Hilfe & Dokumentation
Offline-fokussierte Hinweise für sichere Equipment-Listen.
Gerätebibliothek
Dein wiederverwendbarer Geräte-Katalog
Die Gerätebibliothek ist der Katalog, den du einmal aufbaust und in jedem Projekt wiederverwendest. Sie steht neben einem umfangreichen eingebauten Lager-Katalog (Kameras, Objektive, FIZ-Motoren, Monitore, Distanz-Sensoren und mehr) — du kannst entweder, beide oder nur deinen nutzen. Diese Seite erklärt, wie du Geräte hinzufügst, findest, sortierst, importierst und pflegst.
Was in der Bibliothek liegt
Zwei Töpfe, eine Ansicht: deine eigenen Geräte (manuell hinzugefügt oder importiert) und der Lager-Katalog (tausende Geräte, die mit der App kommen und beim Sync der Lager-Daten aktualisiert werden). Der Schalter 'Nur eigene Geräte / Alle' in der Toolbar wechselt zwischen beiden Ansichten.
- Nur eigene Geräte — nur Geräte, die du (oder Mitwirkende per Cloud-Sync) angelegt hast. Bearbeitbar und löschbar.
- Alle — deine Geräte plus der eingebaute Lager-Katalog. Ein Lager-Eintrag lässt sich direkt bearbeiten: Gespeichert werden nur die Felder, die du änderst, er trägt das Abzeichen 'Bearbeitet', und die unveränderten Felder erhalten weiter Katalog-Updates. Löschen lässt er sich nicht, nur zurücksetzen.
- Lager-Geräte tragen genaue, vorausgefüllte Felder für Gewicht, Stromaufnahme, Mount und weitere Specs — nützlich für komplette Datenblätter ohne Tipparbeit.
- Kategorien an jedem Gerät bestimmen die Gruppierung in der Bibliothek, im Kamera-Paket-Picker und im PDF-Export.
- Favoriten (Stern an einer Gerätekarte) sind nutzerspezifisch und bleiben über Sitzungen erhalten; mit Cloud-Sync wandern sie zwischen Geräten.
Tipps
- Lager-Einträge als Startpunkt nutzen — für ein paar geänderte Werte den Lager-Eintrag selbst bearbeiten; für eine völlig eigenständige Variante 'Als eigene Kopie speichern' und die Kopie bearbeiten.
- Cloud-Sync deckt deine eigenen Geräte und Favoriten ab; der Lager-Katalog wird mit der App ausgeliefert, nicht mit deinen Daten.
Bedienelemente in der oberen Leiste
Die Steuerungen oben in der Gerätebibliothek sind, wie du filterst, sortierst und umschaltest.
- Suchfeld — Cmd/Strg + F fokussiert es, wenn die Bibliothek geöffnet ist. Findet Name, Marke, Modell, Kategorie, Details und Aliasse (nicht Notizen).
- Kategorie-Dropdown — flache A–Z-Liste aller Kategorien und Unterkategorien. Eine wählen zum Filtern; '★ Favoriten' steht immer oben; 'Alle Geräte' zeigt alles mit Kategorie-Überschriften.
- Sortier-Dropdown — Sortieren nach Name (A–Z), Datum hinzugefügt oder Kategorie.
- Schalter 'Nur eigene Geräte / Alle' — Wechsel zwischen deinen Geräten und der kombinierten Bibliothek (deine + Lager).
- Gefiltert / gesamt-Zähler (z. B. '42 / 350'), damit du auf einen Blick siehst, wie stark der aktuelle Filter wirkt.
- Button 'Hinzufügen' im Seitenkopf — öffnet das Fenster 'Gerät hinzufügen' für ein neues Gerät.
- Auf dem Handy (unterhalb der Tablet-Breite) klappt all das in eine einzige Zeile: ein 'Filter'-Button mit der Anzahl aktiver Filter, das Sortier-Dropdown und der Gefiltert/Gesamt-Zähler. Tippe auf Filter, um ein Blatt mit Kategorie-Auswahl, dem Schalter 'Nur eigene Geräte / Alle', den Kategorie-, Marken- und Attribut-Chips sowie Import, Export, Vorlage herunterladen und Bibliothek zurücksetzen zu öffnen — nichts fällt weg, es ist nur eingeklappt.
