Hilfe & Dokumentation
Offline-fokussierte Hinweise für sichere Equipment-Listen.
Zeiterfassung & Arbeitsstunden
Stunden erfassen, Überstunden berechnen und Kosten synchronisieren
Erfasse deine Arbeitszeiten am Set oder in der Vorbereitung, berechne automatisch Überstunden auf Basis branchenüblicher Tarifverträge und synchronisiere deine tatsächlichen Personalkosten mit dem Projektbudget.
Erste Schritte
Lege ein Timesheet-Projekt an, bevor du Stunden erfasst. Jedes Projekt speichert Land, Tarifvertrag, Gage und Konditionen separat. Der Einrichtungsdialog hat die Reiter „Projekt“, „Funktionen“, „Vergütung“, „Arbeitszeit“ und „Reise“, dazu „Spesen“ für die Spesen-Automatik.
- Öffne „Zeiterfassung“ über die Seitenleiste
- Klicke auf „Timesheet-Projekt erstellen“ (oder, sobald du eins hast, auf „Neues Projekt“ in der Kopfzeile), um den Einrichtungsdialog zu öffnen
- Im Reiter „Projekt“: Gib Projektname, Produktionsfirma, Abteilung und deine Rolle ein
- Ebenfalls unter „Projekt“: Wähle das Land (Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien oder Andere / Benutzerdefiniert). Der passende Tarifvertrag wird für dich ausgewählt (z. B. TV FFS 2025 für Deutschland) und trägt seine Pausenregel und sein Nachtfenster ein — mit „Kein Tarifvertrag“ legst du Stunden und Stufen selbst fest
- Für Deutschland: Wähle die „Feiertags-Region (Bundesland)“ für die automatische Feiertagserkennung oder „Nur bundesweite Feiertage“
- Optional: Wähle unter „Mit Projekt verknüpfen“ ein Gear-Listen-Projekt — damit kannst du Wochen bei der Produktion einreichen, aus Callsheets vorbefüllen und das erfasste Equipment synchronisieren
- Aktiviere im Reiter „Funktionen“ die Regeln, die gelten sollen: Überstundenvergütung und Überstundenzuschlag, die übrigen Zuschläge (Nacht, Samstag, Sonntag, Feiertag), automatischer Pausenabzug, Pausenverstöße und bezahlte Reisezeit. Alle sind standardmäßig aktiv
- Lege im Reiter „Vergütung“ Betrag, Gagentyp (Tagesgage / Stundengage / Wochenpauschale) und Währung fest. Die Reiter „Arbeitszeit“ und „Reise“ zeigen nur die Einstellungen, die eine aktivierte Regel braucht — das Nachtfenster unter „Arbeitszeit“ erscheint, weil der Nachtzuschlag aktiv ist, und verschwindet mit ihm
- Klicke auf „Projekt erstellen“ — die Wochenansicht öffnet sich sofort
Tipps
- Eine Regel, die du im Reiter 'Funktionen' deaktivierst, nimmt ihre Einstellungen mit. Kein Nachtzuschlag heißt kein Nachtfenster; kein Überstundenzuschlag heißt keine Überstunden-Stufen, keine Aufrundungsoption und keine Zweittages-Schwelle. Nichts geht verloren — aktiviere die Regel wieder, und ihre Einstellungen sind zurück.
- Die 'Pausenprüfung' im Reiter 'Arbeitszeit' gehört zu den Pausenverstößen, nicht zum Pausenabzug: Sie entscheidet, wie die Pausenpflicht eine Schicht mit mehreren Pausen bewertet. Sie bleibt auch bei deaktiviertem automatischem Pausenabzug verfügbar.
- Ohne Tarifvertrag (individuelle Konditionen): Jede Überstunden-Stufe lässt sich entfernen, auch die letzte. Eine leere Staffel bedeutet, dass Überstunden weiterhin erfasst und angezeigt, aber keine Überstundenzuschläge berechnet werden.
- „Zweiten Tag berechnen ab“ (individuelle Konditionen): Geht ein Tag über diese Stundenzahl hinaus, enden die Überstundenzuschläge und die nächste Stunde wird als voller zusätzlicher Tagessatz berechnet. Jede weitere Stunde wird als normale Überstunde ohne Zuschlag bezahlt. Bei 14: Stunde 15 ist der Tagessatz, Stunde 16 ein Stundensatz. Im Stundenzettel-PDF bekommt eine solche Woche die Spalte „2. Tag“: Sie zeigt die Stunde, die als Tagessatz berechnet wird, und Zusammenfassung und Kostenaufstellung führen den Betrag in einer eigenen Zeile.
- Du kannst mehrere Zeiterfassungsprojekte anlegen (z. B. Eins pro Produktion) und in der Kopfzeile zwischen ihnen wechseln
- Bearbeite die Projekteinstellungen jederzeit über das Stift-Symbol in der Kopfzeile
- Ab 768 px bleibt die vollständige Button-Reihe unverändert — was du am Tablet oder Desktop gelernt hast, verschiebt sich nicht.
- Auf dem Handy behält die Leiste nur den Wochen/Monats-Schalter und — sobald eine Woche eingereicht werden kann — 'An Produktionsleitung senden'. Alles andere (Spesen, Aus Callsheets, CSV, Detail-CSV, Woche kopieren/einfügen, Wochen-PDF, Per E-Mail senden, Monats-PDF, Alle Wochen als PDF) liegt hinter dem 'Mehr'-Button, jeweils mit ausgeschriebener Beschriftung.
