Hilfe & Dokumentation
Offline-fokussierte Hinweise für sichere Equipment-Listen.
Angebote & Auftragsbestätigungen
Ein Angebot senden, online annehmen lassen, dann bestätigen und ausliefern
Angebote sind formelle Offerten, die du an die Kundschaft sendest; sie nehmen über einen sicheren öffentlichen Link an oder lehnen ab. Aus einem angenommenen Angebot kannst du in eine Auftragsbestätigung, einen Lieferschein für die Geräteübergabe oder eine Rechnung verzweigen. Jedes Dokument ist eine eigene Stufe mit eigenem Status – das Angebot bleibt als Nachweis in deinen Unterlagen, was angeboten und vereinbart wurde.
Was ein Angebot ist und sein Status-Verlauf
Ein Angebot bündelt Positionen, Preise, Zahlungsbedingungen und ein Gültigkeitsfenster zu einer Offerte. Es durchläuft klare Status, während die Kundschaft reagiert.
- Entwurf – bearbeitbar; es wurde noch nichts versendet.
- Versendet – nummeriert und gesperrt; die E-Mail kann den Link zur Online-Annahme enthalten.
- Angenommen / abgelehnt – die Entscheidung der Kundschaft, über den Link erfasst.
- Abgelaufen – das Gültigkeitsdatum verstrich vor einer Reaktion.
- Widerrufen – Verbraucher*innen haben nach der Annahme online widerrufen (§ 356a BGB). Endgültig: kann nicht mehr umgewandelt werden.
- Umgewandelt – in eine Rechnung oder einen Mietvertrag überführt (das Angebot selbst bleibt erhalten).
Tipps
- Ist ein Angebot einmal versendet, sind Positionen und Kundschaft gesperrt und der Versand lässt sich nicht rückgängig machen. Um einen Fehler zu korrigieren, storniere das Angebot (Storno) und erstelle ein neues.
- Ein freibleibendes Angebot (§ 145 BGB) kann nicht über den Link angenommen werden – die Kundschaft antwortet dir direkt.
Angebot finden: filtern und suchen
Die Filterkarte über der Angebotsliste grenzt sie beim Tippen oder Antippen ein.
- Jeder Status-Chip zeigt eine Anzahl. Mehrere lassen sich kombinieren; „Alle“ hebt die Auswahl auf. „Abgelaufen“ heißt: versendet und über das Gültig-bis-Datum hinaus.
- Die Suche findet jedes eingegebene Wort, in beliebiger Reihenfolge, ohne Rücksicht auf Groß-/Kleinschreibung und Akzente: „munchen“ findet München, „strasse“ findet Straße.
- Durchsucht werden Angebotsnummer, Betreff, Name, E-Mail, Adresse und USt-IdNr. der Kund*in, Bestellnummer, Notizen, das verknüpfte Projekt, Positionen, Datumsangaben (2026-05-10 oder 10.05.2026) und der Gesamtbetrag.
- „Jahr“ und „Projekt“ grenzen auf ein Ausstellungsjahr oder ein Projekt ein (oder auf Angebote ohne Projekt).
- Archivierte Angebote bleiben ausgeblendet, bis „Archivierte anzeigen“ angehakt ist. Sie tragen dann neben der Angebotsnummer die Markierung „Archiviert“.
- Setze den Haken vor einem oder mehreren Angeboten, dann erscheint am unteren Fensterrand eine Leiste mit den Aktionen „Archivieren“, „Neu verknüpfen“ und „Löschen (nur Entwürfe)“.
- „Archivieren“ nimmt die Angebote aus der Liste, ohne sie zu ändern; das geht in jedem Status. Eine Meldung bestätigt es und bietet einige Sekunden lang „Rückgängig“ an.
- Um ein Angebot später zurückzuholen, hake „Archivierte anzeigen“ an, wähle die archivierten Angebote aus und klicke auf „Aus dem Archiv holen“. Die Leiste bietet das an, solange alle ausgewählten Angebote archiviert sind.
- „Löschen (nur Entwürfe)“ fragt vorher nach und steht nur zur Verfügung, solange alle ausgewählten Angebote Entwürfe sind. Ein versendetes Angebot lässt sich nicht löschen: Storniere es stattdessen.
Tipps
- Der Filter steht in der Seitenadresse: Angebot öffnen, zurückgehen – die Liste ist weiterhin gefiltert. Auch der Zurück-Pfeil im Angebot (‚Zurück zur Liste‘) und ‚Entwurf speichern‘ führen zur gefilterten Liste.
Anschreiben, Bedingungen und Schlusssatz
Jedes Angebot geht mit einem richtigen Anschreiben, Bedingungen und einem Schlusssatz raus — ganz ohne Zutun. Der Editor ordnet sie so an, wie das PDF sie druckt: das Anschreiben über den Positionen, Bedingungen und Schlusssatz unter den Summen. Jedes Feld zeigt den Text, der tatsächlich gedruckt wird, dazu ein Kennzeichen, woher er stammt.
- Anschreiben — der Brieftext über den Positionen, neben der Auswahl der Textvorlage. Die Anrede bringt er selbst mit.
- Geschäftsbedingungen – als eigener Abschnitt unter den Summen gedruckt. Welche Bedingungen ein Angebot übernimmt, richtet sich nach seiner Vertragsart: Ein Mietangebot (Mietvertrag) greift auf die eingebauten Mietbedingungen für Kameratechnik zurück (für Verbraucher*innen auf eine eigene Fassung), ein Angebot über Arbeitsleistung (Werkvertrag) auf die eingebauten Konditionen für Crew-Arbeit, ein gemischtes Angebot auf beide. Eigene Texte je Art speicherst du unter Einstellungen → Buchhaltung → Angebotseinstellungen.
- Schlusssatz — die Verabschiedung nach den Bedingungen.
- Öffne ein Angebot: „Vorlage & Anschreiben“ steht über den Positionen, „Bedingungen & Schlusssatz“ unter den Summen.
- Wähle eine Textvorlage oder lass „Standardtext verwenden“ stehen — dann gilt die als Standard markierte Vorlage.
- Schreib in ein Feld, um es nur für dieses Angebot anzupassen — das Kennzeichen wechselt auf „Angepasst“. Mit „Auf Vorlage zurücksetzen“ folgt das Feld wieder der Vorlage.
- Für ein Angebot ohne Bedingungen schalte „Bedingungen ins Angebot aufnehmen“ aus. Dann druckt weder dein eigener Text noch die Bedingungen der Vorlage; dein eigener Text bleibt erhalten und ist wieder da, sobald du die Bedingungen einschaltest.
- In einem Angebot mit Crew wechselt ‚Arbeitskonditionen‘ unter der Vertragsart zwischen deinen Sätzen (zum Beispiel Dokumentarfilm und Spielfilm), sobald du unter Einstellungen → Buchhaltung → Angebotseinstellungen mehr als einen angelegt hast. Die Auswahl legt Stunden pro Tag, Überstunden und Zuschläge aller Crew-Zeilen und die eingebauten Konditionen fest; die Tagesgagen bleiben.
Tipps
- Nichts zu tun ist eine gültige Wahl: Ein Feld, das du nie anfasst, folgt weiter seiner Vorlage — änderst du die Vorlage später, ändern sich alle Angebote, die noch erben.
- Beim Versand friert der Wortlaut ein, ebenso ob die Bedingungen enthalten sind. Ein bereits verschicktes Angebot ändert sich nie, auch wenn du die Vorlage danach umschreibst.
- Vorlagen liegen unter Einstellungen → Buchhaltung → Angebotsvorlagen — ein eigener Reiter neben den Angebotseinstellungen. Leg mit „Neue Vorlage“ eine an und setz den Haken „Diese Vorlage für neue Angebote verwenden“, damit jedes neue Angebot sie erbt.
- Wenn du eine Vorlage geändert hast, fragt der Editor vor dem Verwerfen nach — Escape, das ✕ und Abbrechen führen zur selben Frage. Eine Vorlage, die du nur geöffnet hast, schließt sich beim ersten Druck.
- Die eingebauten Konditionen für Crew-Arbeit werden aus deinen Arbeitskonditionen geschrieben: 9 Arbeitsstunden plus 1 Stunde Pause und ein Stundensatz von 1/9 der Tagesgage, solange du nichts änderst, Überstunden in zwei Stufen, Zuschläge für Nacht, Samstag, Sonntag und Feiertage, Reisetage nach ihrer Dauer und Verpflegungspauschalen nach den steuerlichen Sätzen des Landes, in dem gearbeitet wird.
- Ein eigener Text in den Angebotseinstellungen wird auf jedem Angebot seiner Art gedruckt, auf Deutsch wie auf Englisch und auch für Verbraucher*innen. Der dort eingefügte und unverändert gelassene eingebaute Text richtet sich weiter nach dem Angebot: Deutsch oder Englisch, und für Verbraucher*innen die Verbraucherfassung. Die Schaltfläche zum Einfügen fragt nach, bevor sie einen eigenen Text ersetzt.
