotzdem eine Besetzungsliste tragen.
- Sie fügt hinzu und entfernt nie: Wen der Drehplan abruft, bleibt auf der Dispo.
- Sie ändert nur diese eine Disposition. Keine Szene, keine Einstellung und kein Stripboard wird verändert, und keine andere Dispo sieht die hinzugefügte Person.
- Sie zählen überall als Besetzung: in der Tabelle im Editor, im PDF, in der Handy-Ansicht, in der Ernährungsübersicht sowie in den Dialogen Verteilen und Links teilen — ein Stand-in kann also eine eigene Kopie bekommen.
- Abhol-, Kostüm-, Masken- und Fertig-Zeiten setzt du in derselben Zeile wie bei allen anderen.
- Auf einer Mehrtages- oder gebündelten Dispo erscheinen sie an jedem Tag. Wer an welchem Tag dreht, bleibt die Antwort des Drehplans.
- Hinzugefügte Personen tragen im Editor den Hinweis Zusatz neben dem Namen — so siehst du, warum jemand auf der Liste steht, der heute nicht im Stripboard auftaucht. Im PDF stehen sie unmarkiert als Besetzung.
- Wen der Drehplan ohnehin abruft, ist in der Auswahl mit In Szenen markiert und bekommt keinen Zusatz-Hinweis. Trotzdem anhaken ist erlaubt — die Markierung hält die Person auf dieser Dispo, auch wenn ihre Szene später verschoben oder gestrichen wird.
- Archivierte Figuren werden nicht angeboten. Wen du vor dem Archivieren hinzugefügt hast, wird überall von der Dispo genommen, statt ohne Rollennummer gedruckt zu werden; ein bereits geteilter Link folgt beim nächsten Speichern der Dispo oder sofort mit „Geteilte Fassungen aktualisieren“. An der gespeicherten Dispo ändert das Archivieren nichts: Stellst du die Figur wieder her, steht sie wieder auf jeder Dispo, deren Liste „Zusätzlich abgerufen“ du seitdem nicht geändert hast — sonst hakst du sie erneut an.
- Eine Disposition, die vor dieser Auswahl entstanden ist, hat niemanden markiert und bleibt so.
Ernährung auf der Disposition
Ein optionaler Block, der dem Catering die nötigen Zahlen liefert.
- Im Dispo-Editor den Abschnitts-Schalter 'Ernährung' aktivieren. Er ist standardmäßig aus.
- PDF exportieren. Unter CATERING / LUNCH erscheint der Block ERNÄHRUNG / VERPFLEGUNG.
- Ernährungsformen werden nur als Anzahl gedruckt — 'Vegetarisch: 6' — das Catering braucht die Zahl, nicht die Namensliste.
- Allergien werden mit Namen gedruckt, denn die Küche muss wissen, welcher Teller an wen geht.
- Der Block liest Crew und Besetzung live aus — alle auf der Dispo plus die an diesem Tag benötigte Besetzung — ist beim Export also immer aktuell.
- Beim Bearbeiten der Dispo stehen die Ernährungs- und Allergie-Chips außerdem direkt in der jeweiligen Zeile — im Crew-Raster wie in der Besetzungsliste. Diese Ansicht ist intern und immer aktiv, sie braucht den Schalter nicht.
Tipps
- Der Schalter ist bewusst standardmäßig aus: Allergieangaben sind Gesundheitsdaten, und eine Dispo wird breit verteilt. Das Einschalten ist eine bewusste Entscheidung. Solange er an ist, erinnert dich der Editor daran, dass Allergiezeilen Personen nennen: Veröffentliche sie nur mit ausdrücklicher Einwilligung jeder Person; sie einzuholen ist deine Aufgabe. Ein geteilter Link enthält einen kurzen Hinweis für Empfänger*innen und einen Link zum Abschnitt der Datenschutzerklärung über Dispo-Links.
- Crew und Besetzung werden hier gleich behandelt. Das Profil eines Crewmitglieds stammt aus dem Kontakt, sofern der Crew-Tab des Projekts es nicht überschreibt; temporäre Crew zählt ebenfalls mit.
- Wenn niemand auf der Dispo Angaben hinterlegt hat, wird der Block gar nicht gedruckt — statt einer leeren Überschrift.
- Der Catering-Rechner im Budget-Tab zeigt dieselbe Aufschlüsselung für Crew und temporäre Crew, sodass die Bestellung schon vor dem Druck kalkuliert werden kann.
Automatisch mit den Projektdaten abgleichen
Eine Disposition entsteht aus einem Schnappschuss des Projekts zum Zeitpunkt des Anlegens — eine bereits verschickte Dispo schreibt sich also nie hinter deinem Rücken um. Wenn sich das Projekt danach ändert, meldet der Editor „Projektdaten haben sich seit der Erstellung dieser Dispo geändert.“ und bietet „Jetzt synchronisieren“ an; beim Veröffentlichen hinter dem Projekt fragt er nach. Mit „Automatisch mit Projektdaten synchronisieren“ in der Vorschau übernimmt die App diese Aufgabe.
- Mit aktivem Auto-Abgleich aktualisiert sich die Dispo selbst, sobald sich das Projekt darunter ändert — auch während der Editor offen ist.
- Sie aktualisiert sich außerdem, sobald der Schnappschuss veraltet ist (älter als 30 Minuten). Ein über die Pause offen gelassener Editor holt das Projekt so von allein wieder ein.
- Der Hinweisbanner und die Rückfrage „Veraltete Daten“ vor dem Veröffentlichen entfallen — nach einem Abgleich zu fragen ist genau die Aufgabe, die du abgegeben hast.
- Auch das Warndreieck „nicht synchron“ auf der Karte der Dispo in der Liste entfällt — aus demselben Grund. Die Karte zeigt die Aktualität weiter über ihre „Aktualisiert“-Zeile.
- „Zuletzt synchronisiert“ in der Vorschau zeigt weiter das echte Alter des Schnappschusses. Ein Blick darauf bestätigt, dass der Auto-Abgleich mitkommt.
- Eigene Eingaben gewinnen immer: Was du über einen Schnappschuss-Wert geschrieben hast, bleibt als Übersteuerung erhalten und übersteht jeden Abgleich. Der Auto-Abgleich frischt auf, was aus dem Projekt kam — nie das, was du darüber geschrieben hast.
- Die Einstellung wird pro Disposition gespeichert und läuft nie auf einer Dispo, die du nur ansehen darfst — die Kopie eines*einer Mitarbeiter*in mit Leserecht bleibt genau so, wie sie vorgefunden wurde.
Zusammenarbeit: Per-Feld-Sperren
In einem geteilten Projekt nimmt der Dispo-Editor am Feldsperren-Stream teil. Ein 'Gesperrt von <Name>'-Badge erscheint neben einem Feld, während eine andere mitwirkende Person dort fokussiert ist. Parallel-Bearbeitung funktioniert flüssig, weil die Sperren pro Eingabe und nicht pro Abschnitt greifen.
- Allgemein-Block — Titel, Modus, PDF-Sprache, Daten.
- Department-Call-Times-Editor — Pro-Department-Call- und Wrap-Times.
- Location-Detail-Editor — Location-Name, Adresse, Notizen.
- Unterschiedliche Felder sperren unabhängig. Zwei Personen können verschiedene Call Times derselben Dispo zur gleichen Zeit bearbeiten.
- Wasserzeichen pro Empfänger*in: beim Verteilen „Jede Kopie mit Empfänger*in wasserzeichnen" aktivieren — jede Person bekommt ein eigenes PDF mit Name und E-Mail diagonal über jeder Seite; eine geleakte Dispo ist so zur Kopie zurückverfolgbar. Standardmäßig aus; schlägt eine wasserzeichnete Kopie fehl, wird die Person als fehlgeschlagen markiert statt still das saubere PDF zu bekommen
Tipps
- Die vollständige Matrix pro Editor: Zusammenarbeit → 'Wo Feldsperren greifen'.
- Sperren werden beim Verlassen des Felds (Blur) freigegeben. Bleibt ein Badge hängen, die andere Sitzung bitten, irgendwo anders zu klicken — nicht nur die Seite zu schließen.
Eine Dispo auf dem Handy lesen
Das PDF ist das richtige Format für die Wand im Produktionsbüro — auf dem Handy ist es eine A4-Seite, die du für eine einzige Abrufzeit aufziehen musst. Die Schaltfläche „Mobilansicht“ im Dispo-Editor zeigt dieselbe Dispo als handyförmige Seite, mit denselben Blöcken, die auch das PDF druckt.
- Öffne eine Dispo und tippe unten auf „Mobilansicht“ — auch mit reinem Lesezugriff verfügbar.
- Crew-Call, Frühstück, Mittag und Wrap stehen groß oben, in der Reihenfolge des PDFs. Frühstück und Mittag erscheinen nur, wenn die Dispo eine Zeit dafür hat.
- Jede Adresse ist antippbar: Basecamp, Parken, nächstes Krankenhaus, Team-Hotel, Mittagsort, jedes Motiv in der Drehreihenfolge, beide Enden jeder Wegstrecke, jeder Abhol- und Zielpunkt der Fahrdispo, jeder Vordispo-Ort sowie die Zeilen Parken/Krankenhaus/Polizei in den Motivnotizen. Jede Telefonnummer wählt und jede E-Mail-Adresse öffnet das Mailprogramm — bei Hauptkontakten, im Crew-Grid, in der Besetzungstabelle und im Kund*innen-Block. Ein leeres Feld oder ein Platzhalter wie „TBA“ oder ein Gedankenstrich bleibt einfacher Text, statt eine Kartensuche ins Leere zu öffnen.
- Die Crew-Callzeiten sind nach Abteilung gruppiert, damit du deine eigene Zeile schnell findest — jede Zeile mit Nummer hat ihre eigene Schaltfläche „Anrufen“.
- Auch die aktivierten Zusatzblöcke kommen mit: Tagestyp, Abt.-Abrufzeiten, Team-Hotel, Catering, Fahrdispo und Heimfahrt, Komparserie, Gefährdungsbeurteilung, Motivnotizen, Besonderes, Vordispo, technische Daten und Produktionsnotizen.
- Ein im Editor deaktivierter Block ist hier aus und auch auf jedem Freigabe-Link aus — der Schalter greift beim Veröffentlichen des Links, nicht erst beim Anzeigen.
- Die Besetzungstabelle ist jetzt dabei: eine Zeile pro Person — auf dem Handy eine Karte — mit Darsteller*in, Rolle, Abrufzeit, den Zeiten für Abholung/Kostüm/Maske/Fertig (wenn diese Spalten aktiv sind) und — mit „Szenen je Rolle“ — jeder Szene, für die sie gerufen ist. Hintergrund ist mit (HG) markiert, wie auf dem Papier. Mit den Zeit-Spalten ist die Tabelle zu breit für die Seite und bleibt deshalb in jeder Breite eine Karte pro Person.
- Auch Szenen, Episoden, Breakdown, Geräteliste, temporäres Equipment, die Gewichts-/Leistungssumme des Tages und das Wetter kommen mit — in der Reihenfolge des PDFs. Breite Tabellen werden zu Karten; auf dem Handy scrollt nichts seitwärts.
- Ernährungshinweise erreichen auch einen Freigabe-Link, sodass ein Link alles trägt, was das PDF druckt. Diäten sind Zahlen ohne Namen; Allergien nennen die Person, weil die Küche wissen muss, welcher Teller zu wem gehört. Der Block ist standardmäßig aus und wird nur dort veröffentlicht, wo du ihn eingeschaltet hast.
- Mehrtägige Dispos zeigen einen Block pro ausgewähltem Tag, mit den Overrides dieses Tages — dieselben Werte, die das PDF druckt.
- Private Telefonnummern und E-Mail-Adressen sind ausgeblendet, solange „Persönliche Daten schwärzen“ im Editor aktiv ist.