Tipps
- Unterkategorien sind im Dropdown auf Top-Level befördert (Batterien, FIZ-Kabel, Stromkabel, Videokabel, Cases, Karten, Adapter etc.) — nach Kategoriename suchen statt durchklicken.
- Liefert eine Suche mehr Treffer als erwartet: erst per Kategorie-Dropdown einschränken, dann erneut suchen.
- Nach einem großen Import auf 'Datum hinzugefügt' wechseln, um zu sehen, was angekommen ist.
- Der Button unten im Blatt zeigt, wie viele Geräte die aktuelle Auswahl übrig lässt ('42 Geräte anzeigen') — erst alle Filter setzen, dann anwenden.
Gerät manuell hinzufügen
Sinnvoll, wenn etwas nicht im Lager-Katalog steht oder du eine eigene Variante eines vorhandenen Eintrags brauchst.
- Im Seitenkopf auf 'Hinzufügen' klicken. Das Fenster 'Gerät hinzufügen' öffnet sich mit dem Schritt Basis.
- Einen klaren Namen eingeben. 'Marke Modell Specifier' funktioniert (z. B. 'Sony FX6', 'Arri SkyPanel S60-C').
- Eine Kategorie aus dem Dropdown wählen. Einen Namen verwenden, den du schon hast — einheitliche Namen halten Filter verlässlich.
- Technische Felder ausfüllen, soweit bekannt: Gewicht, Maße, Stromaufnahme, Mount etc. Leere Felder bleiben leer; sie ändern nichts. Im Schritt Attribute nimmt 'Eigene Attribute' alles auf, was die Kategorie nicht vorschlägt — Hinzufügen für eigenen Schlüssel, Wert und Einheit, oder Aus Vorlage für ein fertiges Attribut. Eine eigene Kategorie hat keine Vorschläge, dort kommen ihre Attribute also hin.
- Im Schritt Logistik optional Wiederbeschaffungswert (EUR) und Ursprungsland (ISO) für Versicherung und Carnet ATA, eine Foto-URL und ob das Gerät als Case / Container dient.
- Ein Name, der in deiner Bibliothek schon existiert, wird mit einem Hinweis markiert — so legst du nicht versehentlich ein Duplikat an.
- Speichern. Das Gerät ist sofort in jedem Projekt verwendbar. Wer mit ungespeicherten Änderungen schließt, wird zuerst gefragt: 'Änderungen verwerfen?'
Tipps
- Konsistente Namen wichtiger als Perfektion. 'Sony FX6' ist nützlicher als 'Sony Cinema Camera FX6 Body — Schwarz'.
- Seriennummer, Kaufdatum und Zustand gehören zu einem physischen Exemplar, nicht zum Gerätemodell — erfasse sie in Eigenes Equipment statt in der Bibliothek.
Gerät bearbeiten
Sowohl eigene Geräte als auch Lager-Geräte lassen sich bearbeiten. Bei einem Lager-Gerät werden nur die geänderten Felder als deine Überschreibung gespeichert — es trägt das Abzeichen 'Bearbeitet', und die unveränderten Felder erhalten weiter Katalog-Updates.
- Das Gerät finden und öffnen.
- Im Detailbereich auf 'Bearbeiten' klicken.
- Felder anpassen. Die Kategorie eines Lager-Geräts lässt sich nicht direkt ändern — 'Als eigene Kopie speichern' und die Kategorie der Kopie ändern.
- Speichern. Bei einem bearbeiteten Lager-Gerät macht 'Auf Katalogversion zurücksetzen' deine Änderungen wieder rückgängig.
Tipps
- Eine geänderte Spezifikation erreicht jede Zeile einer Equipment-Liste, die mit dem Gerät verknüpft ist: Die Spezifikationen im Dialog „Artikel bearbeiten“ und die Kompatibilitätsprüfungen lesen den Bibliotheks-Eintrag. Menge, Notizen und Status einer Zeile gehören zum Projekt und ändern sich nicht.
- Tippfehler oder falsche Specs an einem Lager-Eintrag: 'Falsche Daten melden' am Gerät nutzen, damit es für alle korrigiert wird — siehe Falsche Gerätedaten melden.