Ein Angebot erstellen und bearbeiten
Baue ein Angebot von Grund auf oder befülle es aus einem Projekt, einer Anmietung oder einer Zeiterfassung. Neben normalen Positionen kannst du Alternativen und optionale Extras zur Auswahl anbieten.
- Gehe zu Buchhaltung → Angebote und klicke auf ‚Neues Angebot' – oder auf ‚Aus Quelle', um es aus einem Projekt, einer Untervermietung oder einer Zeiterfassung zu befüllen.
- Ein bestehendes Angebot nimmst du über seine Zeile in der Liste wieder auf: Entwurf und ausstehend öffnen den Editor, alles bereits Gesendete die schreibgeschützte Ansicht mit dem Verlaufsprotokoll.
- Fülle oben die Karte ‚Kund*in‘ aus – wähle einen Kontakt oder trage die Angaben direkt ein – und füge dann Positionen hinzu.
- Fasse Positionen als Alternativen zusammen, wenn genau eine gewählt werden soll (z. B. Kamera A vs. Kamera B).
- Markiere Positionen als optional, wenn die Kundschaft sie ein- oder ausschließen darf.
- Prüfe die Summen.
- Füge optional mit „Meine Unterschrift einfügen“ deine eigene Unterschrift hinzu und sieh dir das PDF vor dem Versand an.
Tipps
- Jede Alternativgruppe braucht mindestens eine Position – am öffentlichen Link muss je Gruppe genau eine gewählt werden.
- Steuerbehandlung: Wähle im Angebotseditor Regelbesteuerung, Reverse Charge, Ausfuhr außerhalb der EU oder Kleinunternehmer*in (§ 19 UStG). Der Hinweis, der auf dem Angebot gedruckt wird, steht unter dem Feld. Kleinunternehmer*in lässt sich nur wählen, wenn dein Profil so eingestellt ist. Ein neues Angebot startet mit Regelbesteuerung oder als Kleinunternehmer*in, wenn dein Profil das so angibt, und ein Angebot aus einer Reverse-Charge- oder Drittland-Untervermietung übernimmt deren Steuerbehandlung. Hat die Kundschaft bei Reverse Charge eine USt-IdNr., fragt der Editor den EU-Dienst VIES selbst ab (nach einem Tag erneut; ‚Jetzt prüfen‘ fragt sofort). Eine bestätigte Nummer färbt das Banner grün und druckt ‚validiert via VIES‘ ins PDF; beim Versenden fragt der Editor VIES erneut, außer es liegt eine Bestätigung vom letzten Tag vor. Lehnt VIES die Nummer ab, wird der Versand verweigert und keine Angebotsnummer verbraucht; ist VIES nicht erreichbar, geht das Angebot raus und das Aktivitätsprotokoll hält das fest.
- Bei einer Position pro Tag (Einheit ‚Tag‘) trägst du unter Menge die Stückzahl und unter Tage die Miettage ein – 2 C-Stands für 2 Tage sind Menge 2, Tage 2 und ergeben 4 Tagessätze. Das PDF druckt das als ‚2 × 2‘ mit der Einheit ‚Tage‘ (‚days‘ in einem englischen Angebot), es liest sich also nie wie vier Tage. Rechnung und Auftragsbestätigung aus dem Angebot drucken es genauso.
Positionen: eine Liste, für jede eine Kategorie
Technik, Crew, Reise & Spesen und alle anderen Positionen stehen in einer Karte ‚Positionen‘, in der Reihenfolge, in der das PDF sie druckt. Jede Position beginnt mit ihrer Kategorie: Technik, Crew, Reise & Spesen oder Sonstiges.
- Klicke auf ‚+ Position hinzufügen‘ und wähle zuerst die Kategorie: Technik (aus deiner Technik und deinen Sets oder eine eigene Technik-Position), Crew (ein Crewmitglied – das erste bist du), Reise & Spesen (die Spesen oder eine eigene Reise- oder Spesenposition) oder Sonstiges (eine eigene Position). Unter Sonstiges findest du auch die optionale Position (Kund*in wählt sie dazu) und die Alternativen (Kund*in wählt eine). Unter ‚Gliederung‘ stehen Gruppenüberschrift, Zwischensumme und Freitext. Dasselbe Menü gibt es noch einmal unter der Liste.
- Die Technik-Auswahl zeigt, wie viele Stück du von jedem Gerät besitzt (Eigen ×2; bei einem Set, wie viele komplette Sets du bilden kannst) und, sobald der Leistungszeitraum gesetzt ist, wie viele davon an diesen Tagen frei sind: Im Zeitraum frei, 1 von 2 frei oder Im Zeitraum verplant. Eine Technik-Position warnt, wenn das Angebot mehr braucht, als frei ist. Das ist nur ein Hinweis: Du kannst die Technik trotzdem hinzufügen und das Angebot senden.
- Bei einer selbst eingetragenen Position änderst du die Kategorie über das Auswahlfeld davor. Eine Position, die mit deiner Technik, einem Crewmitglied oder den Spesen verknüpft ist, zeigt ihre Kategorie als Hinweis – die Verknüpfung legt sie fest.
- Sortiere, indem du den Griff (☰) einer Position mit der Maus oder dem Finger ziehst. Mit der Tastatur: Griff fokussieren, Leertaste drücken, mit den Pfeiltasten verschieben und wieder Leertaste drücken. Die Tasten ▲ ▼ verschieben um je eine Stelle.
- Lege oben in der Karte den Leistungszeitraum fest: Technik aus deinem Bestand übernimmt seine Drehtage, und die Tage von Crew und Spesen richten sich danach.
- Jede Position hat denselben Kopf: Griff, Kategorie, Nettobetrag, ▲ ▼ und einen Papierkorb. Darunter stehen die Felder, jedes mit seiner Beschriftung.
- Gliedere ein langes Angebot mit Gruppenüberschriften (‚+ Position hinzufügen‘ → Gliederung → Gruppenüberschrift), zum Beispiel Kamera, Licht, Crew. Jede Position unter einer Überschrift gehört bis zur nächsten Überschrift zu ihrer Gruppe und ist eingerückt; die Überschrift zeigt den Nettobetrag der Gruppe. Ziehe eine Position unter eine andere Überschrift, um sie in diese Gruppe zu verschieben.
- Lege bei einem Crewmitglied fest, wie Überstunden behandelt werden: ‚Nachträglich abrechnen (Zuschläge)‘ lässt das Angebot bei der Tagesgage, die Prozentsätze sind Konditionen für den Stundenzettel. ‚Puffer im Preis enthalten‘ rechnet Überstunden vorab ein, als Stunden pro Tag oder als Prozentsatz der Tagesgage. Die Zeile unter den Feldern zeigt die Rechnung und den Preis pro Tag im Angebot.
- Um eine ganze Gruppe als eine einzige Position zu zeigen, setze an ihrer Überschrift den Haken ‚Im Angebot als eine Position zeigen‘. Das PDF, die Online-Seite des Angebots, die Annahme-E-Mails und eine Auftragsbestätigung zeigen den Titel der Überschrift mit der Gruppensumme; eine Rechnung aus dem Angebot behält die Gruppe mit ihren Positionen und druckt sie ebenfalls als eine Position; ein Lieferschein führt die einzelnen Positionen auf. Die Positionen bleiben im Angebot, sind mit ‚Im Angebot nicht einzeln‘ markiert und gehen weiter in die Summen, die Untervermietung und das Projekt ein.
- Bei einem Set kannst du mit ‚Durch eigenen Text ersetzen‘ unter der Liste der Bestandteile das Paket selbst beschreiben – oder gar keine Bestandteile aufführen, indem du das Feld leerst. ‚Bestandteile wiederherstellen‘ holt die Liste zurück. Die Position bleibt mit dem Set verknüpft.
- Wähle die Position eines Crewmitglieds aus der Liste (nach Abteilung gruppiert); ‚Eigene …‘ am Ende lässt dich eine eigene eintragen. Die Taste neben ‚Person‘ wählt einen Kontakt aus und verknüpft ihn; ein weiterer Klick löst die Verknüpfung.
- ‚Das bin ich‘ an einer Crew-Position markiert sie als deine eigene Arbeit; eine Position je Angebot kann das tragen, und die erste Crew-Position, die du hinzufügst, beginnt damit. Deine Position hat keine Vertragsaktion, und ihre Stundenzettel-Aktion heißt ‚Meinen Stundenzettel anlegen‘, ohne Link zum Versenden.
- ‚Als meine Standard-Gage speichern‘ erscheint an deiner eigenen Position. Es speichert Position, Tagesgage und Basisstunden der Zeile als ‚Meine Standard-Gage‘ unter Einstellungen → Buchhaltung → Angebotseinstellungen, und die erste Crew-Position des nächsten Angebots beginnt mit diesen Werten.
- Sobald das Angebot eine Gruppenüberschrift hat, steht im Kopf jeder Position die Auswahl ‚Gruppe‘: ‚Keine Gruppe‘ verschiebt sie direkt unter ihre Gruppe, wo sie wieder für sich steht; eine Gruppe verschiebt sie ans Ende dieser Gruppe. Ziehst du eine Position zwischen die Positionen einer Gruppe oder direkt unter deren letzte, gehört sie ebenfalls dazu.