- Der Crew-Call steht als gefüllter Block in der Markenfarbe der Produktion — der eine Wert, den du auf Armlänge lesen kannst, genau wie auf Seite eins des PDFs.
- Tabellen passen sich an, statt zu scrollen: unter etwa 640px wird jede Zeile zu einer eigenen Karte, die Spaltenüberschriften stehen als Beschriftung darin; darüber erscheint wieder die echte Tabelle mit der Kopfleiste in der Markenfarbe — Tagesplan, Crew, Equipment, Fahrdispo und jede andere Tabelle, die das PDF druckt, mit Pausen und Abteilungsnamen als Zeilen über die ganze Breite. Eine Tabelle mit mehr als sieben Spalten bleibt in jeder Breite bei Karten, weil sie nicht auf die Seite passt, ohne einen Namen zu quetschen oder eine Telefonnummer zu trennen — in der Praxis die Besetzungstabelle mit ihren Zeit-Spalten. In keiner Breite scrollt etwas seitwärts.
- Die Vorhersage ist eine Karte: Symbol, Höchst-/Tiefstwert, Bedingung, Sonnenauf- und -untergang sowie der Stundenverlauf als Reihe von Himmelssymbolen mit Temperatur und Uhrzeit darunter, die in weitere Zeilen umbricht statt zu scrollen. Eine selbst eingetippte Wetterzeile wird genau so gedruckt, wie du sie geschrieben hast.
- Die Hauptkontakte stehen in der Kopfkarte unter den Uhrzeiten des Tages, unter „Wichtige Kontakte“ — dort, wo auch das PDF sie druckt —, jeweils mit den Schaltflächen „Anrufen“ und „E-Mail“ und der Notiz dieser Dispo, danach die Zeile mit der Kundenangabe. Den eigenen Kontakte-Abschnitt weiter unten gibt es nicht mehr, und die Karte mit den Abteilungs-Abrufzeiten steht jetzt vor der Wetterkarte. Auf einem Freigabe-Link mit aktiviertem „Persönliche Daten schwärzen“ werden Name, Titel und Notiz veröffentlicht, die Nummern nicht; ein aus dem Kopf genommener Kontakt wird gar nicht veröffentlicht.
Versionen — nummerieren, was rausgeht, und zeigen, was sich geändert hat
Wenn du eine Disposition zum ersten Mal veröffentlichst, wird sie zum Original. Jede weitere Veröffentlichung wird nummeriert — Rev 1, Rev 2 — und die Disposition merkt sich genau, was sich dazwischen bewegt hat: was hinzugekommen ist, was entfernt wurde und was sich geändert hat, bis auf das einzelne Feld. Während du bearbeitest, zeigt das Versionen-Panel neben dem Builder alle Änderungen seit der letzten Veröffentlichung und welche Version beim nächsten Veröffentlichen entsteht — du siehst also vorher, was die Crew neu lesen soll. Erneutes Veröffentlichen ohne Änderung aktualisiert PDF und geteilte Links, behält aber die Nummer: dasselbe Dokument noch einmal auszugeben ist keine neue Version. Ab Rev 1 steht die Markierung rot im PDF-Kopf, und wer einen geteilten Link öffnet, sieht über der Disposition einen Block „Rev 2 — was sich geändert hat“ mit den Punkten zum Nachlesen. Diese Liste nennt Felder, nie Werte: die neue Abrufzeit steht auf der Disposition selbst, und Kontaktänderungen fehlen ganz, wenn auf dieser Kopie Telefonnummern und E-Mails ausgeblendet sind. Eine duplizierte Disposition ist unveröffentlicht — eine Kopie ist ein Ausgangspunkt, kein ausgegebenes Dokument.
Eine Dispo per E-Mail senden
„Senden“ ist die andere Hälfte von „Link teilen“ — und seit v0.811.0 ist es dieselbe Liste. Alle Ausgewählten bekommen das PDF als echten Anhang und einen eigenen Live-Link zur Dispo; dieser Link gehört nur ihnen und zeigt immer die aktuelle Fassung.
- „Generieren & Veröffentlichen“ öffnet diesen Dialog direkt. Es erzeugt das PDF, lädt es hoch und zeigt sofort die Empfänger*innen-Liste — Veröffentlichen allein verschickt weiterhin keine E-Mail, aber du musst „Senden“ nicht mehr selbst suchen. Schließt du den Dialog, bleibt die Dispo veröffentlicht; „Senden“ in der unteren Leiste öffnet ihn jederzeit erneut.
- Drücke „Senden“ in der unteren Leiste. Alle Personen der Dispo stehen dort — dieselbe Liste wie unter „Link teilen“, mit demselben Augen-Schalter für persönliche Daten. Hier oder dort gesetzt: es ist eine Einstellung, einmal gespeichert.
- Die Liste merkt sich die Auswahl. Vorausgewählt sind alle mit aktivem Link sowie alle aus dem letzten Versand — eine überarbeitete Dispo geht so mit zwei Klicks an dasselbe Team.
- Wer keine E-Mail-Adresse hat, wird ausgegraut mit Begründung angezeigt, nie ausgeblendet. So fällt auf, dass der*die Oberbeleuchter*in die Dispo sonst verpassen würde.
- Teilen sich zwei Personen eine Adresse, behält sie das Team-Mitglied und der Cast-Eintrag wird als Dublette markiert — eine Adresse kann nicht zwei verschiedene Schwärzungs-Einstellungen tragen.
- Beim Senden wird für alle Ausgewählten ohne Link einer erzeugt, damit ihr Button „View live call sheet“ funktioniert (die Versand-E-Mail ist englisch). Wer schon einen Link hat, behält ihn — dieselbe URL, aktualisiert.
- Die E-Mail kommt von callsheet@cine-power-planner.com. Antworten gehen an dich, nicht an diese Adresse.
- Das PDF liegt der E-Mail bei. Ist es zu groß für den Anhang, wird die E-Mail trotzdem verschickt und fällt auf den Download-Button zurück — sie behauptet nie einen Anhang, den sie nicht trägt.
- „Jede Kopie mit Empfänger*in wasserzeichnen“ ist standardmäßig aus. Eingeschaltet bekommt jede Person ein eigenes PDF mit dem eigenen Namen quer über jede Seite — eine geleakte Kopie ist zurückverfolgbar. Das dauert einen Moment pro Person.
- Was an wen ging, steht unter „Versandstatus“ unterhalb des Editors; dort kannst du Personen als bestätigt markieren, sobald sie sich melden.
- Jede E-Mail ist an eine Person gerichtet. Sie spricht sie mit Vornamen an; wer im Kontakt nur eine E-Mail-Adresse hinterlegt hat, bekommt gar keine Anrede statt mit der Adresse angesprochen zu werden.
- Die E-Mail wählt die Zeit in drei Stufen: die eigene Zeit der Person, dann die Zeile ihrer Abteilung aus den Abteilungs-Abrufzeiten, dann den Crew-Abruf. Die E-Mail ist englisch: Eine persönliche Zeit steht unter „Your call“, eine Abteilungszeit unter „Your call (Licht)“ — benannt nach deiner eigenen Zeile — und die der Einheit unter „Crew call“.
- Die Ortszeile nennt das erste Motiv des Tages in Drehreihenfolge, nicht das Basecamp. Ein Tag, dessen Szenen keine gescouteten Orte haben, fällt auf das Basecamp zurück.
- Eine Abteilungszeile gilt für eine Person nur, wenn ihre Bezeichnung deren Rolle (Gaffer, Oberbeleuchter*in) oder deren Abteilung (Light, Licht) exakt benennt — Groß-/Kleinschreibung, Leerzeichen und &/und ausgenommen. Eine Zeile mit der Rolle gewinnt gegen eine mit der Abteilung. Eine Bezeichnung, die weder das eine noch das andere nennt — etwa „Regie“ — gilt für niemanden; diese Personen bekommen den Crew-Abruf. Das ist Absicht: Raten würde jemandem die Zeit einer fremden Abteilung geben, und eine Stunde daneben ist schlimmer als allgemein.
- Die Abteilung einer Person ergibt sich aus ihrer Rolle — dieselbe Gruppierung, die auch das Team-Raster und das PDF verwenden. DoP, 1st AC und 2nd AC gehören alle zur Kamera, eine einzige Zeile „Kamera“ erreicht also alle drei. Die Bezeichnung passt in beiden Sprachen: „Kamera“ funktioniert auch bei englischer App-Sprache und „Camera“ auch bei deutscher.
- Gesendet von — wähle, wen die E-Mail als Absender nennt. Voreingestellt bist du; angeboten werden alle Crew-Mitglieder mit hinterlegter Adresse sowie Name und Antwortadresse für jemanden, den das Projekt nicht kennt.
- Die Wahl bleibt an der Dispo hängen: Wer im Auftrag der Aufnahmeleitung verschickt, stellt es einmal ein statt jeden Tag.
- Hat die gewählte Person keine hinterlegte Adresse, ändert sich der Name auf der E-Mail, Antworten kommen aber weiterhin bei dir an — der Dialog sagt das unter dem Bedienelement, denn die Absenderidentität selbst ist kein Postfach, das jemand liest.
Schlechtwetter-Drehorte an einer Szene
Eine Außenszene hat eine zweite Antwort, für die es bisher keinen Platz gab: wohin sie ausweicht, wenn das Wetter umschlägt. Eine Szene trägt jetzt neben dem normalen Drehort einen Schlechtwetter-Drehort, und beide wandern in den Drehplan und in die Disposition. Der Ausweichort ist überall gekennzeichnet — er wird nie so gedruckt, als wäre er der Drehort des Tages.
- Eintragen — Szene im Script-Tab öffnen und unter „Drehort“ den Schlechtwetter-Drehort ausfüllen. Er bietet dieselben gescouteten Orte wie das normale Feld, damit die Schreibweise, nach der das Stripboard Szenen gruppiert, in beiden Feldern identisch bleibt.
- Im Drehplan — Szenenkarte und Stripboard-Tagesgruppe zeigen ihn hinter dem normalen Drehort, gekennzeichnet mit „Bei Regen“. Das Drehplan-PDF druckt ihn in der Spalte „Drehort“ in eine zweite Zeile.
- In der Disposition — die Szenen-Tabelle und das Dispositions-PDF zeigen beide, den Ausweichort gekennzeichnet.
- Der Schalter — über der Szenen-Tabelle im Dispositions-Builder dreht „Schlechtwetter-Drehorte zuerst nennen“ jede Szene um, die einen hat: der Ausweichort steht zuerst, markiert mit „Schlechtwetter“. Du entscheidest, denn du hast die Vorhersage gesehen; hier wird kein Wetterdienst abgefragt.
- Wie der Schalter auch steht — der jeweils andere Drehort wird weiterhin darunter gedruckt. Eine Disposition, die stillschweigend eine Adresse weglässt, ist schlimmer als eine mit zwei.
- Eine Szene ohne Ausweichort bleibt überall unverändert, bei beiden Schalterstellungen.
Bearbeiten, was die Disposition nur anzeigt
Das meiste auf einer Disposition ist geliehen: die Szenen kommen aus dem Drehplan, der Cast aus Figuren/Besetzung, die Adressen aus den Drehorten, das Equipment aus der Equipment-Liste, die Kamera-Zeile aus dem Kamera-Paket und die Allergien aus den Crew- und Cast-Datensätzen selbst. Nichts davon lässt sich auf der Disposition korrigieren — deshalb verweist jeder dieser Blöcke jetzt auf die Stelle, der die Daten gehören: „In Drehort bearbeiten“, „In Crew bearbeiten“, „In Equipment-Liste bearbeiten“ und so weiter in der Abschnitts-Überschrift, dazu ein kleiner Stift direkt in der Zeile, der genau diesen Datensatz öffnet (diese Figur, dieses Motiv, diese Person). Der Zurück-Button des Browsers bringt dich direkt in die Disposition zurück, an der du gearbeitet hast — sie öffnet sich wieder dort, wo du sie verlassen hast, und deine Eingaben bleiben als Entwurf erhalten. Auf dem exportierten PDF, in der Mobil-Ansicht und in einem geteilten Link erscheinen die Links nie — wer die liest, kann sie nicht benutzen. In einer Disposition, die du nur ansehen darfst, steht „Öffnen“ statt „Bearbeiten“. Der Ernährungs-Block bietet zwei Links statt einem, weil eine Einschränkung an einem Crew- oder an einem Cast-Datensatz hängen kann und der Block das nicht unterscheiden kann. Ein nicht gescoutetes Motiv hat keinen Link: Es ist eine Adresse aus einer Szene, zu der es noch keinen Eintrag unter Drehorte gibt.
