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E-Rechnungs-Posteingang
Eine private Weiterleitungsadresse, die Lieferanten-E-Rechnungen zu Ausgaben-Entwürfen macht
Der E-Rechnungs-Posteingang (Einstellungen → Buchhaltung → E-Rechnungs-Posteingang) gibt dir eine private E-Mail-Adresse – belege-<token>@cine-power-planner.com –, an die du eingehende Lieferanten-E-Rechnungen weiterleitest. Jede weitergeleitete ZUGFeRD-/Factur-X-PDF oder XRechnung-/UBL-/CII-/Facturae-XML wird auf dem Server gelesen, und deine App macht daraus beim nächsten Synchronisieren einen Entwurf in deinen Ausgaben, wobei die Originaldatei für die GoBD als Anhang erhalten bleibt. Der Posteingang setzt die Cloud-Synchronisierung voraus. Das ist ausschließlich der Eingangskanal: Er empfängt E-Rechnungen, die dir deine Anbieter senden. Eigene E-Rechnungen zu erstellen und zu versenden, erledigst du im Rechnungseditor.
Wofür der E-Rechnungs-Posteingang da ist
Ein Empfangskanal: Leite die E-Rechnung eines Anbieters per E-Mail weiter, und sie wird automatisch zu einem Ausgaben-Entwurf.
- Jedes Konto hat eine private Posteingangsadresse der Form
belege-<token>@cine-power-planner.com, wobei der Token eine zufällige, nur dir zugeordnete Zeichenfolge ist. - Leitest du eine Lieferanten-E-Rechnung an diese Adresse weiter, liest der Server sie, speichert die Originaldatei und stellt die Rechnung für dich bereit. Beim nächsten Synchronisieren legt deine App daraus den Ausgaben-Entwurf an – auf deinem Gerät verschlüsselt wie jede andere Ausgabe, mit angehängter Datei.
- Strukturierte E-Rechnungen werden in Felder eingelesen (Lieferant, Betrag, USt., Rechnungsnummer); eine reine PDF oder ein Bild ohne eingebettete E-Rechnung kommt trotzdem als Entwurf an, markiert zur manuellen Erfassung.
- Das ist nur der Eingang – das Empfangen von Rechnungen deiner Anbieter. Er versendet keine Rechnungen; eigene E-Rechnungen erstellst und mailst du im Rechnungseditor.
Tipps
- Entwürfe werden nie automatisch gebucht – jede weitergeleitete Rechnung wartet in den Ausgaben darauf, dass du sie prüfst und bestätigst.
- Öffne das Panel über Einstellungen → Buchhaltung → E-Rechnungs-Posteingang.
- Der Posteingang setzt die Cloud-Synchronisierung voraus. Ist sie aus, wird Post an deine Adresse verworfen, weil deine App sie nie abholen würde.
Deine private Posteingangsadresse
Das Panel zeigt deine Adresse mit den Aktionen Kopieren und Neu erzeugen.
- Öffne Einstellungen → Buchhaltung → E-Rechnungs-Posteingang; deine Adresse wird beim ersten Aufruf erzeugt und im schreibgeschützten Feld angezeigt.
- Klicke auf ‚Kopieren', um die Adresse in die Zwischenablage zu legen, und füge sie dort ein, wo du sie brauchst.
- Gib die Adresse an einen Anbieter weiter oder richte in deinem eigenen Postfach eine automatische Weiterleitung ein, damit dessen Rechnungen dort ankommen.
Tipps
- Die Adresse bleibt immer gleich, bis du sie neu erzeugst – du kannst sie also bedenkenlos als Weiterleitungsziel speichern.
- Die Adresse lässt sich jederzeit erneut anzeigen; du musst sie dir nicht notieren.
Häufige Stolperfallen
- Die Adresse wie ein geheimes Passwort zu behandeln – das ist sie nicht. Deine Reichweite beschränkt sich darauf, Ausgaben-Entwürfe auf deinem Konto anzulegen, und du kannst sie neu erzeugen, falls sie je nach außen gelangt.
Eine Rechnung weiterleiten
Was der Kanal annimmt und wie aus einer weitergeleiteten E-Mail ein Entwurf wird.
- Leite die E-Mail mit der angehängten Rechnung weiter; der Server liest die Anhänge, nicht den Nachrichtentext.
- Erkannte strukturierte Formate: ZUGFeRD / Factur-X (Hybrid-PDF mit eingebettetem XML), XRechnung und andere UBL-Rechnungen und -Gutschriften, CII sowie Facturae.
- Eine Hybrid-PDF wird aus ihrem eingebetteten XML gelesen; eine reine Rechnungs-XML funktioniert ebenfalls.
- Bis zu 10 Anhänge pro E-Mail werden verarbeitet, jeder bis 12 MB.
- Eine reine PDF oder ein Foto (JPEG/PNG) ohne eingebettete E-Rechnung erzeugt trotzdem einen Entwurf, beschriftet mit ‚E-invoice email — needs manual entry', mit angehängter Datei, damit du die Zahlen von Hand eintragen kannst.
Häufige Stolperfallen
- Nur einen Download-Link zur Rechnung weiterleiten – der Kanal braucht die Rechnung als Dateianhang, nicht als Link.