- Um eine Position zwischen zwei anderen einzufügen, fahre mit der Maus dazwischen (oder über die erste) und klicke auf das ‚+‘: Das Menü zum Hinzufügen öffnet sich für genau diese Stelle. Auf einem Touchscreen ist das ‚+‘ immer sichtbar. Eine so eingefügte Gruppenüberschrift nimmt die Positionen darunter als ihre Gruppe: den Rest der Gruppe, in die sie gesetzt wurde, oder die losen Positionen bis zur nächsten Überschrift.
- Setze den Haken am Anfang mehrerer Positionen, um sie auf einmal in eine Gruppe zu verschieben, aus ihrer Gruppe zu lösen oder zu entfernen; die Leiste mit diesen Aktionen erscheint am unteren Fensterrand.
- Eine Gruppenüberschrift kann unter ihrem Titel eine Beschreibung tragen. Das PDF druckt sie unter dem Titel, und eine Gruppe, die als eine Position gezeigt wird, führt sie als zweite Zeile.
Tipps
- Eine Alternativgruppe verschiebt sich als Ganzes, und wenn du Tagessatz oder Tage eines Crewmitglieds änderst, bleibt seine Zeile, wo sie ist.
- Der Kopf der Karte zeigt die Zahl der Positionen und den Nettobetrag je Kategorie – dieselben Werte wie die Summen.
- Crewmitglieder, bei denen ‚Als Angebotsposition anzeigen‘ aus ist, stehen unter der Liste als ‚Nicht im Angebot (nur Budget)‘: Sie zählen weiter für das Projektbudget und die Stundenzettel.
- Erstellst du aus dem Angebot ein Projekt, zählt eine Position, die du unter Technik, Crew oder Reise & Spesen einsortiert hast, zum passenden Budgetposten; Sonstiges wird eine eigene Budgetzeile.
- Verschiebst du eine Gruppenüberschrift, wandern ihre eigenen Positionen mit: ▼ setzt sie hinter die nächste Gruppe oder einzelne Position, ▲ vor die vorherige; sie landet nie mitten in einer anderen Gruppe. Entfernst du eine Überschrift, bleiben ihre Positionen erhalten, ohne Gruppe.
- Eine Zwischensumme unter einer Gruppenüberschrift summiert diese Gruppe. Ohne Überschriften ist sie die laufende Summe von oben. Du kannst ihr eine eigene Bezeichnung geben. Im PDF tragen Zwischensummen und Textzeilen keine Positionsnummer: Die Spalte 'Nr.' zählt nur Positionen, und eine leere Textzeile wird nicht gedruckt.
- Ein Puffer in Stunden wird zum Stundensatz (Tagesgage ÷ Arbeitsstunden, standardmäßig 1/9) zuzüglich der Überstundenzuschläge unter ‚Zuschläge‘ berechnet: die erste Überstunde mit dem ersten Prozentsatz, jede weitere mit dem zweiten. Die Angebotsposition weist den enthaltenen Puffer aus, und die aus dem Angebot angelegte Zeiterfassung beginnt die Überstunden erst danach.
- Mit Maus oder Trackpad ist der Editor kompakter; auf einem Touchscreen bleiben die größeren Tippflächen.
- Auch ein Auftrag ohne Projekt kann einen Namen haben: Solange bei Projekt ‚Kein Projekt‘ steht, trägst du ihn im Feld darunter ein. Die aus dem Angebot erstellte Untervermietung wird danach benannt.
- Equipment-, Crew- und Spesenpositionen haben ein eigenes Feld „MwSt. %“.
- Nach dem Entfernen mehrerer Positionen holt „Rückgängig“ in der Meldung sie zurück, einschließlich Crew-Konditionen und Spesen, bis du die Positionen erneut bearbeitest.
Entwurf speichern
Der Editor speichert jede Änderung sofort. ‚Entwurf speichern‘ speichert bewusst: sofort auf diesem Gerät und in der Cloud, mit Bestätigung, und bringt dich danach zurück zur Angebotsliste.
- Klicke neben ‚Senden‘ auf ‚Entwurf speichern‘. Der Entwurf wird sofort auf diesem Gerät gespeichert und der Upload in die Cloud startet direkt. ‚Entwurf gespeichert‘ bestätigt das, und die Angebotsliste öffnet sich mit dem Angebot als Entwurf.
- Mit Cmd+S (Mac) oder Strg+S (Windows) speicherst du genauso, bleibst aber im Editor.
- Die Statuszeile links in der Aktionsleiste zeigt, was zuletzt passiert ist: ‚Wird gespeichert…‘, ‚Gespeichert um 14:32‘ (mit Datum, wenn es nicht heute war), ‚Auf diesem Gerät gespeichert — wird synchronisiert, sobald du wieder online bist‘ oder ‚Nicht gespeichert‘ mit dem Grund.
- Um später weiterzumachen, öffne den Entwurf in der Angebotsliste; der Editor steht dort, wo du aufgehört hast.
- Der Pfeil (←) links neben dem Titel bringt dich zur Angebotsliste; deine Änderungen sind bereits gespeichert.
Tipps
- Ein neues Angebot, das du verlässt, ohne etwas zu ändern oder zu speichern, wird verworfen, damit sich die Liste nicht mit leeren Entwürfen füllt. Jede Änderung, eine Unterschrift oder ‚Entwurf speichern‘ behält es. Ein Entwurf, den du aus der Liste öffnest oder nach einem Neuladen der Seite verlässt, wird nie verworfen.
- Schließt du den Browser-Tab direkt nach dem Anlegen, bleibt der leere Entwurf stehen; lösche ihn in der Angebotsliste.
- ‚Entwurf speichern‘ erscheint nur, solange das Angebot ein Entwurf ist. Bei einem unterschriebenen Entwurf ist der Button ausgegraut, bis du die Unterschrift aufhebst.
Die Kundschaft: Name, E-Mail und Adresse
Die Karte ‚Kund*in‘ oben im Editor enthält alles, was das Angebot über die Kundschaft sagt. Das Anschriftfeld im PDF, die Annahmeseite und die Rechnung, in die du das Angebot umwandelst, zeigen genau diese Felder.
- Klicke auf ‚Kontakt auswählen‘ und wähle einen Kontakt. Name, E-Mail, Straße und Hausnummer, Postleitzahl, Ort, Land, USt-IdNr. und Kund*innen-Typ werden daraus übernommen.
- Ändere jedes Feld nach Bedarf. Die Änderung gilt nur für dieses Angebot; der Kontakt selbst bleibt unverändert.
- Noch kein Kontakt? Trage die Angaben direkt ein; ein Kontakt ist nicht nötig.
- Wähle den ‚Kund*innen-Typ‘: ‚Unternehmen (B2B)‘ oder ‚Privatperson (B2C)‘. Bei einem neuen Angebot ist keiner vorausgewählt, und ‚Senden‘ bleibt ausgegraut, bis du gewählt hast. Bei einer Privatperson zeigt das Angebot Bruttopreise und die Widerrufsbelehrung.
Tipps
- Die Karte zeigt, aus welchem Kontakt die Angaben stammen. ‚Verknüpfung lösen‘ entfernt diese Verbindung und behält alles, was du eingetragen hast.
- Gib das Land als Code aus zwei Buchstaben ein (DE, AT, CH …).
Angebot aus einer Untervermietung
Ein aus einer Untervermietung erzeugtes Angebot übernimmt die Eckdaten: wer mietet, den Mietzeitraum, den vereinbarten Rabatt, das zugehörige Projekt, die Notizen und die Steuerbehandlung. Es startet außerdem mit Mietbedingungen für Kameratechnik.
- Öffne die Untervermietung und nutze die Angebots-Aktion – oder Buchhaltung → Angebote → ‚Aus Quelle' und dort die Untervermietung wählen.
- Prüfe den Kundenblock: Frei eingetippte Mieter*innen (Name, Adresse, E-Mail, USt-IdNr.) werden genauso übernommen wie ein verknüpfter Kontakt.
- Prüfe den Mietzeitraum – er wird zum Leistungszeitraum des Angebots und wandert in die spätere Rechnung mit.
- Kontrolliere die Tagesanzahl auf den Positionen und anschließend die Summen.
- Passe die Bedingungen an, falls die integrierten Mietbedingungen für diesen Auftrag angepasst werden müssen.
- Zurück zur Untervermietung kommst du später über die Schaltfläche „Untervermietung“ unter „Verknüpfte Dokumente“ im Angebots-Editor – sie öffnet deren Bearbeiten-Maske, nicht die Liste.
Tipps
- Im Preismodus „tatsächlich genutzte Tage“ bleibt die Tagesanzahl bis zur Abrechnung offen. Das Angebot kalkuliert dann den gebuchten Zeitraum statt 0,00 € und hält in den Notizen fest, dass nur die tatsächlich genutzten Miettage abgerechnet werden. Sobald eine Zahl vereinbart ist, gilt sie.