Sehen, wer die Dispo gelesen hat
Der Versandstatus unter dem Editor beantwortet zwei Fragen: Ist sie bei allen angekommen, und wer hat bestätigt? Der Versand hält fest, an wen sie ging; der Tracking-Link hält fest, wer sie tatsächlich geöffnet hat; die Bestätigen-Schaltfläche auf der Seite hält fest, dass die Person sie gelesen hat. Mit „Erneut prüfen“ holst du den aktuellen Stand — Rückmeldungen kommen, während die Dispo offen ist.
- Versendet — die E-Mail ist rausgegangen, mehr nicht.
- Geöffnet — der*die Empfänger*in hat den eigenen /cs/-Link geöffnet. „4× geöffnet“ daneben heißt: mehrfach zurückgekehrt — am Drehmorgen ein echtes Signal.
- Von Empfänger*in bestätigt — die Person hat auf der Seite selbst „Ich habe diese Dispo gelesen“ gedrückt. Das ist der stärkste Beleg, und du kannst ihn nicht zurücknehmen: Er hält fest, was jemand anderes getan hat.
- Bestätigt — du hast es selbst abgehakt, nach SMS oder Anruf. Ebenfalls bestätigt, weiterhin widerrufbar und bewusst anders beschriftet.
- Nur der Tracking-Link meldet ein Öffnen. Ein PDF im Anhang, das in einer Mail-App gelesen wird, ist von hier aus nicht sichtbar — so gewollt, keine Zählpixel.
- Bei einem passwortgeschützten Link zählt das Öffnen erst, wenn das Passwort akzeptiert wurde — ein nicht geöffnetes Schloss gilt nie als gelesen.
- Über die lesende Person wird nichts gespeichert: keine IP-Adresse, kein Ort, kein Gerät.
Die Nummer ist der Button
In der Mobilansicht und auf einem veröffentlichten Link zeigen die Kontakt-Buttons unter einem*einer Hauptkontakt*in, einem Crew-Mitglied und einem*einer Darsteller*in die Nummer und die Adresse selbst — Telefonsymbol und +49 170 555 0101, Briefsymbol und sam@unit.example. Sie bleiben antippbar: Die Nummer wählt, die Adresse öffnet eine E-Mail. Früher stand dort nur Anrufen und E-Mail, der Wert steckte allein im Link dahinter.
- Das funktioniert auf dem Handy und sonst nirgends — auf einem Laptop ohne Telefon-App, auf einem ausgedruckten Screenshot, wenn du eine Nummer einem*einer Fahrer*in vorliest oder wenn du entscheidest, welche*n von vier Produzent*innen du anrufst.
- Das PDF hat den Wert schon immer neben dasselbe Symbol gedruckt — Papier und Handy lesen sich jetzt gleich.
- Eine Nummer, die kein Telefon wählen kann, wird trotzdem gedruckt. Trag „(im Büro erfragen)“ in ein Telefonfeld ein, und es erscheint als reiner Text ohne Tippfläche — die Funktion entfällt, die Information nicht.
- „Persönliche Daten schwärzen“ gewinnt weiterhin: Die Zeile zeigt [REDACTED] und nichts ist antippbar, weil die Werte dein Konto gar nicht erst verlassen.
- Ein Screenreader hört weiterhin, wessen Nummer das ist — der Name ist die Beschriftung des Links und wird vorgelesen, ohne neben dem Kontakt-speichern-Button ein zweites Mal zu erscheinen.
Eine zugeschickte Dispo importieren
Extern importieren im Tab Dispos öffnet die vier Schritte des Dispo-Readers (Hochladen, Prüfen & korrigieren, Dein Tag, Kalender & teilen) für dieses Projekt: Er liest eine Dispo, die du bekommen hast, und macht daraus einen Tag pro Datum, den du prüfst und korrigierst, bevor er im Projekt gespeichert wird. Mehrere Dateien auf einmal funktionieren (PDF, Word, Excel, Text oder Bilder: ein Foto eines Ausdrucks, ein Screenshot, ein Scan), ebenso eingefügter Text.
- Ein Foto direkt vom Handy funktioniert. Das Bild wird auf deinem Gerät neu kodiert, bevor etwas gesendet wird: verkleinert, in die Richtung gedreht, in der du die Kamera gehalten hast, und als JPEG gespeichert. Bis v0.848.25 wurde jedes Bild über etwa 1 MB — also jedes gewöhnliche Handyfoto — verworfen, und der Dialog meldete, die Datei enthalte keinen Text.
- iPhone-HEIC-Fotos werden ebenfalls gelesen. Sie werden zuerst in JPEG umgewandelt, denn die KI-Anbieter akzeptieren kein HEIC und die meisten Browser können es nicht öffnen. Ein HEIC ohne Dateityp wird an seinem Namen erkannt.
- Ein quer aufgenommenes Foto wird geradegerückt. Die von der Kamera aufgezeichnete Drehung wird angewendet, bevor das Bild hinausgeht — eine hochkant fotografierte Dispo wird also nicht seitlich gelesen.
- Wenn ein Bild nicht verwendet werden kann, sagt Schritt 1, woran es lag. Zu detailreich zum Senden — die Dispo Seite für Seite fotografieren oder als PDF hinzufügen. Konnte nicht geöffnet werden — als JPEG oder PNG speichern und erneut hinzufügen. Beides heißt nicht, dass die Dispo keinen Text enthält.
- Eine PDF mit Textebene wird als Text gelesen; eine gescannte PDF wird Seite für Seite gelesen, bis zu 20 Seiten, so wie ein Foto.
- Eine PDF-Seite mit nur wenig Text und einem großen Bild darauf — eine Kopfzeile auf einer gescannten Tabelle, ein Screenshot eines Ablaufplans — wird als Text und als Bild gelesen. Konnte das Bild nicht gelesen werden, nennt Schritt 1 die Seite und sagt, dass nur ihr Text gelesen wurde.
- Dafür braucht es die KI-Integration. Schalte KI unter Einstellungen → Verbindungen → KI-Integration ein, mit Externe Dispo importieren (Tages-Briefings), und hinterlege einen Schlüssel oder wähle ein On-Device-Modell. Ohne das sagt Schritt 1 es dir, statt den Import anzubieten.
- Ein gesperrter Schlüssel wird direkt in Schritt 1 mit deinem Kontopasswort entsperrt, einmal pro Sitzung. Ist für dein Konto gar kein Schlüssel gespeichert, sagt Schritt 1 genau das und verweist auf die KI-Integration, statt nach einem Passwort zu fragen, das nicht helfen kann.
- Das gewählte On-Device-Modell gilt für alle deine Geräte. Ein Gerät, das es nicht ausführen kann — etwa ein Browser ohne WebGPU —, lässt den Import ausgeschaltet, und die KI-Integration dort sagt, warum. Importiere dann in der Mac- oder iOS-App.
- Zwei weitere Wege hinein. Teile die Dispo aus einer anderen App über das Teilen-Menü an die App und wähle ein Projekt: Der Import öffnet sich mit der Datei darin. Oder hänge sie im Chat mit deinem KI-Assistenten über den MCP-Server an und nenne das Projekt: Der Tab Dispositionen zeigt dann ein Banner „KI-Import wartet auf Prüfung“, und Prüfen öffnet die vier Schritte bei Prüfen & korrigieren mit den Tagen — ohne KI-Schlüssel in der App, weil der Assistent das Lesen übernommen hat. Ohne Projekt wartet die Dispo stattdessen im Dispo-Reader.
- Die Dispo kam per E-Mail? Leite die Mail an deine private
dispo-…-Adresse weiter (sie steht auf der Seite „Geteilte Dokumente“). Die PDF oder das Bild landet in „Geteilte Dokumente“; lege sie dort als Dispo für das Projekt ab, dann startet der Import, als hättest du die Datei hier hinzugefügt. - Der Lesevorgang läuft weiter, wenn du weggehst. Verlasse den Tab, während eine Dispo gelesen wird, und arbeite weiter: Eine Karte unten rechts auf jeder Seite zeigt den Lesevorgang, und Anzeigen oder Tage prüfen öffnet Schritt 2 des Imports wieder. Schließen oder Neuladen des Browser-Tabs vor dem Speichern fragt vorher nach.
Mehrere Dateien, mehrere Tage: die Import-Vorschau
Ein Import kann mehrere Dateien enthalten, und aus einem Dokument können mehrere Tage werden. Die Vorschau zeigt jeden gelesenen Tag, und du wählst, welche gespeichert werden.
- Über PDF-, Word-, Excel-, Foto- oder Textdateien hinzufügen fügst du bis zu 20 Dateien mit je bis zu 10 MB hinzu, oder du fügst den Text ein. Jede Datei steht mit ihrer Größe in der Liste und lässt sich wieder entfernen.
- Die Zeile über den Dateien sagt, welches Modell die Dispo liest und ob sie dein Gerät verlässt: Ein Cloud-Modell wird mit seinem Anbieter und „mit deinem eigenen Schlüssel“ genannt, ein Modell auf dem Gerät mit „auf diesem Gerät gelesen“.
- Klicke auf Dispo lesen. Ein langes Dokument zeigt den Fortschritt Teil für Teil, und Abbrechen stoppt das Lesen.
- Eine Dispo über mehrere Daten ergibt einen Tag pro Datum. Reise- und Vorbereitungstage werden abgetrennt, und jeder Tag ist als Drehtag, Reisetag, Vorbereitungstag, Abbautag oder Freier Tag markiert.
- Eine Vorschau auf den nächsten Tag (Vordispo) auf einer Dispo ergibt diesen Tag ebenfalls, markiert als Vorschau: Er ist vorläufig, bis die Dispo dieses Tages ihn ersetzt. Der Import erkennt sie an ihrer Überschrift auf Deutsch, Englisch, Italienisch, Französisch oder Spanisch (Vordisposition, Vorschau, Advance, Programma del giorno successivo, Ordre du jour du lendemain, Plan del día siguiente).
- Eine Tabelle mit Zeiten je Abteilung oder Person (Arbeitsbeginn, Call time, Call on loc., Convocazione troupe) wird zu Ablaufeinträgen mit der Abteilung oder der Person als Team: bei einer kurzen Liste einer je Person, bei einer langen einer je Abteilung und Uhrzeit mit den Namen im Eintrag. Die eigene Zeit jeder Person steht zusätzlich in ihrem Kontakt; wer mit O.C. (auf Abruf) markiert ist, bekommt keinen Eintrag, nur eine Notiz am Kontakt.
- Jeder Tag in der Vorschau zeigt Datum, Titel, Beginn und Drehschluss und wie viele Einträge im Tagesablauf, Drehorte, Kontakte, Szenen und Fahrten gelesen wurden.
- Ein Tag mit unsicheren oder widersprüchlichen Angaben sagt, wie viele Angaben du prüfen solltest, zum Beispiel Mit der Dispo abzugleichen: 3.
- Unter den Tagen stehen das Modell, die Tokens für Eingabe und Ausgabe und, bei Claude-Modellen mit bekanntem Listenpreis, geschätzte Kosten in US-Dollar. Abgerechnet wird von deinem Anbieter, nicht von der App.