- Dieselbe Rechnung zweimal weiterleiten: Holt deine App eine strukturierte Rechnung ab, die du schon hast (gleiche USt-IdNr. des Lieferanten und Rechnungsnummer, oder Rechnungsnummer und Betrag), überspringt die App sie stillschweigend; ein reiner PDF-Entwurf hat keinen Schlüssel zum Abgleich, sodass ein erneutes Weiterleiten einen zweiten Entwurf erzeugen kann.
- Erwarten, dass bei einem reinen PDF-/Foto-Entwurf ein Betrag oder eine Kategorie eingetragen ist – nur strukturierte E-Rechnungen füllen die Felder.
Was du in den Ausgaben bekommst
Weitergeleitete Rechnungen erscheinen als Ausgaben-Entwürfe, die du prüfst, vervollständigst und bestätigst.
- Strukturierte Rechnungen kommen vorausgefüllt an: Name und Anschrift des Lieferanten, Bruttobetrag, Netto und USt., der dominante USt.-Satz, die Rechnungsnummer und – wenn vorhanden – das Fälligkeitsdatum – dazu die vollständige Aufschlüsselung nach Steuersätzen und die Positionen, die am Datensatz erhalten bleiben.
- Jede ist ein Entwurf, der als Eingangsrechnung gekennzeichnet ist – er steht daher unter ‚Eingangsrechnungen' im Schalter ‚Belege' / ‚Eingangsrechnungen' oben unter Buchhaltung → Ausgaben, nicht unter ‚Belege'.
- Die Kategorie wird nur vorgeschlagen, nie zugewiesen – du wählst sie beim Prüfen des Entwurfs. Reverse-Charge-Rechnungen werden entsprechend markiert.
- Eine Nicht-EUR-Rechnung wird mit den ausgewiesenen Beträgen übernommen, ohne automatische Wechselkurs-Ermittlung, und so markiert, dass du den Kurs selbst setzt.
- Gutschriften werden erkannt und als negative Ausgabe geführt, damit deine Lieferantensummen sich saldieren.
- Die Originaldatei (und bei einer Hybrid-PDF das extrahierte XML) wird als Anhang für deine Unterlagen gespeichert.
Häufige Stolperfallen
- Auf eine Benachrichtigung warten – es gibt keinen Push und keinen Hinweis, wenn eine Rechnung ankommt. Neue Entwürfe erscheinen in den Ausgaben, sobald deine App das nächste Mal synchronisiert, meist beim Öffnen; sieh also nach dem Weiterleiten dort nach.
- Hinweisprüfungen (fehlende Rechnungsnummer, nicht aufgehende Summen, kein Fälligkeitsdatum) werden als nicht blockierende Prüf-Hinweise angezeigt; eine lesbare Rechnung wird deswegen nie abgewiesen.
Adresse neu erzeugen (Sicherheit)
Wenn die Adresse zu weit gestreut wurde oder unerwünschte Post anzieht, erzeuge sie neu.
- Nur du kannst deine eigene Posteingangsadresse lesen; sie ist an dein Konto gebunden.
- Die Adresse gewährt nichts außer dem Anlegen von Ausgaben-Entwürfen – sie kann deine Daten nicht lesen, nichts buchen und nichts bezahlen.
- Neu erzeugen ist der Notausschalter: Einmal neu erzeugt, wird alles, was an die alte Adresse geht, stillschweigend verworfen.
- Bis deine App sie abholt, liegt eine weitergeleitete Rechnung unverschlüsselt auf dem Server, wie Post in einem Briefkasten. Beim nächsten Synchronisieren verschlüsselt die App sie zu einem Entwurf, und die Rechnungsdaten auf dem Server werden gelöscht; die Originaldatei bleibt in deinem privaten Belegspeicher.
- Eine Nachricht, die nicht verarbeitet werden konnte (kein brauchbarer Anhang, keine gültige Posteingangsadresse oder als Spam markiert), wird auf dem Mailserver beiseitegelegt und dort 30 Tage nach ihrem Eingang gelöscht. Verarbeitete Post wird direkt nach der Übergabe gelöscht.
- Klicke im E-Rechnungs-Posteingang-Panel auf ‚Neu erzeugen'.
- Bestätige im Dialog – die aktuelle Adresse funktioniert sofort nicht mehr, und eine ganz neue wird ausgestellt.
- Aktualisiere jede Weiterleitungsregel bei Anbietern oder im Postfach, die noch auf die alte Adresse zeigt.
Häufige Stolperfallen
- Neu erzeugen und vergessen, die Weiterleitungsregeln zu aktualisieren – Rechnungen an die stillgelegte Adresse werden ohne Hinweis verworfen.
Sieh den E-Rechnungs-Posteingang als Einbahn-Eingang: Leite die E-Rechnung eines Anbieters an deine private belege--Adresse weiter (bei eingeschalteter Cloud-Synchronisierung), und deine App macht daraus beim nächsten Synchronisieren einen Entwurf in den Ausgaben – strukturierte Rechnungen vorausgefüllt, reine PDFs zur manuellen Erfassung markiert, das Original immer angehängt. Nichts bucht von selbst und nichts meldet sich bei dir, also prüfe neue Entwürfe in den Ausgaben und erzeuge die Adresse neu, wann immer du sie stilllegen willst.
Verwandte Themen
Siehe auch