- Die Technik der Untervermietung erscheint als Technik-Positionen, nicht nur als eine einfache Position: eine Zeile pro Artikel. Auch ein Paketpreis wird Artikel für Artikel aufgeführt: Der Paketpreis wird auf die Artikel verteilt, sodass die Zeilen genau den Paketpreis ergeben; ein Pauschalpaket zeigt pro Zeile einen Pauschalpreis ohne Tagesanzahl. Jede Technik-Position steht nur einmal in der Liste. „Projekt erstellen“ übernimmt diese Zeilen nicht in die Gear-Liste des neuen Projekts, weil die Untervermietung die Übergabe bereits festhält. Ein Angebot, das vor v0.859.14 aus einer Untervermietung erstellt wurde, behält seine einfache Position – erstelle es dafür neu aus der Untervermietung.
- Eine Reverse-Charge- oder Drittland-Untervermietung übernimmt ihre Steuerbehandlung – das Angebot nennt damit den Grund für seine 0-%-Positionen, statt nur keine Umsatzsteuer auszuweisen.
- Die Bedingungen werden live aufgelöst: gewählte Vorlage, dann Standardvorlage, dann der Text aus Einstellungen → Buchhaltung → Angebotseinstellungen und erst danach die integrierten Kameratechnik-Mietbedingungen. Eine bearbeitete Vorlage erreicht weiterhin jedes Angebot, dessen Text nie angepasst wurde.
- Die integrierten Bedingungen decken Miettag (24 Stunden), Versicherung zum Wiederbeschaffungswert, Zustandsprotokoll bei Übergabe und Rückgabe, Speichermedien und Daten, Weitervermietung sowie Ausfallhonorare ab. Sie greifen nur bei Mietverträgen.
Bestehendes Angebot mit einer Untervermietung verknüpfen
Ein Angebot, das vor der Untervermietung entstanden ist, lässt sich nachträglich mit ihr verknüpfen.
- Im Kopf des Editors im Feld „Untervermietung“ neben „Projekt“ auswählen. „— Keine Untervermietung —“ entfernt die Verknüpfung.
- Oder Angebote in der Liste auswählen, „Neu verknüpfen“ wählen, auf „Untervermietung“ umschalten und eine auswählen.
- Hat das Angebot noch kein Projekt und gehört die Untervermietung zu einem, übernimmt das Angebot dieses Projekt.
- Danach erscheint das Angebot bei der Untervermietung unter „Verknüpfte Angebote“.
Tipps
- Ein versendetes, angenommenes oder unterschriebenes Angebot kann seine Untervermietung nicht mehr ändern, weil seine Quellverknüpfungen mit dem Angebot eingefroren sind. Der Sammeldialog überspringt diese und nennt die Anzahl. Das Verschieben in ein anderes Projekt funktioniert weiterhin.
Preise bleiben mit der Untervermietung abgeglichen
Ein Angebot aus einer Untervermietung teilt seine Positionspreise in beide Richtungen mit der Untervermietung, sodass keine Seite die andere überschreibt.
- Ändern Sie im Angebot den Tagessatz einer Gear-Position, übernimmt die Position der Untervermietung diesen Satz ohne Ihren Aufschlag. Die Summen der Untervermietung werden neu berechnet.
- Ändern Sie den Preis einer Position in der Untervermietung, übernimmt die passende Angebotsposition ihn zuzüglich des Aufschlags der Position.
- Es wandert nur der geänderte Preis. Andere Preise, Einheiten, Tage, Rabatte und Bezeichnungen bleiben auf beiden Seiten unverändert.
- Der Angebots-Button auf der Karte der Untervermietung öffnet das bereits vorhandene Angebot. Einen neuen Entwurf legt er nur an, wenn es keines gibt oder alle storniert, abgelehnt, abgelaufen, widerrufen oder ersetzt sind.
Tipps
- Abgeglichen wird nur, solange das Angebot ein Entwurf oder ausstehend und nicht unterschrieben ist, und nur bei einer Untervermietung mit Preisen pro Position, die noch nicht abgerechnet, abgeschlossen oder storniert ist. Pauschal bepreiste Pakete werden nicht abgeglichen.
- Bei einer mit einem Projekt verknüpften Untervermietung bleibt ein im Angebot gesetzter Preis erhalten. Das Projekt setzt ihn nicht mehr auf den Tagessatz des Equipments zurück.
Untervermietung aus einem Angebot erstellen
Wenn zuerst das Angebot steht: Mach daraus die Untervermietung, die die Technik-Übergabe dokumentiert.
- Klicke in der Werkzeugleiste des Angebots auf „Untervermietung erstellen“. Ein Dialog zeigt, wie viele Artikel angelegt werden und was im Angebot bleibt. Nach dem Bestätigen öffnet sich der neue Entwurf.
- Kund*in, Leistungszeitraum, Währung, Steuerbehandlung und Gesamtrabatt werden übernommen. Ein Gesamtrabatt als fester Betrag wird auf den Anteil der Positionen gekürzt, die in die Untervermietung wandern, wenn Crew- oder andere Positionen im Angebot bleiben; der Dialog weist darauf hin. Ohne Leistungszeitraum beginnt die Untervermietung heute und läuft so viele Tage, wie angeboten sind – bitte prüfe die Daten.
- Ein Technik-Set ist im Angebot eine Position und wird in der Untervermietung Artikel für Artikel unter dem Set-Namen aufgeführt. Der angebotene Tagespreis wird auf die Artikel verteilt, die Summe bleibt gleich.
- Crew- und Spesen-Positionen, Positionen einer anderen Untervermietung sowie nicht ausgewählte optionale oder alternative Positionen bleiben nur im Angebot.
- Das Angebot wird nicht verändert. Es zeigt die Untervermietung unter „Verknüpfte Dokumente“, und die Schaltfläche heißt danach „Untervermietung öffnen“.
Tipps
- Das geht auch bei einem gesendeten oder angenommenen Angebot.
- Ein Angebot ergibt eine Untervermietung. „Projekt erstellen“ im selben Angebot übergibt diese Untervermietung an das Projekt, statt eine zweite anzulegen.
Das Angebot versenden
Beim Versenden bekommt das Angebot seine Nummer, wird gesperrt, und die App schickt das Angebots-PDF direkt per E-Mail an deine Kundschaft.
- Klicke im Editor auf ‚Senden‘ und bestätige ‚Angebot ausstellen‘. Das Angebot bekommt seine Nummer (z. B. ANG-2026-0042) und wird gesperrt.
- Die Nummer beginnt mit dem ‚Standard-Präfix für Angebotsnummern‘ aus Einstellungen → Buchhaltung → Angebotseinstellungen (ANG, solange du nichts änderst). Ein neues Angebot gilt so viele Tage, wie dort unter ‚Standardgültigkeit (Tage)‘ steht – 14, solange du nichts änderst.
- Der Dialog ‚Angebot per E-Mail senden‘ öffnet sich mit der E-Mail-Adresse der Kundschaft, einem Betreff und einer kurzen Nachricht in der Sprache des Angebots. Du kannst alles ändern. Die E-Mail kommt bei der Kundschaft mit deinem Namen als Absender an (‚Dein Name | über Cine Power Planner‘).
- Lass ‚Online-Annahme ermöglichen‘ eingeschaltet, um einen Link zur Online-Annahme mitzuschicken. Bestätigt wird mit der Postleitzahl aus dem Angebot. Das Kästchen ist mit Begründung ausgegraut, wenn die Postleitzahl fehlt oder – bei Verbraucher*innen – dein Name, deine Anschrift oder deine E-Mail-Adresse. Ausgegraut ist es auch bei einem freibleibenden Angebot und bei einem Storno: Beides lässt sich nicht online annehmen.
- Neben dem Formular zeigt der Dialog das PDF, das angehängt wird, mit seinem Dateinamen. Ist ‚Online-Annahme ermöglichen‘ angehakt, enthält die Widerrufsbelehrung darin den Link zur Annahme; dieser Link entsteht erst beim Senden, deshalb zeigt die Vorschau an seiner Stelle eine Platzhalter-Adresse.
- Lass den PDF-Anhang angehakt und klicke auf ‚Weiter …‘. Ein zweiter Schritt nennt Angebotsnummer, Empfänger*innen, Anhang und Betreff; erst seine Schaltfläche ‚Senden‘ versendet, und ‚Zurück‘ behält deine Änderungen. Antworten gehen an die E-Mail-Adresse deines Profils.
Tipps
- ‚Senden‘ ist ausgegraut, bis dein Impressum vollständig ist; fahre mit der Maus darüber, um den Grund zu sehen. Dein Profil braucht außerdem eine E-Mail-Adresse, denn dorthin gehen die Antworten.
- Immer dein eigener Wortlaut? Unter Einstellungen → Buchhaltung → Angebotseinstellungen speichert ‚E-Mail-Text‘ einen Betreff und eine Nachricht für deutsche und für englische Angebote. Der Dialog öffnet sich mit dem Text in der Sprache des Angebots, egal in welcher Sprache die App läuft, und Variablen wie {quoteNumber}, {customerName} oder {validUntil} sind schon ersetzt. Ein leeres Feld behält den eingebauten Text.