- Eigene Geräte löschst du mit 'Löschen & ersetzen': Das Fenster zählt ihre Verweise (eigenes Equipment, Projekt-Gerätelisten, Carts und Cases, Abhol-Termine, Mietvorgänge) und lässt dich ein Ersatzgerät wählen, damit sie gültig bleiben — oder 'Ohne Ersatz löschen'. Mehrere ausgewählte Geräte erledigt die Sammelleiste in einem Durchgang.
Suchen und sortieren
Suche und Sortierung sind unabhängig — beide wirken gleichzeitig. Zusammen mit dem Kategorie-Dropdown sind das drei Filter, mehr braucht es bei keiner realistischen Bibliotheksgröße.
- Suche findet in Name, Marke, Modell, Kategorie, Unterkategorie, Details und Aliassen (nicht im Notizen-Feld). Groß-/kleinschreibungs-unempfindlich, mit leichtem Fuzzy-Match.
- Das Kategorie-Dropdown engt auf eine Kategorie ein, bevor die Suche läuft.
- Sortierung: Name (A–Z), Datum hinzugefügt (neueste zuerst), Kategorie (gruppiert, A–Z innerhalb der Gruppe).
- Ergebnisse mit Abschnitts-Überschriften, damit auch nach Sortierung erkennbar ist, in welche Kategorie ein Treffer gehört.
- Suchfeld leeren → wieder alles in der aktuellen Kategorie.
Tipps
- Drei Zeichen reichen meist — mehr riskiert, gewünschte Teiltreffer auszuschließen.
- Für Zubehör (Kabel, Adapter, Plates) lieber per Kategorienamen filtern ('FIZ-Kabel', 'Cases' etc.) — das flache Unterkategorie-Dropdown ist schneller als Scrollen.
Favoriten
Geräte, die du in jedem Projekt nutzt, mit Stern markieren. Jede Geräteauswahl zeigt sie dann zuerst — und gleich danach die Geräte, die du zuletzt gewählt hast.
- Stern an einer Gerätekarte klicken → Favorit.
- Im Kategorie-Dropdown '★ Favoriten' wählen → Bibliothek zeigt nur Favoriten.
- Jedes Gerätefeld und jede Geräteliste hat den Stern ebenfalls — rechts neben den Dropdowns im Leistungsrechner und im Kamera-Paket, in den Tools, bei Neues Projekt, im Fenster 'Gerät auswählen', beim Shotlist-Equipment, bei Floorplan-Lampen, Lichtformern und Stativen und in Gear-Sets. Favorisiere das Gerät direkt dort, wo du es gewählt hast.
- Öffnest du eine Geräteauswahl ohne Suchtext, stehen oben '★ Favoriten', dann 'Zuletzt verwendet' — deine letzten fünf Auswahlen —, dann die ganze Liste. Angeheftete Geräte behalten auch ihren Platz in der vollen A–Z-Liste, du findest sie also so oder so.
- Sobald du suchst, ersetzen die Treffer beide Gruppen.
- Jedes Gerätefeld im Kamera-Paket-Editor, im Leistungsrechner, im Schärfentiefe-Simulator, im Datenrechner, die Kamera im Frameline-Editor und die Kamera bei Neues Projekt ist durchsuchbar: Tippe einen beliebigen Namensteil in beliebiger Reihenfolge — die Wörter müssen nicht in der Reihenfolge des Katalognamens stehen — oder einen Alias aus dem Gerätekatalog. Auch mit einem kleinen Tippfehler wird das Gerät gefunden.
- Erneuter Klick auf den Stern entfernt den Favoriten — egal, wo du ihn gesetzt hast.
- Favoriten bleiben über Sitzungen erhalten und syncen mit Cloud-Sync zwischen Geräten. 'Zuletzt verwendet' merkt sich nur dieses Gerät.
Tipps
- Favoriten lohnen sich vor allem in großen Bibliotheken. Bei 30 Geräten ist es Overkill, bei 800 die Rettung.
- Das Gerät favorisieren, nicht die Kategorie. Kategorien sind schon ein Filter — der Stern ist die persönliche Kurzliste.
- 'Zuletzt verwendet' füllt sich von selbst: Wählst du in einer Auswahl ein Gerät, rückt es in allen nach oben. Das Laden eines geteilten Links oder einer Vorlage zählt nicht als Auswahl.