- Entferne den Haken bei Tagen, die du nicht brauchst, und drücke dann Dispo speichern. Vor dem Speichern wird nichts abgelegt; Verwerfen fragt nach, bevor das Gelesene weg ist.
- Ein Projekt behält bis zu 40 importierte Tage, 600 KB für alle zusammen und 60 KB für einen Tag. Tage über einer Grenze werden nicht gespeichert und namentlich aufgelistet; nichts wird abgeschnitten.
Tipps
- Bei einem kleinen Modell auf dem Gerät warnt der Dialog, dass es Seite für Seite liest und Einträge übersehen oder vertauschen kann. Gemma 4 12B auf einem Mac oder ein Cloud-Modell liest eine ganze Dispo zuverlässiger. Schreibt ein Modell auf dem Gerät dieselbe Zeile immer wieder, wird die Antwort abgebrochen und diese Seiten werden in kleineren Teilen neu gelesen, statt zu warten, bis das Modell seine Antwortgrenze erreicht.
- Prüfe zuerst die markierten Angaben: Bei ihnen war das Modell am unsichersten.
Eine aktualisierte Dispo importieren
Wenn eine Dispo mit Änderungen noch einmal verschickt wird, importiere die neue Fassung in dasselbe Projekt. Ein Tag, dessen Datum das Projekt schon enthält, kann den gespeicherten Tag ersetzen, statt ein zweites Mal dazuzukommen.
- Am schnellsten geht es über den Hochladen-Button neben einer importierten Dispo im Unter-Tab „Dispositionen“ (Neue Fassung von … hochladen). Er öffnet diese Dispo in Schritt 1, um die überarbeitete Fassung darauf zu lesen, und in Schritt 2 steht jeder Tag mit demselben Datum auf Gespeicherten Tag ersetzen, auch wenn die neue Datei anders heißt oder einen anderen Titel hat. Wer die Seite verlässt, während die neue Fassung gelesen wird oder auf die Prüfung wartet, wird vorher gefragt.
- Du kannst die neue Fassung auch über „Extern importieren“ wie jede Dispo lesen. In der Vorschau sagt jeder Tag, dessen Datum das Projekt schon enthält, dass es ihn schon gibt, und bietet drei Möglichkeiten: Gespeicherten Tag ersetzen, Beide behalten oder Diesen Tag überspringen.
- Ersetzen ist vorausgewählt, wenn der gespeicherte Tag aus einer Datei mit ähnlichem Namen stammt („Dispo.pdf“ und „Dispo UPDATE v2.pdf“), denselben Titel hat oder zum selben früheren Import gehört. Die Zeile lautet dann Neue Fassung des Tages aus ….
- Beide behalten ist vorausgewählt, wenn nur das Datum übereinstimmt, denn zwei Units oder zwei Produktionen können am selben Datum drehen. Die Zeile lautet dann Für dieses Datum gibt es schon einen Tag: ….
- Verglichen wird das Datum, das auf der Dispo stand. Einen Tag, dessen Datum du korrigiert hast, findet die neue Fassung trotzdem, und er bleibt auf deinem Datum; die Zeile lautet dann Neue Fassung des Tages, der für den … gespeichert ist. Verschiebt die neue Fassung ihre Tage, wird jeder gespeicherte Tag über seine Drehtagnummer gefunden, oder der Reihe nach, wenn alle Tage um gleich viele Tage verschoben sind. Tage der früheren Fassung, die es in der neuen nicht mehr gibt, stehen über der Liste (Nicht in dieser Fassung, bleiben gespeichert: …) und bleiben unverändert.
- Die Zeile über den Tagen zählt, was beim Speichern passiert: Tage, die einen gespeicherten Tag ersetzen, Tage, die neben einem Tag mit demselben Datum gespeichert werden, und neue Tage. Ohne Haken wird ein Tag übersprungen.
- Ein ersetzter Tag bleibt derselbe Tag: Sein Platz im Kalender, sein veröffentlichter Link, seine Erinnerungen und die Zeile, die du als dich selbst gewählt hast, bleiben. Alle Abschnitte kommen aus der neuen Fassung. Die Tage bleiben in ihrem importierten Call Sheet, deshalb behalten deine Abteilung, Startadressen und Fahrten unter Dein Tag und ein dafür abonnierter Kalender sie.
- Du wählst, welche deiner eigenen Änderungen bleiben. Unter dem Tag listet Deine Änderungen an diesem Tag (…) jede Korrektur, jeden hinzugefügten oder entfernten Eintrag, deine eigene Reihenfolge und deine Hinweise fürs Team, jeweils mit dem, was im Blatt stand, und dem, was die neue Fassung daraus macht. Angehakte Änderungen bleiben in der neuen Fassung; eine nicht angehakte übernimmt, was die neue Fassung sagt. Alle behalten und Keine behalten setzen alle Haken des Tages. Eine Änderung, die die neue Fassung schon genauso sagt oder deren Eintrag sie nicht mehr hat, steht ohne Haken da.
- Wo die Tagesdispo selbst einen Wert geändert hat, den du behältst, bleibt dein Wert, der Tag zeigt daneben den neuen Wert der Tagesdispo, und die Bearbeitungsleiste zählt diese Stellen unter Seit deiner Änderung in der Tagesdispo geändert. Wert der Tagesdispo übernehmen nimmt den neuen Wert.
- Nach dem Speichern listet der Dialog pro ersetztem Tag, was die neue Fassung geändert hat, zum Beispiel „Datum: 2026-04-14 → 2026-04-15“, „Crew Call: 07:00 → 06:30“ und „Tagesablauf: 2 geändert, 1 neu“. Derselbe Hinweis bleibt am Tag unter seiner Kopfzeile stehen, bis du auf Schließen klickst.
- Ein Link, den du für einen ersetzten Tag veröffentlicht hast, behält seine Adresse und zeigt die frühere Fassung, bis du unter Als Link teilen auf Link aktualisieren klickst.
- Die Grenzen des Projekts zählen die Tage nach dem Ersetzen: Ein ersetzter Tag nimmt den Platz des Tages ein, den er ersetzt.
Tipps
- Tage, die ein KI-Assistent über den MCP-Server eingereicht hat, und Tage aus dem Dispo-Reader werden genauso behandelt.
- Tage des früheren Imports, die in der neuen Fassung nicht mehr vorkommen, bleiben im Projekt. Lösche sie selbst, wenn der Drehtag gestrichen wurde.
Eine Dispo mit einem stärkeren Modell erneut lesen
Wenn das Ergebnis nicht stimmt, können dieselben Dateien von einem stärkeren Claude-Modell erneut gelesen werden, ohne sie noch einmal hinzuzufügen.
- Unter Nicht richtig? Mit einem stärkeren Modell erneut lesen bietet die Vorschau Claude Sonnet 5.5, Claude Opus 5.5 und Claude Fable 5.1 an.
- Die Schaltflächen erscheinen nur, wenn ein Anthropic-Schlüssel entsperrt ist. Das geht auch, wenn zuerst ein anderer Anbieter oder ein Modell auf dem Gerät gelesen hat.
- Eine Schaltfläche zeigt einen Preishinweis wie „etwa 2× der Preis“, wenn das Modell mehr kostet als das Modell der ersten Lesung.
- Das frühere Ergebnis bleibt erhalten. Frühere Lesung verwenden holt es zurück, wenn die zweite Lesung schlechter ist.
Tipps
- Versuche zuerst Sonnet: Es ist das günstigste der drei.
Bewerten, wie gut eine Dispo gelesen wurde
Nach dem Lesen kannst du uns sagen, wie gut es geklappt hat. Die Bewertung hilft, das Lesen zu verbessern, und enthält nichts aus der Dispo.
- Unter Wie gut wurde die Dispo gelesen? wählst du Richtig, Überwiegend, mit Fehlern oder Falsch oder unbrauchbar.
- Bei den letzten beiden kannst du die Teile anhaken, die falsch waren (Datum, Call- und Schlusszeiten, Tagesablauf, Drehorte, Hotels, Kontakte, Fahrten, Szenen, Darsteller*innen, Notfall, Aufteilung in Tage), und eine Notiz mit bis zu 500 Zeichen schreiben.
- Bewertung senden sendet deine Bewertung, die angehakten Teile, deine Notiz, Anbieter und Modell, die Version der Leseanweisungen, die Token-Zahlen, die Dauer und wie viele Einträge jeder Abschnitt enthielt.
- Aus der Dispo selbst wird nichts gesendet: kein Text, kein Dateiname und keine gelesene Angabe.
- Zum Senden musst du angemeldet sein. Angenommen werden bis zu 30 Bewertungen in 24 Stunden.
- Eine Bewertung wird nach 365 Tagen und mit deinem Konto gelöscht und ist Teil deines Datenexports.
Tipps
- Schreibe keine Namen oder Telefonnummern in die Notiz. Sie ist der einzige freie Text, der gesendet wird.
Was ein importierter Tag zeigt
Eine importierte Dispo öffnet sich über ihre Karte im Tab Dispos, bei dem Schritt, bei dem du aufgehört hast. Schritt 2 zeigt jeden Tag zum Prüfen mit der Original-Dispo daneben; Schritt 3 zeigt den Tag, wie du ihn erlebst, mit deinem Arbeitsbeginn und deinen Fahrten im Zeitplan. Ein Abschnitt, den die Dispo nicht hatte, fehlt.
- Der Tageskopf zeigt die Art des Tages, die Drehtag-Nummer, Allgemeinen Call, Crew-Call, Erste Klappe und Drehschluss sowie Sonnenaufgang und Sonnenuntergang, wenn die Dispo sie nennt.
- Der Beginn eines Tages ist der gedruckte Crew-Call, sonst der allgemeine Call, sonst die erste Zeit im Tagesablauf. Ein Beginn aus dem Tagesablauf ist mit „erster Eintrag im Ablauf“ gekennzeichnet.
- Drehorte eröffnet den Tag: jeder Drehort und die Orte, die nur der Ablauf nennt. Darunter steht der Tagesablauf. Danach folgen über die ganze Breite des Tages Hotels, Mahlzeiten, Transport und Wichtige Kontakte; danach Szenen, Darsteller*innen, Notfall und der Rest. Auf dem Handy oder neben der Original-Dispo steht alles in einer Spalte, in derselben Reihenfolge.
- Auf dem Handy hat der Tag keine Kästen: Abschnitte und ihre Zeilen nutzen die ganze Breite des Bildschirms, getrennt durch eine dünne Linie.
- Szenen listet die Szenen des Tages, Darsteller*innen jede Person mit Call-, Abhol-, Masken-, Haar-, Kostüm-, Drehfertig- und Set-Zeit.
- Drehorte haben einen Karten-Link, eine Call-Zeit und die Kontaktperson vor Ort. Transport listet die Fahrten mit Fahrer*in und Mitfahrenden.
- Notfall zeigt das nächste Krankenhaus mit einem Link, der es in der Karten-App öffnet, dazu Polizei, Set-Sanitäter*in und Erste Hilfe, wenn sie genannt sind.
- Produktion zeigt Kund*in, Agentur, Catering und Dienstleister. Rechnungsangaben zeigt, an wen die Rechnung geht, die Projektnummer und wohin Rechnungen geschickt werden, mit der Schaltfläche Rechnungsangaben kopieren.
- Kamera & Technik zeigt Kamera-Einstellungen und die Technik-Zeilen der Dispo, Dokumente, auf die die Dispo verweist listet die erwähnten Anhänge. An einem Tag, den du bearbeiten kannst, verbinden Projekt verknüpfen und Untervermietung verknüpfen den Tag mit der Herkunft seiner Technik; diese Verknüpfungen gehören dir und stehen nie im geteilten Link des Tages.