- Dialog ohne Versand geschlossen? Das Angebot behält seine Nummer und bleibt gesperrt, und sein Status lautet ‚Ausgestellt, nicht per E-Mail versendet‘, bis eine E-Mail rausgegangen ist; nach einem abgelehnten Versand lautet er ‚Ausgestellt, E-Mail fehlgeschlagen‘ mit dem Grund. Nach dem Versand lautet er ‚Versendet‘, und die Detailseite zeigt, wann und an wen. ‚Erneut senden‘ öffnet den E-Mail-Dialog noch einmal, ohne neue Nummer; du findest es in der schreibgeschützten Ansicht, die die Liste für ein versendetes Angebot öffnet, und in der Aktionsleiste des Editors. Das Ausstellen braucht eine Internetverbindung; offline bleibt das Angebot ein Entwurf.
- Keine Verbindung beim Mailen eines Angebots, das seine Nummer schon hat (zum Beispiel ‚Erneut senden‘ unterwegs)? Die App behält die E-Mail mit dem PDF, das du bestätigt hast. Das Angebot zeigt in der Liste, auf seiner Seite und im Editor ‚E-Mail wartet auf den Versand‘ mit ‚Jetzt senden‘ und ‚Verwerfen‘, und die E-Mail geht von selbst raus, sobald du online bist. Lehnt der Mailserver sie ab, nennt der Hinweis den Grund mit ‚Erneut versuchen‘ und ‚Verwerfen‘. Mit Haken bei ‚Online-Annahme ermöglichen‘ kann die E-Mail nicht behalten werden, weil der Link online entsteht: Entferne den Haken oder sende später erneut.
- ‚Erneut senden‘ verwendet den Annahme-Link wieder, den die Kundschaft schon hat. Lässt sich kein Link erstellen, wird die E-Mail nicht gesendet und der Dialog nennt den Grund – sende erneut oder entferne das Häkchen bei ‚Online-Annahme ermöglichen‘, um nur das PDF zu schicken. Jedes 'Erneut senden' und jede Erinnerung geht als neue E-Mail raus, auch an dieselbe Adresse.
- Ein Angebot nach seinem ‚Gültig bis‘-Datum steht in der Liste, auf seiner Seite und im Editor als ‚Abgelaufen‘ und hat kein ‚Erneut senden‘: Die Kundschaft könnte es nicht mehr annehmen. Mit ‚Angebot überarbeiten‘ sendest du ein neues mit neuer Gültigkeit.
- Aktionen, die nicht passen, sind ausgeblendet: ‚Storno‘ erscheint, sobald das Angebot versendet ist, ‚Umwandeln → Rechnung‘ und ‚Umwandeln → Vertrag‘, sobald die Kundschaft angenommen hat.
- ‚Umwandeln → Vertrag‘ legt einen Mietvertrag im Reiter ‚Verträge‘ des Projekts an, zu dem das Angebot gehört, und öffnet ihn. Ohne verknüpftes Projekt – oder solange dort der Reiter ‚Verträge‘ ausgeschaltet ist – ist die Schaltfläche ausgegraut, und ihr Tooltip nennt den Grund: Verknüpfe das Angebot mit einem Projekt (oder nutze ‚Projekt erstellen‘) bzw. schalte den Reiter ein. Aus einem Angebot wird ein Vertrag: Ein weiterer Klick öffnet den schon daraus erstellten Vertrag, und sobald er vollständig unterschrieben ist, wird das Angebot zu ‚Umgewandelt‘.
- Sobald ein Angebot versendet ist, wird sein Inhalt gesperrt und mit einer Prüfsumme versehen. Beim Öffnen eines versendeten Angebots prüft die App diese Prüfsumme erneut – weicht das Dokument vom versendeten Stand ab, erscheint oben im Editor und auf der Detailseite ein rotes Banner ‚Integritätsprüfung fehlgeschlagen'.
- Das Banner ist eine Warnung, keine Sperre: Der Annahme-Link für die Kundschaft funktioniert unverändert weiter. Es sagt dir, dass das Dokument auf dem Bildschirm nicht mehr dem verbindlichen Angebot entspricht – prüfe es, bevor du erneut versendest oder in eine Rechnung umwandelst.
- Das Angebots-PDF ist wie die Rechnung als Geschäftsbrief nach DIN 5008 (Form B) gesetzt: Die Anschrift der Kundschaft steht im Anschriftfeld 45 mm unter der Oberkante, oben im Feld klein deine Rücksendeangabe, Straße und PLZ + Ort in eigenen Zeilen, das Land nur bei ausländischen Anschriften, Datum und Angebotsnummer stehen im Block rechts daneben. An den kleinen Falzmarken am linken Rand gefaltet, passt es in einen DIN-lang-Fensterumschlag – mit und ohne Logo. Ab Seite 2 beginnt der Text 20 mm unter dem oberen Rand.
- Die Fußzeile jeder Seite zeigt dein Impressum in zwei Spalten: links Name und Anschrift, rechts Registereinträge, Steuernummer und USt-IdNr. E-Mail und Telefon stehen unter der kürzeren der beiden Spalten. Die Zeile darunter nennt deinen Namen, das Gültigkeitsdatum und die Seitenzahl.
- Ist in Einstellungen → Buchhaltung → Rechnungseinstellungen eine IBAN oder Steuernummer hinterlegt, endet die Angebots-PDF mit einem Block ‚Bank & Steuer‘, der sie druckt.
- Bei Privatkund*innen enthält das PDF die Widerrufsbelehrung und das Muster-Widerrufsformular. Ein englisches Angebot druckt zuerst den englischen Text und darunter den rechtlich verbindlichen deutschen.
- Vor dem Ausstellen zeigt die Bestätigung die Gesamtsumme und warnt vor Positionen ohne Bezeichnung oder ohne Preis.
Bei unbeantworteten Angeboten nachfassen
Eine Karte über der Angebotsliste zeigt, welche versendeten Angebote eine Erinnerung brauchen, und versendet die Erinnerungs-E-Mail.
- ‚Nachfassen‘ erscheint über den Filtern, wenn ein versendetes Angebot ohne Antwort ist und entweder seine Gültigkeit in höchstens 7 Tagen endet (‚Läuft bald ab‘) oder es vor 7 oder mehr Tagen zuletzt versendet wurde (‚Noch keine Antwort‘). Oben steht, was zuerst abläuft. Die Beschreibung der Karte nennt die geltenden Zeiträume.
- Jeder Eintrag zeigt Angebotsnummer, Kund*in, Summe, das Gültig-bis-Datum mit den verbleibenden Tagen und wann das Angebot oder die letzte Erinnerung rausging. Die Nummer öffnet das Angebot.
- Klicke bei einem Eintrag auf ‚Erinnerung senden‘.
- Prüfe Empfänger*in, Betreff und Text. Der Text ist in der Sprache des Angebots geschrieben und nennt die Angebotsnummer und das Gültig-bis-Datum. Das Angebots-PDF hängt noch einmal an; die Vorschau neben dem Formular zeigt es.
- Klicke auf ‚Weiter …‘, prüfe Angebot, Empfänger*innen und Anhang, dann ‚Senden‘.
Tipps
- Ein erinnertes Angebot verschwindet von der Karte. Läuft es bald ab, kommt es nach 3 Tagen ohne Antwort zurück; sonst zählt die Erinnerung als Kontakt und es kommt 7 Tage später zurück.
- Ist ‚Online-Annahme ermöglichen‘ angehakt, enthält die Erinnerung denselben Annahme-Link wie die erste E-Mail.
- Ohne Verbindung wird die Erinnerung gespeichert und gesendet, sobald du wieder online bist.
- Ein abgelaufenes Angebot wird nicht aufgeführt: Sende mit ‚Angebot überarbeiten‘ ein neues. Angenommene, abgelehnte und stornierte Angebote erscheinen nie.
- Es wird keine E-Mail automatisch versendet. Du erhältst eine Benachrichtigung in der Glocke, wenn ein Angebot zum ersten Mal nachgefasst werden sollte; sie öffnet das Angebot. Benachrichtigungs-Einstellungen → ‚Angebote‘ schaltet sie aus.
- Die Zeiträume änderst du unter Einstellungen → Buchhaltung → Angebotseinstellungen → ‚Nachfassen‘: ‚Gültigkeit endet in höchstens (Tagen)‘, ‚Keine Antwort nach (Tagen)‘ und ‚Pause nach einer Erinnerung (Tage)‘. Voreingestellt sind 7, 7 und 3 Tage.
PDF und E-Dokument herunterladen
Zwei Buttons in der Aktionsleiste des Editors und in der schreibgeschützten Ansicht eines versendeten Angebots speichern das Angebot als Dateien, die du selbst verschicken kannst.
- ‚PDF herunterladen‘ speichert genau das Dokument aus der PDF-Vorschau.
- ‚E-Dokument (PDF + XML)‘ speichert das PDF und danach eine XML-Datei im ZUGFeRD-Format, gekennzeichnet als Angebot. Die Software der Kundschaft kann daraus die Positionen lesen.