Bibliotheks-Geräte in ein Projekt holen
Geräte wandern über einen Mehrfach-Auswahl-Picker aus der Bibliothek in eine Projekt-Kategorie — mehrere Geräte auf einmal auswählen und dann gemeinsam hinzufügen.
- Projekt und die gewünschte Kategorie öffnen.
- An der Kategorie auf 'Mehrere hinzufügen' klicken — der Geräte-Picker öffnet sich (deine Bibliothek + Stock-Katalog).
- Suchen oder filtern, dann jede Geräte-Zeile anklicken, um sie auszuwählen — ausgewählte Zeilen bekommen ein Häkchen.
- Auf 'Artikel hinzufügen' klicken, um die ganze Auswahl auf einmal in die Kategorie zu übernehmen.
- In jedem erschienenen Projekt-Eintrag die Menge setzen.
- Anbieter zuweisen — Rental, Eigen (du), Eigen (Kontakt) oder ein bestimmtes Crew-Mitglied.
- Optional eine projekt-spezifische Notiz hinzufügen ('handheld primär', 'Backup', 'von Kund*in gewünscht').
Tipps
- Eine Auswahl in einem Rutsch hinzuzufügen ist schneller als Typ für Typ, wenn du ein Paket zusammenstellst.
- Eine Projektzeile bleibt mit ihrem Bibliotheks-Eintrag verknüpft: Änderst du später eine Spezifikation in der Bibliothek, zeigen die Spezifikationen der Zeile den neuen Wert.
CSV-Import
Massen-Import per CSV — nützlich für die Übernahme aus einem Verleih-Bestand oder einem anderen Tool.
- Die Bibliothek akzeptiert eine CSV mit mindestens den Spalten Name und Category. Die herunterladbare Vorlage hat zusätzlich Brand, Model, Subcategory, Details und Attribut-Spalten (Leistungsaufnahme, Gewicht, Spannung, Mount).
- Der Item-Import-Dialog in einem Projekt ist ein anderes Werkzeug: Er fügt Zeilen in die Kategorie dieses Projekts ein. Jeder importierte Name wird außerdem in deiner Gerätebibliothek gespeichert, beim Eintrag, der diesen Namen schon trägt (Groß- und Kleinschreibung sowie Leerzeichen am Anfang und Ende zählen nicht), oder als neuer Eintrag, und die Zeile wird mit diesem Eintrag verknüpft.
- Der Import-Dialog enthält einen 'AI-Hilfe'-Block: Prompt kopieren, in ChatGPT oder Gemini mit der PDF/Mietangebot/unsauberen Liste einfügen, das resultierende CSV importieren.
- UTF-8 ist die sichere Kodierung für Umlaute und Sonderzeichen.
- Dieselbe Datei zweimal importieren erzeugt Duplikate. Im Zweifel vorher ein Backup ziehen.
Tipps
- Erst 5–10 Zeilen testen, ob das Format passt. Wenn die kleine Datei sauber landet, den Rest einfügen.
- Schlagen viele Zeilen fehl: die Datei halbieren und Hälften einzeln importieren, um den fehlerhaften Block zu finden.
Der Lager-Katalog
Der Lager-Katalog ist die eingebaute Bibliothek, die mit der App kommt. Sie lebt neben deinen eigenen Geräten und aktualisiert sich beim Sync der Lager-Daten.
- 'Alle' in der Toolbar einschalten → Lager-Einträge sind sichtbar.
- Lager-Einträge lassen sich direkt als feldweise Überschreibung bearbeiten ('Auf Katalogversion zurücksetzen' macht das rückgängig) oder mit 'Als eigene Kopie speichern' kopieren, wenn du ein eigenständiges Gerät willst. Löschen lassen sie sich nicht.
- Abdeckung ist breit — Kinokameras, Fotokameras, Objektive nach Mount, FIZ-Motoren/Controller, Monitore, Distanz-Sensoren, Käfige, Akkus, Kabel, Drohnen, Action-Cams und Zubehör.
- Lager-Einträge tragen vorausgefüllte Felder für Gewicht, Stromaufnahme, Mount und weitere technische Specs — komplette Datenblätter ohne Tipparbeit.