- Wetter gibt unter dem Tagesablauf die Vorhersage für jeden Ort des Tages, auch für Innenorte: zuerst die Tagesvorhersage, ab 3 Tagen vorher dann Morgens, Mittags, Nachmittags und Abends, und am Tag selbst stündlich. Ohne Vorhersage gibt es den Abschnitt nicht.
- Eine Angabe, bei der das Modell unsicher war oder die das Dokument an zwei Stellen unterschiedlich nennt, trägt eine Markierung mit der Quellseite. Eine Zeile oben zählt die markierten Angaben.
- Die Tage eines Imports stehen zusammen; wähle in Schritt 2 oder Schritt 3 einen Tag aus, um ihn zu öffnen.
- Auch PDF, Text-Zusammenfassung und E-Mail eines importierten Tages enthalten die neuen Abschnitte.
- Gespeicherte Tage erscheinen außerdem im Kalender und an ihrem Datum im Fahrmodus.
- Original ansehen öffnet die Datei, aus der der Tag gelesen wurde. Die Datei liegt in den Dokumenten des Projekts als Dispo; alle, die am Projekt arbeiten, können sie öffnen. Excel-Dateien werden nicht aufbewahrt.
- Ein Tag, der gespeichert wurde, bevor Dateien aufbewahrt wurden, oder dessen Datei du aus den Dokumenten gelöscht hast, hat kein Original ansehen.
Tipps
- Der Dispo-Reader unter Weitere Werkzeuge führt dieselben vier Schritte ohne Projekt aus und hebt das Ergebnis als eigene Dispo auf.
Was ein importierter Tag für dich prüft
Ein importierter Tag wird gegen sich selbst, gegen übliche Fahrzeiten und gegen die Vorhersage geprüft. Was auffällt, steht als Hinweis über dem Tag: rot, wenn etwas zu tun ist, gelb, wenn du es im Blick behalten solltest. Eine Prüfung sagt nichts, wenn die Tagesdispo ihr die nötigen Angaben nicht liefert.
- Fahrzeit. Wo der Ablauf Zeit zwischen zwei Orten einplant — eine Umzugszeile oder das Ende der letzten Zeile an einem Ort und der Beginn am nächsten —, wird die geplante Zeit mit der Fahrt verglichen: mit der Schätzung für die Tageszeit, wenn die Dispo sagt, wann gefahren wird, sonst mit der üblichen Fahrzeit. Der Hinweis sagt, welche Zahl er nimmt. Der Hinweis nennt beide: „Die Tagesdispo plant 20 min ein, die Fahrt dauert üblicherweise etwa 45 min“. Eine in der Tagesdispo genannte Fahrzeit („Fahrzeit ca. 1h“) wird ebenfalls verglichen und gemeldet, wenn sie um mehr als 10 Minuten und mehr als ein Viertel abweicht.
- Langer Tag. Mehr als 10 Stunden vom Beginn des Tages bis zum genannten Drehschluss, mit der Dauer. Ein Drehschluss nach Mitternacht zählt in den nächsten Tag. Ohne Drehschluss gibt es keinen Hinweis.
- Keine Pause. Ein Tag von mehr als 6 Stunden, in dessen Ablauf keine Zeile für Essen oder Pause steht (Pause, Mittag, Lunch, Break, Catering, Essen, Verpflegung, Dinner). Frühstück zählt nicht als Pause des Tages.
- Eigene Verpflegung. Die Tagesdispo sagt, dass es kein Catering oder nichts zu essen in der Nähe gibt („Selbstverpflegung“, „keine Verpflegungsmöglichkeiten“, „no catering“, „bring your own food“, „packt euch Snacks ein“). Der Hinweis zitiert den Satz und sagt, wo er steht.
- Kleidung und Schutzausrüstung. Gummistiefel, Regenkleidung, wetterfeste Kleidung, feste Schuhe oder Sicherheitsschuhe, warme Kleidung, Helm, Warnweste, Sonnenschutz, Insektenschutz, Gehörschutz, Handschuhe — ein Hinweis je Art, mit Zitat aus der Tagesdispo. „Keine Helmpflicht“ ist keine Helmpflicht.
- Wetter. Wenn es für Datum und Ort eine Vorhersage gibt: Regen oder Schnee während der Arbeitszeit mit Uhrzeiten, Menge und Wahrscheinlichkeit; Gewitter; Böen ab 60 km/h oder Wind ab 40 km/h; Hitze ab 30 °C; Frost ab 0 °C. Verlangt die Tagesdispo Regenkleidung und zeigt die Vorhersage Regen, nennt ein Hinweis beides.
- Fahrten beginnt mit dem Weg zum ersten Ort: vom Hotel aus der Tagesdispo, sonst vom Hotel des Vortags, sonst von deiner Wohnadresse aus dem Profil. Startest du an einem Tag woanders, lege das unter Startadresse über den Fahrten fest (Woanders starten); die Fahrt, „Spätestens … losfahren“, deine Kalendereinträge und der Fahrmodus rechnen dann damit, und Entfernen stellt Hotel oder Wohnadresse wieder her. Eine Startadresse ist nie Teil eines geteilten Links, einer E-Mail oder eines PDFs. Enthält die Tagesdispo keinen Reisetag, bietet der erste Tag Reisetag davor hinzufügen und der letzte Reisetag danach hinzufügen an: Gib ein, wohin du reist (zum Hotel der Dispo bei der Anreise, nach Hause oder in ein Hotel bei der Rückreise) und, wenn du magst, bis wann du da sein willst. Der neue Tag zeigt die Fahrt und erscheint in deinem Kalender und im Fahrmodus. Du siehst die übliche Dauer, „Spätestens … losfahren“ und zwei Links: Route öffnet die Fahrt ab ihrem Startpunkt, so wie ihre Zeit berechnet wurde, und Navigieren öffnet den Weg zum selben Ort ab deinem aktuellen Standort. Sagt die Dispo, wann gefahren wird, steht in der Zeile auch, wie lange die Fahrt dann voraussichtlich dauert, zum Beispiel „Etwa 1 h 15 min am Montag um 06:45 (Schätzung; üblicherweise 58 min ohne Verkehr)“. Die Schätzung ist eine Faustregel für Wochentag und Tageszeit (Stoßzeiten morgens und abends, freie Nacht, ruhiges Wochenende), keine Live- oder Prognosedaten zum Verkehr. Sie weiß auch, wo die Strecke verläuft: Der Teil der Fahrt durch eine Stadt mit viel Verkehr (Berlin, München, Paris, London, Los Angeles, rund 330 Städte insgesamt) und über einen staugeplagten Autobahnabschnitt (die A 8 nach Salzburg, der M25, die I-405 und andere, manche am Freitagnachmittag oder an Ferienwochenenden am vollsten) bekommt den Berufsverkehr dieser Stadt oder dieses Abschnitts, und das Land bestimmt, wann der Berufsverkehr ist und wie voll jeder Wochentag ist (ein ruhigerer Montagmorgen in Deutschland, spätere Abende in Spanien). Hat der Tag eine Wettervorhersage für Start oder Ziel der Fahrt, verlängern Regen, Schnee, Glatteis, Nebel oder starker Wind sie zusätzlich. Die Zeile unter der Fahrt sagt, was zählte, zum Beispiel „Aus der Tageszeit, den vollen Straßen auf dem Weg (München, A 9) und der Wettervorhersage (Schnee) geschätzt“. PDF, E-Mail, geteilter Link und Kalender nutzen dieselbe Schätzung ohne Wetter, weil sie aufbewahrt werden, wenn sich die Vorhersage längst geändert hat. „Spätestens … losfahren“ ist der Beginn des Tages minus diese Schätzung, auf fünf Minuten gerundet; steht ein Eintrag im Tagesablauf vor dem Crew Call, rechnet die Fahrt mit Ankunft zu diesem Eintrag, wie in deinem Kalender. Liegt die Fahrt noch vor dir und gibt es eine Verkehrsprognose, zeigt die Zeile statt der Faustregel die Prognose, zum Beispiel „Etwa 48 min am Dienstag um 06:10 mit prognostiziertem Verkehr (ohne Verkehr 34 min)“. Sie kommt von Apple Maps für diesen Tag und diese Uhrzeit; „Spätestens … losfahren“ und die Fahrzeit-Prüfung rechnen dann damit. Ohne Prognose bleibt die Faustregel. Eine Prognose wird einmal abgerufen und mit dem Tag gespeichert: Die Zeile sagt, wann sie abgerufen wurde, beim erneuten Öffnen des Tages wird nichts abgerufen, und sie wird mit deinen anderen Geräten und den Mitgliedern eines geteilten Projekts synchronisiert. Nur die Fahrt von deiner Wohnadresse bleibt auf dem Gerät. Verkehr aktualisieren neben dem Titel ruft die Prognosen des Tages erneut ab. Änderst du Datum, eine Uhrzeit oder eine Adresse einer Fahrt, wird diese Fahrt neu abgerufen. Die Kalendereinträge, die du für den Tag herunterlädst, und der Fahrmodus nutzen die behaltene Prognose ebenfalls. Am ersten Tag eines Imports steht der Weg von zu Hause unter dem Hotel.
- Ist weder ein Hotel noch eine Wohnadresse bekannt, sagt Fahrten das und verlinkt auf dein Profil. Lässt sich eine Fahrzeit nicht ermitteln, sagt die Zeile, warum: Die Adresse wurde auf der Karte nicht gefunden, oder es gibt keine Route. Einen Ort, den das Blatt ohne Adresse nennt ("Sixt Münster City"), sucht die App bei Anmeldung über seinen Namen im Ort des Tages; es zählt nur ein Ort dieses Namens höchstens 75 km von diesem Ort entfernt.
- Die Wetteranalyse unter dem Tab zeigt die Vorhersage für importierte Tage der nächsten 16 Tage an ihrer ersten Adresse, ohne Eintrag im Drehort-Manager. Ein Datum, für das du einen Drehort gewählt hast, behält ihn.
- Ein Tag in der Vergangenheit sagt, dass er vorbei ist, statt eine Vorhersage anzukündigen.
- An einem Reisetag ist ein Hotel, das die Dispo ohne Daten nennt, das Ziel des Tages und nicht sein Start: Der Weg zum ersten Ort beginnt dann am Hotel des Vortags oder zu Hause.
- Komparsen, die in einer eigenen Tabelle mit Namen stehen, werden wie die Rollen als Cast gelesen, und als Kontakte, wenn eine Telefonnummer dabeisteht. Eine Anzahl ohne Namen („24 Komparsen“) bleibt als Notiz erhalten. Ein Hotel, das nur als Abholort einer Fahrt vorkommt, ist der Start dieser Fahrt und kein Hotel des Tages.
Tipps
- Der geteilte Link, die E-Mail und das PDF eines importierten Tages enthalten die Prüfungen, die nur die Tagesdispo lesen: langer Tag, keine Pause, Verpflegung und Ausrüstung. Fahrzeiten und die stündliche Vorhersage bleiben in deiner eigenen Ansicht, und deine Wohnadresse ist nie Teil von etwas, das du verschickst.
- Deine Wohnadresse ist das Feld Adresse unter Einstellungen → Du & deine Firma → Profil.
Mahlzeiten, Parken und Essen in der Nähe an einem importierten Tag
Ein importierter Tag listet die Mahlzeiten auf, die die Tagesdispo nennt. Wo die Dispo nichts zum Parken oder zum Essen sagt, schlägt der Tag Orte aus der Karte vor. Jede solche Zeile trägt die Markierung Vorschlag. Was in der Tagesdispo steht, kommt immer zuerst und wird nie überschrieben.
- Mahlzeiten. Frühstück, Mittagessen, Abendessen und Snacks, die die Dispo nennt, mit Uhrzeit, Ort und Hinweisen. Du kannst sie direkt dort korrigieren. Sie stehen im PDF, im Text, in der E-Mail-Zusammenfassung und in den Kalendereinträgen, auch im abonnierten Kalender.