- Hat das Angebot noch keine Nummer, fragen beide Buttons zuerst nach: ‚Nummer vergeben und herunterladen‘ vergibt die Angebotsnummer und stellt das Angebot aus, wie beim Senden, nur ohne E-Mail. Danach ist das Angebot rechtlich bindend und schreibgeschützt.
- Für die Nummer brauchst du eine Internetverbindung und ein vollständiges Impressum. Fehlt eins davon, sind die Buttons ausgegraut; fahre mit der Maus darüber, um den Grund zu sehen.
Tipps
- Das E-Dokument ist keine E-Rechnung. Es enthält keine Zahlungsangaben und nur die Positionen, die in die Summe eingehen; seine Summe stimmt daher centgenau mit dem PDF überein.
- Auf Smartphone und Tablet öffnet jede Datei das Teilen-Menü. Im Desktop-Browser werden die beiden Dateien nacheinander gespeichert.
Versendetes Angebot überarbeiten oder als Vorlage verwenden
Ein versendetes Angebot lässt sich nicht mehr ändern. Seine schreibgeschützte Ansicht zeigt das versendete Dokument und lässt dich eine neue Version erstellen oder ein neues Angebot daraus beginnen.
- Öffne das versendete Angebot: Unter der Übersicht siehst du das PDF, das die Kundschaft erhalten hat.
- Klicke auf ‚Angebot überarbeiten‘. Ein Entwurf mit allen Inhalten des Originals öffnet sich; das Datum ist heute.
- Bearbeite und versende ihn. Er erhält eine eigene neue Angebotsnummer, und sein PDF nennt die Version und das Angebot, das er ersetzt.
- Sobald die Überarbeitung versendet ist, wird das Original ‚Ersetzt‘ und sein Online-Annahmelink funktioniert nicht mehr – hast du die Überarbeitung offline versendet, ab dem Moment, in dem dein Gerät synchronisiert. Bis dahin bleibt das Original unverändert.
- ‚Als Vorlage verwenden‘ beginnt ein neues, unabhängiges Angebot mit denselben Kund*innendaten, Positionen und Texten, aber ohne Nummer, Datum, Projektverknüpfung oder Kundenreferenz.
Tipps
- Pro Angebot gibt es höchstens eine Überarbeitung in Arbeit: Der Button heißt dann ‚Überarbeitung fortsetzen‘ und bringt dich zurück zu ihr.
- Eine Überarbeitung, die du ohne Änderung verlässt, wird verworfen – wie ein unberührtes neues Angebot.
- Die Angebotsliste zeigt ‚v2‘, ‚v3‘ … neben der Nummer einer Überarbeitung, und beide schreibgeschützten Ansichten verlinken aufeinander.
Deine Unterschrift und die der Kund*innen
Das Angebots-PDF endet mit zwei Unterschriftsfeldern nebeneinander, direkt unter dem Schlusssatz: links deins, rechts das der Kund*in.
- „Meine Unterschrift einfügen“ setzt die unter Einstellungen → Konto → Signatur & Branding gespeicherte Unterschrift in dein Feld. Ohne gespeicherte Unterschrift ist der Button ausgegraut.
- Die Unterschrift wird ins Angebot kopiert. Änderst du deine gespeicherte Unterschrift später, bleiben bereits unterschriebene Angebote unverändert. „Meine Unterschrift entfernen“ nimmt sie wieder heraus, solange das Angebot bearbeitbar ist.
- Mit „Kund*in unterschreibt“ unterschreibt die Kund*in direkt auf diesem Gerät. Die Unterschrift füllt das Feld der Kund*in und sperrt das Angebot.
- Hat noch niemand unterschrieben, druckt das Feld der Kund*in eine leere Linie mit „Ort, Datum, Unterschrift“ zum Unterschreiben auf Papier.
Tipps
- Mit einer gespeicherten Layout-Vorlage ersetzt die Zeile die eigene Unterschriftslinie der Vorlage. Löschst du diesen Block aus dem Layout, erscheint die Zeile erst, wenn jemand unterschrieben hat.
Unterschreiben sperrt das Angebot
Ein unterschriebenes Angebot ist vor weiteren Änderungen geschützt, damit die Zahlen immer zum Unterschriebenen passen.
- Nach der Unterschrift sind Positionen, Summen und Kundendaten eingefroren — auch im Entwurf.
- Der ganze Editor ist schreibgeschützt, bis die Unterschrift widerrufen ist.
- Der Versand funktioniert weiterhin; das Ausstellen ändert nichts am Unterschriebenen.
- Du möchtest etwas ändern? Wähle in der Angebotsleiste „Unterschrift widerrufen“, bestätige — danach ist das Angebot wieder bearbeitbar.
Tipps
- Der Widerruf hält fest, dass unterschrieben und widerrufen wurde — es verschwindet nichts aus der Historie.
Wie die Kundschaft annimmt (der öffentliche Link)
Die Kundschaft braucht kein Konto. Der Link führt durch einen kurzen, abgesicherten Ablauf, bevor angenommen oder abgelehnt werden kann.
- Identitätsprüfung – Eingabe der Postleitzahl aus dem Angebot, um die richtige empfangende Person zu bestätigen. Falsche Eingaben werden pro Link gezählt: Die dritte sperrt die Seite für 5 Minuten, weitere für länger, die zehnte sperrt den Link endgültig. Schicke dann mit ‚Erneut senden‘ einen neuen Link.
- Datenschutz – der Datenschutzhinweis nach Art. 13 DSGVO. Als Verantwortliche*r wird dort der eigene Betrieb genannt, nicht Cine Power Planner. Dazu zeigt die Seite das Angebot selbst als PDF in einer großen Ansicht; die Kundschaft kann es in einem neuen Tab öffnen oder speichern (‚Angebot als PDF speichern‘) – auch noch nach der Annahme. Vier nummerierte Schritte oben auf der Seite zeigen, wo man gerade ist.
- Auswahl und Bedingungen – je Alternativgruppe wird eine Position gewählt und optionale Extras werden angehakt (die Summe aktualisiert sich live); dann werden deine AGB gelesen und die Zustimmung angehakt und, bei Verbraucher*innen, die Kenntnisnahme der Widerrufsbelehrung. Ein Angebot ohne AGB verlangt keinen AGB-Haken.
- Entscheidung – für die Annahme wird der Name der unterschreibenden Person eingetragen und eine Unterschrift gezeichnet oder als Bild hochgeladen; ohne beides bleibt der Annahme-Button aus. Ablehnen geht mit optionaler Begründung und ohne Unterschrift.
Tipps
- Ein abgelaufenes Angebot zeigt in jedem Schritt deutlich ‚Dieses Angebot ist abgelaufen', statt das Fortfahren zu erlauben. Ein Angebot lässt sich bis zum Ende seines ‚Gültig bis'-Tages nach deutscher Zeit (Europe/Berlin) annehmen, egal wo die Kundschaft sitzt.
- Wurde das Angebot bereits bearbeitet oder storniert, zeigt der Link diesen Zustand statt eines irreführenden Erfolgsbildschirms.
- Firmenname, Anschrift und Datenschutz-URL aus Einstellungen → Buchhaltung → Rechnungseinstellungen → Impressum erscheinen unverändert auf der öffentlichen Seite – im Datenschutzhinweis und in der Widerrufsbelehrung. Der Datenschutzhinweis nennt dich als Verantwortliche*n sowie Zwecke, Rechtsgrundlagen, Empfänger, Speicherdauer und die Rechte deiner Kund*innen; ohne hinterlegte Datenschutz-URL entfällt nur die Link-Zeile.
- Verbraucher*innen sehen die Zahlungsmittel und Lieferbeschränkungen aus Einstellungen → Buchhaltung → Angebotseinstellungen und, falls dort eingetragen, die Liefer- und Versandkosten (bleibt das Feld leer, erscheint keine solche Zeile). Geschäftskund*innen sehen nur die Zeile zu den Liefer- und Versandkosten, und jedes Angebots-PDF druckt sie, für Privat- wie Geschäftskund*innen. Sie werden beim Öffnen des Links gelesen, eine Änderung erreicht also auch bereits versendete Angebote.
- Ein englisches Angebot behält die Datumsreihenfolge, mit der es ausgestellt wurde (Einstellungen → Allgemein → Datumsformat). Das PDF, das du verschickst, das PDF, das deine Kundschaft auf der Annahmeseite herunterlädt, und die Ablaufmeldung der Seite zeigen dieselben Daten. Eine spätere Änderung der Einstellung gilt für Angebote, die du danach ausstellst.
Häufige Stolperfallen
- Erwarten, dass die Kundschaft ohne vollständige Auswahl annimmt – die Schaltfläche ‚Annehmen' bleibt deaktiviert, bis alle Gruppen aufgelöst sind.
- Annehmen, die öffentliche Seite zeige automatisch die richtige Firma – ist im Impressum kein Name hinterlegt, greift der eigene Anzeigename; fehlt auch der, erscheint der App-Name.