- Wo ein Lager-Eintrag eine Quelle nennt, endet sein Datenblatt mit einer Zeile 'Verifizierte Quelle' mit der vollständigen Adresse der Seite, aus der die Specs stammen — Hersteller, Händler oder eine Kamera-Datenbank wie CineD. Antippen öffnet die Seite, um eine Angabe an der Quelle zu prüfen.
- Die Karte „Notizen“ eines Lager-Eintrags sagt, was der Katalog über seine Werte weiß — etwa dass ein Gewicht ungefähr oder eine Stromaufnahme vorläufig ist, bis der Hersteller ein Datenblatt veröffentlicht.
- Beim Bearbeiten eines Lager-Eintrags wird ein Wert, den der Katalog als Struktur speichert (zum Beispiel die Objektivanschlüsse oder Aufnahmemedien einer Kamera), als Text angezeigt und lässt sich nicht überschreiben; entfernen kannst du ihn. Speicherst du, ohne etwas zu ändern, entspricht der Eintrag weiter dem Katalog.
Tipps
- Falsche Spec an einem Lager-Eintrag: nutze 'Falsche Daten melden' am Gerät — die Meldung geht in die Prüfliste und du wirst über das Ergebnis benachrichtigt.
- Speziell für Drohnen und Action-Cams: gängige Modelle sind schon im Lager mit sinnvollen Defaults — dort zuerst suchen, bevor ein eigener Eintrag entsteht.
Falsche Gerätedaten melden
Die Spezifikationen des Standardkatalogs werden zentral gepflegt. Wenn dir ein falscher Wert auffällt, melde ihn direkt dort, wo du ihn entdeckt hast — die Meldung landet in einer Prüfliste.
- Öffne das Gerät und wähle 'Falsche Daten melden'. Dieselbe Schaltfläche findest du im Geräte-Detailbereich, im mobilen Geräteblatt, in den Kamera-Specs eines Projekts sowie in den Werkzeugen Strom, Daten, Schärfentiefe, Dioptrien und Lens Coverage.
- Wähle das falsche Feld — der aktuelle Wert wird für dich eingetragen — und gib den korrekten Wert, eine kurze Erklärung oder beides an.
- Pro Gerätefeld kann nur eine offene Meldung bestehen. Eine zweite ist erst nach der Prüfung möglich.
- Meldungen sind nur für Einträge des Standardkatalogs vorgesehen. Eigene Geräte bearbeitest du direkt.
Tipps
- Du wirst in der App benachrichtigt, sobald deine Meldung geprüft wurde. Bei einer Ablehnung erhältst du auch die Begründung, und die Benachrichtigung führt zurück zum Gerät.
- Wenn du angibst, woher ein Wert stammt — Handbuch, Datenblatt oder eigene Messung —, lässt sich die Meldung deutlich schneller annehmen.
Datenraten im Datenblatt einer Kamera
Öffne eine Kamera, und im Detailbereich steht eine Karte „Datenraten“: jeder Codec, den der Body aufzeichnet, mit seinem Verbrauch in Mbit/s.
- Die Karte nennt die zugrunde gelegte Geometrie — „Angegeben für 4K UHD 3840×2160 @ 24 fps“ — direkt über den Zahlen. Jeder RAW- und Mezzanine-Codec rechnet pro Pixel ab; eine Bitrate ohne Raster und Bildrate ist deshalb eine Zahl, die niemand prüfen kann.
- Das Raster ist das größte Bild, das der Body schreibt; die Bildrate ist 24 fps oder die Obergrenze des Modus, wenn der Body dort keine 24 fps erreicht.
- Ein Codec ohne belegte Rate fehlt lieber ganz, als geschätzt zu werden; ein inhaltsabhängiger Codec erscheint als Bereich mit vorangestelltem ≈.
- Die Hilfe-Assistenz zeigt dieselben Raten. Frag sie nach einer Kamera, und die zitierte Gerätekarte führt eine Gruppe „Datenraten“ neben Anschlüssen, Mounts und Sensormodi.
- Für jeden anderen Sensormodus, jede andere Bildrate oder Kartengröße nutze den Datenrechner unter Werkzeuge — er liest dieselben Werte und ermittelt Aufnahmezeit, Kartenbedarf und Gesamtspeicher.