- Parken in der Nähe. Für jeden Drehort und jedes Hotel, zu dem die Dispo kein Parken nennt: bis zu 2 Parkplätze, der nächste zuerst. Ein Parkplatz im Freien kommt immer infrage. Ein Parkhaus, eine Tiefgarage oder ein Parkdeck wird nur vorgeschlagen, wenn seine Durchfahrtshöhe zu deinem Fahrzeug passt (siehe unten).
- Fahrzeughöhe (m). 2,0 m, solange du nichts änderst, von 1,5 bis 4,5 m. Sie wird mit dem Tag gespeichert und auf diesem Gerät für den nächsten Tag gemerkt. Wenn du sie änderst, wird der Tag neu gesucht.
- Parkplatz des Hotels. Bei einem Hotel wird in der Karte zuerst der eigene Parkplatz des Hotels gesucht. Ist er zu niedrig für dein Fahrzeug oder ist seine Höhe nicht bekannt, steht das in der Zeile, und es werden zusätzlich öffentliche Parkplätze vorgeschlagen.
- Höhen aus unserem Register. Ein Parkhaus, für das die Karte keine Höhe nennt, wird auch vorgeschlagen, wenn unser eigenes Register seine Durchfahrtshöhe kennt: aus der Karte, von der Seite des Betreibers oder aus einer Meldung, die ein*e Admin geprüft hat. Die Zeile sagt, woher die Höhe kommt, und zeigt die Öffnungszeiten des Parkplatzes („rund um die Uhr geöffnet“). Ein Parkplatz, der am Drehtag den ganzen Tag geschlossen ist, wird nicht vorgeschlagen.
- Höhe unbekannt. Das nächste Parkhaus, dessen Höhe niemand kennt, steht unter den Vorschlägen mit Höhe unbekannt: nicht vorgeschlagen. Es ist nie einer der Vorschläge.
- Höhe melden. An einem Parkplatz eines importierten Tages, den du bearbeiten kannst, schickt Höhe melden seine Durchfahrtshöhe (oder Keine Höhenbegrenzung) und auf Wunsch Öffnungszeiten, eine Notiz und einen Link. Lies sie am Schild an der Einfahrt ab. Ein*e Admin prüft jede Meldung, bevor andere sie sehen; das Formular zeigt, was aus deinen früheren Meldungen zu diesem Parkplatz geworden ist.
- Aus dem Register. Nennt die Dispo als Parken einen bestimmten Parkplatz („Tiefgarage Marienplatz“), sucht der Tag ihn in unserem Register und zeigt Höhe, Art und Öffnungszeiten unter dem Text der Dispo, markiert mit Aus dem Register. Der Text der Dispo selbst wird nie geändert.
- Hotelregister. Unter jedem Hotel des Tages zeigt Hotelregister, was unser Register über das Parken weiß, das das Hotel seinen Gästen anbietet (eigener Parkplatz oder das öffentliche Parkhaus, das seine Seite nennt): die Durchfahrtshöhe und woher sie stammt, die Öffnungszeiten und ob dein Fahrzeug passt. Ein öffentliches Parkhaus steht mit Namen in der Zeile, und seine Durchfahrtshöhe und Öffnungszeiten sind immer die seines eigenen Eintrags; Werte, die das Register für das Hotel selbst hat, gehen vor. Danach folgen die Durchschnittsbewertungen der Filmteams. Das Hotel wird über Name und Adresse gefunden, auch wenn die Dispo das Parken beim Hotel nennt.
- Hotel bewerten und Parken melden. An einem importierten Tag, den du bearbeiten kannst, gibt Hotel bewerten dem Hotel zwei Bewertungen von 1 bis 5: Qualität (Zimmer, Sauberkeit, Service) und Eignung für Filmteams (Parken für Transporter, Platz für das Equipment, späte Anreise, frühes Frühstück). Deine Bewertung zählt sofort, du kannst sie ändern oder entfernen, und andere sehen nur die Durchschnitte. Parken melden schickt Durchfahrtshöhe oder Öffnungszeiten des Hotelparkplatzes; ein*e Admin prüft sie zuerst, wie bei Höhe melden.
- Essen in der Nähe. Wenn die Dispo Mittag- oder Abendessen einplant, aber kein Catering und keinen Ort nennt: bis zu 2 Orte dort, wo das Team zu dieser Uhrzeit ist. Bei einem Umzug direkt vor oder nach dem Essen 2 an jedem Ende. Eine Mahlzeit, die die Dispo allen selbst überlässt („e.D.“, „Eigendispo“), gilt als ohne Ort. Nach der Fahrt ins Hotel wird das Abendessen rund ums Hotel gesucht. Ein Mittag- oder Abendessen, das die Dispo ohne Uhrzeit nennt und allen selbst überlässt, wird für 12:30 bzw. 19:00 Uhr gesucht (Abendessen: eine halbe Stunde nach dem letzten Eintrag des Tages, wenn das später ist) und als Uhrzeit angenommen markiert. Ein Ort wird nur vorgeschlagen, wenn er an diesem Wochentag während des ganzen Essens geöffnet hat und der Weg hin und zurück in die halbe Pause passt.
- Gut bewertet bei Google Maps. Wo verfügbar, werden Essensorte nach ihrer Google-Bewertung (4,0 oder besser, bei mindestens 20 Bewertungen) und den Öffnungszeiten von Google ausgewählt. Die App speichert die Bewertung nicht: Öffne den Ort in Google Maps, um sie zu sehen. Sonst kommt der Vorschlag aus OpenStreetMap, ohne Bewertung.
- Hin und zurück. Jeder Vorschlag nennt die Entfernung und die Zeit zu Fuß oder mit dem Auto, bei Essen auch die Zeit hin und zurück.
- Apple Karten und Google Maps öffnen den Ort in der Karten-App. Dort kannst du Höhe, Öffnungszeiten und Feiertage prüfen.
- Vorschläge aktualisieren sucht alles neu. Vorschläge werden einmal gesucht, für einen Tag, der noch bevorsteht, sobald jemand mit Bearbeitungsrecht ihn angemeldet und online öffnet. Danach sind sie mit dem Tag gespeichert: für alle Mitglieder, den Freigabelink, das PDF, den Text, die Kalenderdatei des Tages und die Parkangaben eines Stopps im Fahrmodus. Hat der Tag nicht für alle Platz, fallen die am weitesten entfernten weg; passt nicht einmal einer, sagt der Tag das. Eine Adresse, die die Karte nicht findet, bekommt keine Vorschläge, und auch das steht am Tag. Eine Recherche mit deiner eigenen KI, die fertig wird, nachdem sich Adressen oder Fahrzeughöhe des Tages geändert haben, wird nicht übernommen; du kannst sie für den aktuellen Stand noch einmal starten.
- Mit KI recherchieren. Wenn dein eigener Claude- oder Gemini-Schlüssel entsperrt und KI für Tagesdispos eingeschaltet ist, sucht deine KI im Web nach Öffnungszeiten, Bewertungen, Durchfahrtshöhen und Hotelparkplätzen. Dabei gehen das Datum sowie die Namen und Adressen der Orte des Tages an deinen Anbieter, und dein eigenes Guthaben wird genutzt. Jedes Ergebnis nennt die Seite, auf der es gelesen wurde. Ein Ergebnis ohne solche Seite wird verworfen.
Tipps
- Niemand hat einen Vorschlag geprüft. Ein Feiertag, eine geschlossene Gesellschaft oder eine geänderte Durchfahrtshöhe steht nicht in den Kartendaten. Prüfe deshalb, bevor du losfährst.
- Wenn die Dispo einen Ort, die Essenszeit oder das Datum ändert, gehören die gespeicherten Vorschläge nicht mehr zum Tag und werden neu gesucht.
Ein importierter Tag in deinem Kalender, Block für Block
Der Kalender zeigt einen importierten Tag als einen Termin. Seine Details und der Kalender-Export geben dir jeden Ablaufpunkt einzeln.
- Öffne im Kalender den importierten Tag: Ablauf listet jede Zeile mit Uhrzeit, mit Ort, Maps-Link und den Personen, die die Zeile nennt, samt Nummern, die du zum Anrufen antippen kannst.
- Eine zusammengefasste Zeile wie „Drehschluss, Abbau, Materialsicherung“ wird zu einzelnen Blöcken. Die Fahrt zu deinem Hotel nach Drehschluss und der Block zur Datensicherung kommen dazu. Alles, was nicht auf der Dispo steht, trägt den Hinweis geschätzt.
- Der Block zur Datensicherung verlinkt die Datenverwaltung, nennt die Seite der Dispo, von der er gelesen wurde, und führt Clip-Benennung, Ordnerstruktur und Umgang mit den Medien aus den technischen Vorgaben der Dispo auf.
- Mit jedem Ablaufpunkt im Kalender-Tab des Projekts lädt einen Kalendereintrag pro Block.
- Ein Kalendereintrag eines Tages, dessen Datei aufbewahrt wird, enthält außerdem einen Link Original-Dispo. Er öffnet den Tag mit der Datei auf dem Bildschirm.
Tipps
- Die Kalenderdatei schlägt vor dem Schreiben nach, wie lange jede Fahrt dauert; ihre Einträge sagen dann, wann du losmusst. In den Details des Kalenders hat eine Fahrt eine Uhrzeit, sobald du den Tag hier geöffnet hast (Block Fahrten).
Dein Teil eines importierten Tages
Ein importierter Tag zeigt zuerst, was die Dispo über dich sagt, und führt auf jedem Tag, was eine Dispo nur einmal für alle Tage druckt.
- Für dich. Steht dein Profilname (Einstellungen → Du & deine Firma → Profil) auf der Dispo, beginnt der Tag mit einer Zeile für dich: deine Position, dein Call (deine Zeile in der Besetzung, eine Ablaufzeile mit deinem Namen, sonst der Arbeitsbeginn deiner Abteilung, wie auch immer die Dispo sie nennt: „1st AC“ findet „Kamera“) oder der Tagesbeginn (nie die Zeile von Kolleg*innen oder der Beginn einer anderen Abteilung; an einem Tag mit mehreren Units zuerst die Call-Zeile deiner eigenen Unit und nie die Zeile einer anderen, und deine Fahrten gehen zu den Orten deiner Unit), Abfahrt mit der Zeit, zu der du vom Hotel, von zu Hause oder deiner Startadresse losfährst, um zu deinem Call da zu sein, und dein Hotel für die Nacht davor und die Nacht danach mit den Reservierungsnummern. Deine Zeile in den Kontakten trägt die Markierung Du.
- Woran du erkannt wirst. An deinem vollen Namen, in beiden Reihenfolgen und mit oder ohne Umlaute („Müller, Jörg“ und „Joerg Mueller“ sind dieselbe Person), oder an deiner Konto-E-Mail oder der Telefonnummer aus dem Profil, wenn genau eine Person auf der Dispo sie hat. Ein Vorname allein zählt nie.
- Wer bist du? Passt niemand, fragt Schritt 3 nach deinem Department und, wenn du willst, welcher Kontakt du bist. Die Auswahl gilt für alle Tage dieses Imports und nur für dich; Ändern nimmt sie zurück.
- Hotels. Eine Hotelübersicht mit Daten wird einmal gelesen und auf jeden Tag gelegt, den sie berührt: Der Aufenthalt, der an einem Tag endet, ist das Hotel, aus dem du morgens kommst. Jedes Hotel zeigt Aufenthalt, Gäste und Reservierungsnummern so, wie die Dispo sie druckt.
- Was eine Dispo nur einmal druckt. Teamlisten, allgemeine Hinweise, technische Liefervorgaben, die Rechnungsadresse und Notfallnummern stehen auf jedem Tag einer mehrtägigen Dispo.