Was bei der Annahme passiert
Nimmt die Kundschaft online an, wechselt das Angebot in der App von selbst auf ‚angenommen‘ – auf jedem Gerät, mit den gewählten Positionen – und die Vereinbarung wird mit Zeitstempel festgehalten.
- Die Annahme wird protokolliert – Datum, gewählte Alternativen und Optionen, die bestätigten Bedingungen sowie Name und Unterschrift der unterschreibenden Person. Die Seite des Angebots zeigt beides unter ‚Online unterschrieben‘, und das Angebots-PDF, das du herunterlädst, druckt Name, Unterschrift und Tag in das Unterschriftsfeld der Kundenseite.
- Ab dann zeigen die Seite des Angebots und die Angebotsliste die angenommene Summe: die regulären Positionen plus die gewählten Alternativen und Optionen. Ein Mietvertrag aus dem Angebot übernimmt seine Miete aus derselben Auswahl, netto und nach Rabatt.
- Die Kundschaft erhält eine Vertragsbestätigung per E-Mail: die angenommenen Positionen, die angezeigten Summen, den Zeitpunkt und wer unterschrieben hat. Fehlt im Angebot eine E-Mail-Adresse, fragt die Annahmeseite danach. Als Absender steht dein Name vor ‚| über Cine Power Planner‘. Bei Verbraucher*innen liegen die Widerrufsbelehrung und das Muster-Widerrufsformular bei.
- Verbraucher*innen können auf der Annahmeseite zusätzlich ein freiwilliges Kästchen ankreuzen und damit ausdrücklich verlangen, dass die Leistung vor Ablauf der 14-tägigen Widerrufsfrist beginnt. Die Bestätigung wiederholt dieses Verlangen, und deine E-Mail zur Annahme nennt, ob es gestellt wurde. Ohne das Verlangen schulden Verbraucher*innen bei einem Widerruf nichts für bereits erbrachte Leistungen.
- Bei Verbraucher*innen zeigt die schreibgeschützte Seite des Angebots außerdem ‚Online als Verbraucher*in angenommen‘: ob der vorzeitige Beginn ausdrücklich verlangt wurde (mit Datum und Uhrzeit) oder nicht, wann die Widerrufsbelehrung bestätigt wurde und an welchem Tag die Widerrufsfrist endet. Das bleibt auch nach einem Widerruf stehen, damit du es vor einer Erstattung prüfen kannst.
- Bei einem Angebot über eine Werkleistung oder einem gemischten Angebot bestätigt die Person im optionalen Kästchen zum vorzeitigen Beginn auf der Annahmeseite zusätzlich, dass das Widerrufsrecht mit vollständiger Vertragserfüllung erlischt (§ 356 Abs. 4 BGB). Die Bestätigungs-E-Mail wiederholt das.
- Du bekommst eine E-Mail und eine Benachrichtigung in der App. Auch bei einer Ablehnung erhältst du eine E-Mail mit dem angegebenen Grund, bei einem Widerruf die Erklärung; beide aktualisieren das Angebot genauso.
- Die Annahme erstellt keine Auftragsbestätigung – sie, der Lieferschein und die Rechnung sind bewusste nächste Schritte.
- Ist in den Angebotseinstellungen ‚Rechnungsentwurf bei Angebotsannahme automatisch erstellen' eingeschaltet, entsteht beim Eingang der Annahme ein Rechnungsentwurf, egal welche Ansicht geöffnet ist – war die App geschlossen, beim nächsten Öffnen. Er entsteht einmal; gelöschte Entwürfe kommen nicht zurück. Liegt das Leistungsende mehr als sechs Monate zurück (§ 14 Abs. 2 UStG), entsteht kein Entwurf von selbst: Nutze ‚In Rechnung umwandeln' und bestätige den Hinweis zur verspäteten Rechnungsstellung.
Tipps
- Betrachte die Annahme als Auslöser für die Abwicklung: jetzt Auftrag bestätigen, Lieferung vorbereiten oder abrechnen – siehe die nächsten Abschnitte.
- Ein Verbraucher-Angebot kann nicht angenommen werden, solange dein Name, deine Postanschrift oder deine E-Mail-Adresse fehlt – die Kundschaft erfährt dann, dass deine Kontaktdaten unvollständig sind. Ergänze sie unter Einstellungen → Konto → Profil.
- Fehlt bei einem Verbraucher-Angebot die E-Mail-Adresse, fragt die Annahmeseite vor der Bestellung nach einer Adresse, damit die Bestätigung immer ankommt. Deine E-Mail zur Annahme nennt die angegebene Adresse. Verbraucher*innen sehen jeden Positionspreis inklusive Umsatzsteuer; ein englisches Angebot zeigt unter der englischen Widerrufsbelehrung auch die deutsche.
Online-Widerruf (Verbraucher*innen)
Verbraucher*innen, die online angenommen haben, können über denselben Link vom Vertrag zurücktreten (§ 356a BGB). Du erfährst es sofort, und das Angebot wechselt auf ‚Widerrufen‘.
- Nach der Postleitzahl-Prüfung zeigt der Link das Annahmedatum, die 14-tägige Frist und ‚Vertrag widerrufen‘.
- Die Kundschaft gibt Namen und eine E-Mail-Adresse ein und klickt auf ‚Widerruf bestätigen‘. Die Eingangsbestätigung (Referenz QW-…, Datum und Uhrzeit) erscheint auf dem Bildschirm und kommt per E-Mail.
- Du bekommst eine E-Mail mit der Erklärung und der Referenz sowie eine Benachrichtigung in der App. Das Angebot wird ‚Widerrufen‘, ein endgültiger Status.
- Bereits aus dem Angebot erstellte Rechnungen oder Verträge bleiben unverändert – sie zu stornieren und binnen 14 Tagen zu erstatten (§ 357 BGB), liegt bei dir.
Tipps
- Ein Widerruf nach Fristende wird trotzdem erfasst und als verspätet markiert, denn die Frist kann länger sein (etwa bei fehlender Widerrufsbelehrung). Du entscheidest, wie du damit umgehst.
- Geschäftskund*innen können nicht widerrufen: Ihr Link bleibt nach der Annahme geschlossen.
Auftragsbestätigungen
Eine Auftragsbestätigung bestätigt den von der Kundschaft erteilten Auftrag. Sie spiegelt die gewählten Positionen des angenommenen Angebots, ist aber selbst kein Steuerdokument – es ist das ‚Ja, wir machen das'.
- Gehe zu Buchhaltung → Auftragsbestätigungen, wähle unter ‚Aus angenommenem Angebot erstellen' das angenommene Angebot und klicke auf ‚AB erstellen'.
- Ein Bestätigungsentwurf wird mit derselben Kundschaft und den angenommenen Auswahlen erstellt.
- Öffne sie, um im Entwurf Kundenreferenz, ‚Gültig bis' und Notizen einzutragen.
- Klicke auf ‚Finalisieren', um die lückenlose AB-Nummer zu vergeben, dann auf ‚PDF herunterladen', und schick das PDF selbst an die Kundschaft – die App versendet Auftragsbestätigungen nicht per E-Mail.
Tipps
- Auftragsbestätigungen sind optional – du kannst von einem angenommenen Angebot direkt zur Rechnung gehen, wenn du keine brauchst.
- Eine Auftragsbestätigung hat keine USt.-Wirkung; sie ersetzt die Rechnung nicht.
Lieferscheine
Bei Anmietungen verfolgt ein Lieferschein die physische Übergabe und Rückgabe der Ausrüstung. Er hält fest, was tatsächlich rausging im Vergleich zum Bestellten, und erfasst Unterschriften bei Übergabe und Rückgabe.
- Unter Buchhaltung → Lieferscheine aus einer Auftragsbestätigung oder einem angenommenen Angebot erstellt (‚LS erstellen'); er listet die zu liefernden Artikel.
- ‚Finalisieren' vergibt eine dauerhafte, lückenlose LS-Nummer.
- ‚Als geliefert markieren' hält die Übergabe fest, ‚Als zurückgegeben markieren' den abgeschlossenen Mietvorgang; beides lässt sich nicht rückgängig machen.
- Das PDF listet jeden Artikel mit den Spalten Bestellt und Geliefert und endet mit einer Zeile für die Unterschrift der empfangenden Person, zum Unterschreiben auf Papier.
Tipps
- Lieferscheine sind ein Verleih-Workflow; ein einfacher B2C-Verkauf braucht oft keinen.
- Lass den gedruckten Lieferschein bei der Übergabe unterschreiben – das ist dein Nachweis bei späteren Unstimmigkeiten. In der App erfasste Unterschriften gehören zu den eigenen Liefer- und Rückgabescheinen der Untervermietung.
Ein Angebot in eine Rechnung umwandeln
Der Abrechnungsweg ist die Umwandlung eines angenommenen Angebots in eine Rechnung. Die gewählten Positionen werden übernommen, und beim Umwandeln läuft eine deutsche Steuerfrist-Prüfung.