Tipps
- Zitierte Gerätespezifikationen werden VOLLSTÄNDIG angezeigt — jeder Mount, jeder Anschluss, jeder Sensormodus, jeder Codec. Auf dem Bildschirm wird nichts auf ein „…“ gekürzt; budgetiert wird nur der Text, den das KI-Modell liest.
Diffusionsfilter im Datenblatt
Beim Öffnen eines Diffusionsfilters zeigt das Detailfenster eine Diffusions-Karte: zu welcher Serie der Filter gehört, welche Stärken und Größen es gibt und wie stark er auf den neun bewerteten Achsen des Filter-Finders wirkt — so lassen sich Gläser von Tiffen, Schneider, Tilta, NiSi und Vaxis vergleichen, ohne zwischen drei Marketing-Vokabularen übersetzen zu müssen.
- Serie und Effektklasse ordnen den Filter in die veröffentlichte Systematik ein — weiße, schwarze oder warme Halation, optische Auflösung, warme Auflösung, Auflösung & Kontrast oder Atmosphäre.
- Verfügbare Stärken listet die Dichten auf, die die Serie tatsächlich anbietet, schwächste zuerst (Black Pro-Mist reicht von 1/8 bis 3, Schneider Radiant Soft von 1/4 bis 5).
- Kontrastreduktion, Halation (um Lichtquellen) und Auflösungsreduktion sind die drei Achsen des Tiffen-Diffusionsdreiecks.
- Glow (Überstrahlung im ganzen Bild), Farbverschiebung (mit ihrer Farbrichtung), Dichte-Genauigkeit, Schattenanhebung, Hautglättung und Stern / Mehrfachbild werden daneben bewertet. Die Schattenanhebung ist die Achse, die einen Black Mist tatsächlich von einem White Mist unterscheidet — ein Black Mist hält die Schwarzwerte, ein White Mist hebt sie an.
- Jede Achse zeigt Keine, Minimal, Gering, Mittel oder Stark. Kein Hersteller veröffentlicht Zahlenwerte, daher sind dies keine Messwerte, sondern eine einheitliche Lesart der jeweils eigenen Herstellerbeschreibung.
- Bewertungsgrundlage zitiert genau den Herstellersatz, aus dem jede Bewertung gelesen wurde — so lässt sie sich beurteilen oder widerlegen, ohne das Produkt neu zu recherchieren.
- ND-, IRND-, UV-, Klar-, Polarisations-, Dioptrien- sowie Streak- und Prismenfilter haben hier keine Diffusions-Karte — sie sind keine Diffusion. 'Im Filter-Finder vergleichen' unter der Karte öffnet die Serie im Filter-Finder, der auch Lichtsteuerungs-Glas auf den Achsen bewertet, die für es gelten.
Tipps
- Die Karte beschreibt die SERIE, nicht ein einzelnes Glas: Gewicht und Preis bleiben leer, weil beides von der Filtergröße und der Anzahl der Stärken im Set abhängt.
Bibliothek aufgeräumt halten
Wenige Gewohnheiten halten eine persönliche Bibliothek langfristig nutzbar.
- Verkaufte oder nicht mehr genutzte Geräte löschen. Sie verwässern Suchergebnisse.
- Notizen aktualisieren, wenn sich der Zustand eines Geräts ändert — 'Top-Zustand' vor zwei Jahren ist heute vielleicht nicht mehr aktuell.
- Kategorienamen vereinheitlichen. 'Audio' und 'Sound' als zwei getrennte Kategorien ist der häufigste Drift.
- Geräte, die du gerade intensiv nutzt, mit Stern markieren; aus der Rotation gefallene unstern.
- Vor jeder größeren Aktion (CSV-Reimport, Massen-Löschen, Kategorie-Umbenennen) ein manuelles Backup ziehen (Einstellungen → Backup & Daten).
Häufige Stolperfallen
- Die Bibliothek unbegrenzt wachsen lassen, ohne zu pflegen. Suche wird ab ein paar tausend Einträgen träger.
- 'Audio' und 'Sound' oder 'Kamera' und 'Cinema Camera' als getrennte Kategorien — die Folgen zeigen sich später in PDFs und Filtern.
Eine gepflegte Gerätebibliothek ist der Unterschied zwischen fünf Minuten Projekt-Setup und fünfzig. Einmalige Investition, Zeit zurück bei jedem Dreh.
Verwandte Themen
Siehe auch