- Technische Vorgaben. Nennt die Dispo Liefervorgaben, zeigt der Tag einen Block Technische Vorgaben, Bezeichnungen und Werte in zwei bündigen Spalten, eine Vorgabe, für die die App keinen Namen hat, unter dem Namen der Dispo ("Kanalbelegung"): Auflösung, Bildrate, Codec, Bitrate, Farbraum, Gamma- oder Profilregeln und Timecode unter Bild; Abtastrate, Bittiefe und Tonhinweise unter Ton; Clip-Benennung, Ordnerstruktur, Umgang mit dem Material und Lieferumfang unter Material; dazu die Person für technische Fragen. Die Werte sind der Wortlaut der Dispo, nichts wird ergänzt, und ohne Vorgaben gibt es keinen Block. Der Block steht auch im PDF und in einem geteilten Link.
- Bemerkungen neben einer Zeile. Was eine Dispo neben einer Zeile des Ablaufs druckt — eine Spalte „Besonderes“, eine Liste von Einstellungen, eine Fahrzeit — bleibt bei dieser Zeile, unter ihrer Bezeichnung. Eine Zeile ohne Uhrzeit („Anschl.“) behält ihren Platz in der Reihenfolge.
Tipps
- Ein geteilter Link enthält nie Hotelgäste, Reservierungsnummern oder deine eigene Markierung. Das PDF und die E-Mail ans Team drucken die Reservierungsnummern der Dispo, aber nichts darüber, wer du bist.
Einen importierten Tag korrigieren
Ein Import kann eine Zeit oder eine Adresse falsch lesen, und ein Tag ändert sich, nachdem die Tagesdispo verschickt wurde. Wer das Projekt bearbeiten darf, kann einen gespeicherten importierten Tag korrigieren. Der Wert aus der Tagesdispo bleibt neben jeder Änderung erhalten.
- Öffne den importierten Tag. Zeig auf einen Wert – eine Zeit, den Titel, eine Adresse, eine Telefonnummer, einen Eintrag im Tagesablauf, ein Hotel, eine*n Darsteller*in – und daneben erscheint ein Stift. Klicke auf den Wert oder den Stift (oder drücke F2), ändere ihn an Ort und Stelle und drücke Enter; auch das Verlassen des Feldes speichert, Esc bricht ab. Auf Handy oder Tablet tippst du auf den Wert.
- Zeiten. Ändere Allgemeinen Call, Crew Call, Erste Klappe und Drehschluss sowie Beginn und Ende jedes Eintrags im Tagesablauf dort, wo sie stehen. Eine geänderte Zeit rückt ihren Eintrag an seinen Platz im Tagesablauf. Ein Drehschluss oder ein Ende, das nicht nach dem Beginn liegt, wird mit einem zweiten Enter als „nach Mitternacht“ gespeichert.
- Tag. Ändere Titel, Datum, Art des Tages, Hinweise und Sicherheitshinweise im Tageskopf. Ein neues Datum verschiebt den Kalendereintrag, statt einen zweiten anzulegen; hat ein anderer importierter Tag dieses Datum schon, sagt dir die App das und speichert trotzdem.
- Hinzufügen und entfernen. Jede Liste endet mit … hinzufügen (Eintrag, Drehort, Kontakt, Hotel …), das das erste Feld des neuen Eintrags öffnet. Zeig auf einen Eintrag für seinen Entfernen-Knopf und für +, das die Angaben anbietet, die ihm noch fehlen. Fehlt einem Tag ein ganzer Teil (Notfall, Produktion, Hinweise …), steht unten Zu diesem Tag hinzufügen.
- Drehorte. Eine neue Adresse wird für Karte, Wetter, Fahrzeiten, Kalendereintrag und Fahrmodus neu nachgeschlagen, und ein neuer Name wird in die Einträge im Tagesablauf und die Szenen geschrieben, die den Ort nannten. Der Fahrmodus zeigt den eigenen Call eines Ortes; ändere ihn dort, wenn sich der Call verschiebt.
- Telefonnummern und E-Mail-Adressen bleiben Links: Ein Tippen ruft an oder schreibt. Nur ihr Stift bearbeitet sie.
- Jede Änderung wird sofort gespeichert. Kalender, Kalenderdatei, Prüfungen, Fahrten, der Vorschlag in der Zeiterfassung, E-Mail, PDF und „Frag deine Dispos“ rechnen ab dann mit deinen Werten.
- Ein geänderter Wert trägt die Markierung angepasst, ein Eintrag von dir die Markierung hinzugefügt; fahre mit der Maus darüber, um den Wert aus der Tagesdispo zu lesen. Der Rückgängig-Knopf neben einem Wert setzt den Wert der Tagesdispo wieder ein, Alle Korrekturen rückgängig machen im Tageskopf tut das nach einer Rückfrage für den ganzen Tag. Einen entfernten Eintrag findest du unter Von dir entfernt mit Wiederherstellen.
- Ein zur Prüfung markierter Wert verliert die Markierung, wenn du ihn änderst oder auf den Haken daneben klickst (Mit der Tagesdispo abgeglichen).
Tipps
- Ein veröffentlichter Link meldet nach einer Änderung, dass er eine ältere Fassung zeigt. Veröffentliche ihn erneut, um ihn zu aktualisieren.
- Die Werte aus der Tagesdispo und die Liste deiner Änderungen verlassen die App nie. Was du änderst oder ergänzt, gehört zu dem Tag, den du verschickst oder teilst.
- Ein Wert, der sich nicht speichern lässt, lässt sein Feld offen und nennt darunter den Grund: Eine Telefonnummer braucht Ziffern, eine E-Mail-Adresse ein @.
- Wenn du einen Drehort entfernst, bleiben die Einträge im Tagesablauf, die ihn nannten, wie gedruckt. Stellst du den Drehort wieder her, verweisen sie wieder auf ihn.
- Nicht bearbeitbar: Dienstleister, Links und Dokumentverweise. Die Technik, die die Dispo auflistet, korrigierst du unter Kamera & Technik (Technik hinzufügen, Als Liste bearbeiten). Eine neue Fassung der Dispo ersetzt den Tag nur, wenn du Gespeicherten Tag ersetzen wählst, und du bestimmst, welche deiner Korrekturen er behält (siehe „Eine aktualisierte Dispo importieren“); Beide behalten speichert sie als zweiten Tag und lässt deinen bearbeiteten Tag unverändert.
Einen importierten Tag als Link teilen
Ein importierter Tag lässt sich als Webseite veröffentlichen, die sich ohne Konto öffnet, wie eine selbst gebaute Dispo. Es ist ein Link für die ganze Crew.
- Öffne den importierten Tag und klicke auf Als Link teilen. Du musst angemeldet sein und das Projekt bearbeiten dürfen.
- Das zeigt der Link ist die Seite, wie Empfänger*innen sie bekommen. Prüfe sie vor dem Veröffentlichen. Der Name der importierten Datei, die Markierungen an unsicheren Werten, die Zeile der Dispo zu Ernährung und Allergien, Wetter und Fahrzeiten stehen nicht darauf.
- Telefonnummern und E-Mail-Adressen werden standardmäßig weggelassen. Der Dialog zählt, wie viele der Tag enthält. Telefonnummern und E-Mail-Adressen zeigen setzt sie auf die Seite; ohne den Schalter bleiben Namen und Funktionen stehen, die Nummern und Adressen der Kontakte, der Ansprechpersonen an Drehorten und der Dienstleister fehlen.
- Notrufnummern (Krankenhaus, Polizei, Set-Sanitäter*in, Vertrauensperson) werden immer gezeigt.
- Klicke auf Link veröffentlichen, dann auf Link kopieren, und schicke ihn auf dem Weg deiner Wahl.
- Der Link funktioniert bis 48 Stunden nach dem Tag oder bis du auf Link zurückziehen klickst. Nach dem Zurückziehen ergibt ein neues Veröffentlichen eine neue Adresse.
- Änderungen werden nicht von selbst veröffentlicht. Steht im Dialog „Der Link zeigt noch einen älteren Stand dieses Tages.“, klicke auf Link aktualisieren; die Adresse bleibt gleich.
- Der Dialog zeigt, wie oft die Seite geöffnet wurde. Die Seite nennt den Empfänger*innen, wer den Tag veröffentlicht hat, und verlinkt die Datenschutzerklärung.
- Wenn du den Tag löschst, wird sein Link zurückgezogen, sofern du angemeldet und online bist.
Tipps
- Notizen werden so veröffentlicht, wie sie dastehen. Eine Telefonnummer in einer Notiz bleibt auf der Seite, lies deshalb die Vorschau.
- Ein Tag, der seit mehr als 48 Stunden vorbei ist, lässt sich nicht veröffentlichen.
Kontakte eines importierten Tages
Die Kontakte eines importierten Tages sind ein kleines Verzeichnis: anrufen, Nachricht schreiben, kopieren, als vCard sichern oder in deine eigenen Kontakte übernehmen.
- Wichtige Kontakte lässt sich auf die Überschrift zuklappen: Tippe auf die Überschrift, um den Abschnitt zu öffnen oder zu schließen. Ein Tag mit fünf oder mehr Personen beginnt zugeklappt, mit ihrer Anzahl neben der Überschrift, außer jemand auf der Liste ist zum Prüfen markiert. Die Karten nutzen die ganze Breite des Tages, auf einem breiten Bildschirm mehrere nebeneinander.
- Die Personen sind nach Abteilung gruppiert. Regie, 1. Regieassistenz, Aufnahme- bzw. Produktionsleitung und Kamera (DoP) stehen vorn.
- Jede Telefonnummer ist ein Link, der wählt. Stehen zwei Nummern in einem Feld, gibt es zwei Links. Eine E-Mail-Adresse öffnet eine Mail.
- Auf dem Handy hat jede Person zusätzlich die Schaltflächen Anrufen, Nachricht und E-Mail.
- Das Kopier-Symbol legt die Nummer in die Zwischenablage. Das Karten-Symbol lädt die Person als vCard herunter. Alle als vCard lädt alle mit Nummer oder Adresse in einer Datei herunter.
- Ein Tag mit mehr als 12 Personen bekommt ein Filterfeld: Tippe einen Teil von Name, Funktion, Abteilung oder Nummer.
- Das Symbol mit Person und Plus übernimmt eine Person in deine Kontakte. Alle neuen in meinen Kontakten speichern zeigt zuerst, wer hinzukäme, und fügt sie hinzu, wenn du bestätigst.
- Wen du schon hast (gleiche E-Mail-Adresse oder Telefonnummer), erkennst du an Schon in deinen Kontakten, mit Link zu diesem Kontakt.
Tipps
- In deine Kontakte kommen nur Name, Funktion, Abteilung, Telefonnummern und E-Mail-Adresse. Ohne deinen Klick wird nichts gespeichert.
- Auf einem geteilten Link kann niemand in ein Konto speichern, und Nummern und vCards gibt es nur, wenn beim Veröffentlichen Telefonnummern und E-Mail-Adressen eingeschaltet wurden.
Einen importierten Tag exportieren
Exportieren öffnet alle Formate, in denen ein importierter Tag die App verlassen kann. Es ist deine eigene Kopie des Tages.
- Öffne den importierten Tag und klicke auf Exportieren.
- PDF lädt den Tag als das kompakte Dokument herunter, das das Team per E-Mail bekommt. PDF aller Tage legt alle Tage einer mehrtägigen Dispo in eine Datei, mit den wichtigen Kontakten, Kamera & Technik und den technischen Vorgaben nur einmal, auf einer letzten Seite Für alle Tage.
- Text ist der ganze Tag als reiner Text, mit den Kontakten. Text kopieren legt ihn in die Zwischenablage, .txt herunterladen speichert ihn.