- Umwandeln geht nur aus einem angenommenen Angebot – bei Entwürfen, versendeten oder abgelehnten Angeboten wird die Option nicht angezeigt, und sie verschwindet, sobald die Rechnung existiert.
- Das Umwandeln löscht das Angebot nicht; es wechselt auf ‚umgewandelt' und beide bleiben für die Nachvollziehbarkeit verknüpft.
- Eine Anzahlung, die du im Angebotseditor unter „Anzahlung (optional)“ eingetragen hast (Betrag und Fälligkeit), wird in die Rechnung als „Anzahlung erhalten“ übernommen. Die Rechnung behält ihren vollen Gesamtbetrag und weist darunter den noch offenen Betrag aus. Wurde die Anzahlung nie gezahlt, nimm sie im Rechnungsentwurf mit „Anzahlung entfernen“ heraus.
- Öffne das angenommene Angebot aus der Liste und wähle oben in der schreibgeschützten Ansicht ‚Umwandeln → Rechnung'. Daneben stehen ‚Storno', ‚Umwandeln → Vertrag' und ‚Projekt erstellen'; die Aktionsleiste des Editors hat dieselben Buttons.
- In Rechnung umwandeln: Auch ein vor mehr als sechs Monaten angenommenes Angebot lässt sich umwandeln. Liegt das Leistungsende mehr als sechs Monate zurück (§ 14 Abs. 2 UStG), bestätige zuerst den Hinweis zur verspäteten Rechnungsstellung.
- Ein Rechnungsentwurf entsteht mit Kundschaft und angenommenen Positionen; finalisiere und versende ihn im Bereich Rechnungen.
Häufige Stolperfallen
- Versuchen, das angenommene Angebot zu bearbeiten, um vor dem Abrechnen einen Preis zu ‚korrigieren' – es ist gesperrt. Passe den Betrag stattdessen im Rechnungsentwurf an, oder storniere das Angebot (Storno) und erstelle ein neues.
Vertrag für ein Crewmitglied aus einer Crew-Position
Eine Crew-Position enthält die ganze Vereinbarung: Rolle, Person, Tagesgage, Arbeitszeit und Pause, Überstundenstufen und Zuschläge. ‚Vertrag erstellen' macht daraus einen Crew-Vertrag im verknüpften Projekt, ohne dass du die Zahlen noch einmal eintippst.
- Der Standardtag im Vertrag ist die Arbeitszeit ohne Pause, dieselbe Zahl, ab der der Stundenzettel aus dieser Position Überstunden zählt.
- Eine an einen Tarifvertrag gebundene Position übergibt den Tarif an den Vertrag; Stunden und Prozentsätze kommen dann aus dem Tarif.
- Ein Vertrag pro Crew-Position: Danach heißt die Aktion ‚Vertrag öffnen'.
- Es funktioniert auch bei einem versendeten Angebot. Das Angebot selbst wird nicht verändert.
- Auf der Position ‚Das bin ich' gibt es keine Vertragsaktion.
- Verknüpfe die Crew-Position mit einem Kontakt, damit der Vertrag die Anschrift der Person erhält.
- Das Angebot braucht ein Projekt (‚Projekt erstellen' unter Verknüpfte Dokumente), und im Projekt muss der Tab ‚Verträge' eingeschaltet sein. Fehlt etwas, sagt die Aktion, was.
- Klicke in der Crew-Position auf ‚Vertrag erstellen' und wähle ‚Vertrag über freie Mitarbeit' oder ‚Arbeitsvertrag'.
- Der Vertrag öffnet sich im Tab ‚Verträge' des Projekts mit Gage, Arbeitszeit, Pause, Überstunden, Zuschlägen, Halbtagsgrenze für Reisetage, Verpflegungspauschale und Leistungszeitraum. Prüfe ihn und schicke ihn dort zur Unterschrift.
Tipps
- Crew-Position nach dem Erstellen geändert? Der Vertrag folgt nicht nach. Ändere ihn im Tab ‚Verträge'.
Einem Crewmitglied einen Stundenzettel senden und die Zeit abrechnen
Für eine Crew-Position mit Zeiterfassung legst du den Stundenzettel der Person direkt aus dem Angebot an und schickst ihr einen Link. Sie trägt auf einer Seite ohne Konto pro Tag Beginn, Ende und Pause ein und sendet zurück. Die Tage landen in deinem Stundenzettel; dort wird die Vergütung aus den Konditionen der Position berechnet.
- Ein Crewmitglied, dessen Kontakt ein verbundenes Konto ist, bekommt zusätzlich einen Hinweis in der App. Der Status lautet dann ‚Gesendet, auch an das Konto'.
- Das Crewmitglied kann beliebig oft erneut senden; die neue Liste ersetzt die vorherige. Ein Tag, den es entfernt, verschwindet auch aus deinem Stundenzettel, aber nie ein Tag, den du selbst eingetragen hast.
- ‚Neuer Link' ersetzt den alten Link und behält die schon zurückgesendeten Zeiten. Ein Link gilt 120 Tage.
- Die Seite summiert nur Stunden. Vergütung, Überstunden und Zuschläge werden in deinem Stundenzettel berechnet.
- Auf deiner eigenen Position (‚Das bin ich') heißt die Aktion ‚Meinen Stundenzettel anlegen'; ein Link ist nicht im Spiel.
- Wandelst du das Angebot später in ein Projekt um, wird derselbe Stundenzettel an das Projekt gehängt und kein zweiter angelegt.
- Eine von Hand geänderte geplante Position in der Rechnung wird nicht ersetzt.
- Ein Crewmitglied mit Konto kann den Stundenzettel aus dem Hinweis in die eigene Zeiterfassung übernehmen und die Tage von dort senden. Bei dir kommen die Tage genauso an.
- Dein eigener Stundenzettel kann automatisch entstehen, wenn ein Angebot angenommen wird: Einstellungen → Buchhaltung → Angebotseinstellungen → ‚Meinen eigenen Stundenzettel anlegen, wenn ein Angebot angenommen wird'. Standardmäßig aus.
- Crew-Zeilen, die ‚Projekt erstellen' aus dem Angebot angelegt hat, folgen dem Angebot: Eine geänderte Tagesgage oder Rolle ändert die Zeile, eine später ergänzte Crew-Position fügt eine hinzu. Zeilen, die du von Hand ergänzt hast, werden nie geändert.
- Hake in der Crew-Position ‚Zeiterfasst' an.
- Klicke auf ‚Stundenzettel senden'. Der Stundenzettel entsteht aus der Position, und ein Link wird ausgestellt. Dafür brauchst du eine Verbindung und musst angemeldet sein.
- Gib den Link weiter: ‚Link mailen' öffnet dein eigenes Mailprogramm mit dem Link, ‚Link kopieren' kopiert ihn. Die App verschickt dafür keine E-Mail.
- Sendet das Crewmitglied seine Tage, steht an der Position ‚Zeiten erhalten', du bekommst eine Benachrichtigung, und die Tage stehen im Stundenzettel (‚Stundenzettel öffnen').
- In der Rechnung aus dem Angebot bietet ‚Aus Ist-Daten übernehmen' die erfasste Zeit an. Beim Einfügen wird die geplante Crew-Position dieser Zeile entfernt, damit nichts doppelt berechnet wird.
Tipps
- ‚Der Stundenzettel ist noch nicht auf dem Server angekommen' heißt: Der neue Stundenzettel synchronisiert noch. Warte kurz und sende noch einmal.
Spesen nach Einsatzland
Die Spesen-Position hat ein ‚Einsatzland'. Wählst du ein Land, wird der Tagessatz auf die gesetzliche Verpflegungspauschale dieses Landes für einen vollen Tag gesetzt, für das Jahr des Leistungszeitraums und aus denselben Tabellen wie in der Reisekostenerfassung.
- Deutschland ist die Vorgabe. Im Ausland nennt der Text der Position das Land.
- Unter den Feldern stehen der Satz für den vollen Tag und der Satz für An- und Abreisetag. Trage die Zahl dieser Tage bei ‚An-/Abreisetage' ein: Sie werden mit dem niedrigeren Satz berechnet, den du ändern kannst. Die Position ist dann eine Pauschale, deren Text beide Teile nennt.
- Der Satz bleibt ein frei änderbares Feld. ‚Satz für den vollen Tag übernehmen' setzt ihn auf den gesetzlichen Betrag zurück.
- In der Rechnung ersetzen erfasste Spesen aus dem Stundenzettel diese geplante Position, wenn du sie über ‚Aus Ist-Daten übernehmen' einfügst.
Tipps
- ‚Anderes Land (Satz Luxemburg)' ist für ein Land, das die amtliche Tabelle nicht aufführt.
Ein Angebot ist ein Austausch mit klarem Nachweis: du bietest an, die Kundschaft wählt und nimmt an, und aus dieser Vereinbarung bestätigst, lieferst und rechnest du ab. Halte die Offerte vor dem Senden korrekt – ist sie einmal draußen, ist ihr Inhalt gesperrt; der saubere Weg zur Änderung ist daher: das Angebot stornieren (Storno) und ein neues erstellen.
Verwandte Themen
Siehe auch