- Kalender (.ics) liefert den Tageseintrag oder mit Jeder Eintrag im Ablauf einen Eintrag pro Zeile mit Uhrzeit. Ist Geschätzte Blöcke für Fahrt, Abbau und Datensicherung aufnehmen angehakt, enthält die Datei auch die Fahrten von deinem Hotel oder von zu Hause und zu deinem Hotel; ihre Dauer wird vorher nachgeschlagen, und der Dialog sagt, wenn sich eine nicht ermitteln ließ. Eine Fahrt steht immer mit der Zeit da, die sie zu ihrer Tageszeit voraussichtlich dauert, und dahinter in Klammern mit der Zeit ohne Verkehr. So listen das PDF, der Text, die E-Mail-Zusammenfassung und der geteilte Link die Fahrten des Tages auf, sobald der Tag geöffnet und die Fahrten nachgeschlagen wurden. Die Datei und der abonnierte Kalender rechnen ihre geschätzten Fahrten genauso; bis zum Tag nach dem Dreh nennt der abonnierte Kalender zusätzlich die Fahrzeit mit vorhergesagtem Verkehr. Das gibt es für einen Tag, der in einem Projekt gespeichert ist.
- Kontakte (.vcf) lädt alle mit Telefonnummer oder E-Mail-Adresse als vCards herunter.
- JSON ist der Tag als Daten, für einen erneuten Import oder ein anderes Werkzeug.
- Nimm den Haken bei Telefonnummern und E-Mail-Adressen aufnehmen oder Meine eigenen Notizen aufnehmen heraus, um sie in allen Formaten wegzulassen. Notrufnummern bleiben immer.
Tipps
- Auf dem Handy öffnet die Datei das Teilen-Menü, sodass du sie in Dateien sichern oder weiterschicken kannst.
- Ein Kalender, der den Tag schon enthält, aktualisiert ihn, wenn du die Datei erneut importierst.
Frag deine Dispos
Sobald ein Projekt einen importierten Tag hat, zeigt der Tab Dispos ein Fragefeld oberhalb deiner eigenen Dispos. Ein KI-Modell antwortet aus den importierten Tagen dieses Projekts.
- Schreibe unter Deine Frage zu den importierten Tagen eine Frage, zum Beispiel „Wann ist mein Call am Donnerstag?“ oder „Wer ist Oberbeleuchter*in?“, und drücke Fragen.
- Die Antwort stammt nur aus den importierten Tagen dieses Projekts und nennt Wochentag und Datum, von denen sie stammt. Wenn die Tage die Antwort nicht enthalten, steht das in der Antwort.
- Die Zeile unter dem Feld sagt, wohin deine Frage geht. Bei einem Cloud-Anbieter werden die Frage und die importierten Tage des Projekts, mit den Namen und Telefonnummern darauf, mit deinem eigenen Schlüssel an diesen Anbieter gesendet. Bei einem Modell auf dem Gerät bleibt beides auf deinem Gerät.
- Wir speichern weder die Frage noch die Antwort. Sie werden auch nicht im Projekt gespeichert: Nach dem Neuladen oder in einem anderen Projekt ist das Feld leer.
- Das Feld braucht die KI-Integration mit eingeschaltetem Externe Dispo importieren (Tages-Briefings) unter Einstellungen → Verbindungen → KI-Integration. Ein gesperrter Schlüssel wird im Feld mit deinem Kontopasswort entsperrt.
- Bei vielen importierten Tagen werden die Tage zuerst gelesen, die heute am nächsten liegen. Unter der Antwort steht, wie viele Tage gelesen und wie viele wegen der Größe ausgelassen wurden.
- Unter der Antwort siehst du außerdem die Tokens hinein und heraus und, bei Claude-Modellen mit bekanntem Listenpreis, eine Schätzung in US-Dollar. Dein Anbieter rechnet mit dir ab, die App nie.
Tipps
- Die Antwort schreibt ein KI-Modell, und sie kann falsch sein. Prüfe eine Call-Zeit am Tag selbst.
- Eine Anschlussfrage kennt die vorige Antwort nicht. Nenne den Tag oder die Person deshalb noch einmal.
Der Assistent in einem importierten Tag
Ein geöffneter importierter Tag hat in seiner Kopfzeile Assistent fragen. Das öffnet eine Unterhaltung mit einem KI-Modell, das den Tag, seine Fahrten und sein Wetter kennt und den Tag ändern kann, wenn du ihm sagst, was neu ist.
- Frag in deinen eigenen Worten: „Wann und wo ist Mittagessen?“, „Wie viele Leute sind am Set?“, „Wie heißt die Hauptfigur?“, „Wann muss ich losfahren?“. Eine Folgefrage kennt die früheren, „Und wo ist das?“ funktioniert also.
- Die Antwort stammt zuerst aus den gelesenen Daten des geöffneten Tages. Der Assistent kennt außerdem, was die Tagesansicht nachgeschlagen hat: die Fahrten mit der Abfahrtszeit und die Vorhersage für jeden Drehort mit den Stunden zwischen Beginn und Drehschluss. So kann er „Brauche ich Gummistiefel?“ aus den Regenwerten, der Angabe „außen“ und den Hinweisen zum Drehort beantworten.
- Enthalten die gelesenen Daten die Antwort nicht, liest der Assistent für diese eine Frage die Originaldatei des Tages noch einmal. Die Antwort trägt dann den Satz Noch einmal aus der Originaldatei gelesen, mit der Seite, wenn sie bekannt ist. Liegt kein Original auf diesem Gerät, steht das in der Antwort.
- Sag ihm, was sich geändert hat: „Neue Treffzeit: 8:00 Uhr am Drehort“, „Mittagessen jetzt 13:30“, „Notiz ergänzen: Regensachen mitbringen“. Der Assistent zeigt eine Vorgeschlagene Änderung mit dem alten und dem neuen Wert jedes Feldes. Gespeichert wird erst, wenn du Übernehmen drückst; Verwerfen lässt sie fallen.
- Nach Übernehmen zeigt der Tag den neuen Wert mit der Markierung „angepasst“, und der Wert aus der Tagesdispo bleibt erhalten, wie bei einer Korrektur von Hand. Kalender, Fahrmodus und Exporte folgen.
- Unter einer übernommenen Änderung siehst du Neuer Zeitplan: wann du losfahren musst und für welche Fahrt, den Beginn des Tages, die Einträge im Tagesablauf und den Drehschluss. Die Fahrzeiten werden für die neue Zeit oder den neuen Ort erneut ermittelt; solange das läuft, steht es in der Zeile.
- Rückgängig unter einer übernommenen Änderung stellt den Tag wieder so her, wie er davor war.
- Eine Änderung, die der Tag nicht annehmen kann, wird ausgelassen und unter dem Vorschlag genannt, zum Beispiel eine Zeit, die keine Zeit ist, oder ein Feld, das der Tag nicht hat.
- Die Zeile über dem Eingabefeld sagt, wohin dein Text geht. Bei einem Cloud-Anbieter werden deine Fragen, der geöffnete Tag und die anderen importierten Tage des Projekts, mit den Namen und Telefonnummern darauf, mit deinem eigenen Schlüssel an diesen Anbieter gesendet; der Text der Originaldatei nur dann, wenn sie noch einmal gelesen werden muss. Bei einem Modell auf dem Gerät bleibt alles auf deinem Gerät.
- Die Unterhaltung wird nicht gespeichert. Sie bleibt, solange der Tag geöffnet ist, auch wenn du den Assistenten schließt und wieder öffnest, und ist weg, sobald du den Tag verlässt oder neu lädst. Der Papierkorb-Knopf leert sie.
- Der Assistent braucht die KI-Integration mit eingeschaltetem Externe Dispo importieren (Tages-Briefings) unter Einstellungen → Verbindungen → KI-Integration.
Tipps
- Die Antwort schreibt ein KI-Modell, und sie kann falsch sein. Lies die vorgeschlagene Änderung, bevor du sie übernimmst.
- Wetter und Fahrten sind die des geöffneten Tages. Für morgen öffnest du den Tag von morgen und fragst dort.
- In einem Projekt, das du nur lesen darfst, und im Dispo-Reader vor dem Speichern antwortet der Assistent und ändert nichts.
Tage mit mehreren Teams, Themen und ein stärkeres Modell
Manche Dispos planen ein Studioteam, ein Interviewteam und einen Shuttle gleichzeitig und unterscheiden sie nur durch die Farbe jeder Zeile und eine Legende. Der Import liest diese Farben aus dem PDF und gibt jeder Zeile ihr Team.
- Spalten pro Team. Ein Tag mit zwei oder mehr Teams zeigt eine Spalte pro Team, jede mit einer Karte ihrer Personen. Eine Zeile für alle (Ankunft der Teilnehmenden, eine gemeinsame Pause) läuft über alle Spalten, ebenso ein Abschnitt, in dem nur ein Team Zeilen hat. Wo der Platz nicht für eine Spalte pro Team reicht (auf dem Handy oder neben dem Callsheet im Call Sheet Reader), hat der Tagesablauf einen Reiter pro Team und dann Alle Teams: Er öffnet auf deinem eigenen Team, der Reiter eines Teams zeigt seine Karte, seine Zeilen und die Zeilen für alle, Alle Teams jede Zeile mit ihrem Team. Auf dem Handy steht in jeder Zeile die Zeit über dem Text. Wo der Tag in zwei Spalten steht (im Call Sheet Reader mit ausgeblendetem Callsheet, in einem breiten Fenster), läuft der Tagesablauf oben über beide Spalten, sodass die Teams nebeneinander stehen statt in Reitern. PDF, E-Mail und Text nennen die Teams mit ihren Personen, und jede Zeile nennt ihr Team.
- Zeile verschieben. Tippe auf das Team einer Zeile und gib den Namen eines anderen Teams ein, um sie in dessen Spalte zu verschieben; die Art einer Zeile (Call, Dreh, Pause, Umbau, Fahrt, Drehschluss) wählst du genauso.
- Themen des Tages. Wenn ein Tag Themen dreht ("SE Darm & Psyche"), beginnen die wichtigen Kontakte mit ihnen: jedes Thema mit seiner Zeit, dem Team, das es dreht, der verantwortlichen Person (Autor*in, Regie) und der Betreuung. Diese Personen stehen unten nicht noch einmal bei ihren Abteilungen.
- Welches Modell. Unter den gelesenen Tagen sagt die App, wenn eine Dispo für das Modell, das sie gelesen hat, zu komplex ist: Ein Modell auf dem Gerät soll sie an Claude Sonnet abgeben, Sonnet an Sonnet mit Claude Opus als Advisor und der Advisor-Lauf an Claude Opus, immer eine Stufe weiter. Die empfohlene Schaltfläche ist hervorgehoben. Für ein erneutes Lesen brauchst du einen Anthropic-Schlüssel unter Einstellungen → Verbindungen → KI-Integration.
- Wie komplex ist diese Dispo? Sobald du eine Datei hinzufügst, misst die App sie auf deinem Gerät, ohne ein Modell zu fragen: ihren Text, die Farben ihrer Zeilen, ihre Tage und Kontakte und den Text eines Scans per Texterkennung. Sie wählt Einfach (ein Tag oder mehrere Tage), Komplex oder Sehr komplex, und du kannst eine andere Stufe wählen. Eine komplexe Dispo liest Claude Sonnet, eine sehr komplexe Sonnet mit Claude Opus als Advisor. Läuft dein Modell auf dem Gerät oder ist es nicht Claude, schlägt die App Claude nur vor; die Dispo geht nur an Claude, wenn du die Stufe selbst wählst.
- Direkt entsperren. Braucht das erneute Lesen deinen Anthropic-Schlüssel und ist er noch gesperrt, gib dein Kontopasswort gleich dort ein.
- Im Kalender. An einem Tag mit mehreren Teams nennt jeder Block des Tages und jede Zeile seines Kalendereintrags sein Team.
Dispos am Ende des vorigen Drehtags verteilen. Die Dispo ist die einzige Quelle der Wahrheit der Produktion für den nächsten Morgen — alle müssen sie haben.
Verwandte Themen
Siehe auch