Arbeitstage protokollieren
Jeder Wochentag wird als aufklappbare Karte angezeigt. Tippe bei einem leeren Tag auf „+ Tippen zum Hinzufügen“ oder klappe einen bestehenden Eintrag auf, um ihn zu bearbeiten.
- Wähle den „Tagestyp“: Drehtag, Rüsttag, Rückgabetag, Abgesagt, Reisetag, Nur Reise, Zusatztag, Drehfrei, Krankheitstag, AZV-Tag, Freizeitausgleich oder Urlaub
- Für Arbeitstage: Trag „Dienstbeginn“ und „Dienstende“ ein
- Dienstbeginn und Dienstende mit einem Tap stempeln: der Uhr-Button neben jedem Zeitfeld schreibt die aktuelle Uhrzeit — beim Call tippen, beim Wrap tippen, statt den Tag abends aus dem Gedächtnis zu rekonstruieren. Ein Stempel ist ein ganz normaler Zeitwert und bleibt voll editierbar
- Ein „Unvollständig“-Chip auf einer Tageskarte markiert einen Arbeitstag ohne Dienstbeginn oder Dienstende — seine Stunden fließen in eine echte Rechnung. Frei-, Krank-, Urlaubs- und Reisetage werden nie markiert
- Pausen: Trag entweder die Summe unter „Pause“ (Minuten) ein oder erfasse jede Pause mit „Pause hinzufügen“ und ihrem „Pausenbeginn“ / „Pausenende“. Sobald Pausenzeiten erfasst sind, wird „Pause“ daraus berechnet (markiert mit „aus Pausenzeiten“), und die Prüfung auf Pausenverstöße liest die echten Pausen
- Die Karte zeigt sofort Brutto-, Netto-, Überstunden- (ÜZ) und Nachtstunden sowie den Tagesverdienst, aufgeteilt in Grundgage, Überstunden, jeden Zuschlag und die Summe
- „Pausenverstoß erzwingen“ berechnet für den Tag einen Pausenverstoß, auch wenn die automatische Prüfung keinen gefunden hat (ausgeblendet, wenn Pausenverstöße im Projekt aus sind)
- Reisezeit: „Abfahrt zu Hause“ und „Ankunft zu Hause“ halten die Fahrt fest. Ist „Reisezeit ist bezahlt“ aus, wird die Reisezeit weiter erfasst, aber nicht bezahlt. „Angekommen in“ nennt den Ort, an den du gereist bist — die Spesen-Automatik liest ihn
- Optional: „Kilometer“ für die Fahrtkostenerstattung zum km-Satz des Projekts, ein „Tagegeld“-Betrag und ein „Catering“-Abzug, der Verpflegungskosten von der Tagesauszahlung abzieht
- Nutze „Notizen“ für Szenennummern, Drehorte oder sonstige Anmerkungen
- Bei Nicht-Arbeitstagen (Drehfrei, Krankheitstag, AZV-Tag, Freizeitausgleich, Urlaub, Abgesagt) entfallen die Zeiteingaben. Ein Drehfrei-Tag wird trotzdem mit der „Drehfrei-Vergütung“ des Projekts bezahlt — einem Anteil deiner Tagesgage, 50 %, solange du im Reiter „Vergütung“ nichts anderes einstellst
- Solange eine Spesen-Reise offen ist, zeigt jede abgedeckte Tageskarte „Auf Reise — gestellte Mahlzeiten:“ mit den Chips Frühstück, Mittagessen und Abendessen — markiere, was die Produktion gestellt hat, und das Tagegeld der Reise sinkt für diesen Tag
- Ein Tag mit Warnungen (z. B. Ruhezeitverletzung, übermäßige Stunden) zeigt ein orangefarbenes Warnsymbol
- „Aus Callsheets“ in der Leiste: Mit verknüpftem Projekt legt ein Klick die Drehtage der Woche an und übernimmt Callzeiten aus den Callsheets des Projekts. Werte sind Vorschläge — vorhandene Einträge und von Hand eingetragene Zeiten werden nie überschrieben
- Sobald ein Tag einen Dienstbeginn, aber kein Dienstende hat, zeigt die Karte einen laufenden „Läuft“-Chip, der ab Dienstbeginn zählt – tippe auf die Uhr beim Dienstende, um ihn zu stoppen. Erreicht ein Tag den nächsten Morgen weiterhin ohne Dienstende, wechselt der Chip zu „Lief weiter“ und zeigt bewusst keine Stundenzahl: Die App weiß nicht, wann dieser Tag endete, und fragt dich lieber, statt jede seither vergangene Stunde abzurechnen. Der Timer wird aus den beiden Zeiten abgeleitet, die du ohnehin führst – Eintippen funktioniert also genau wie das Antippen der Uhren, und beim Neuladen geht nichts verloren.
- Optionale Standort-Hilfe: Mit „Call-/Wrap-Zeiten am Drehort vorschlagen“ in den Spesen-Einstellungen (eigene Zustimmung, standardmäßig aus) schlägt die Ankunft am Drehort der Tagesdispo eine Call-Zeit und die Abfahrt eine Wrap-Zeit vor — jeder Wert wird vor dem Eintragen geprüft und ist editierbar, nur einzelne Standortprüfungen, Messwerte werden nach der Distanzprüfung verworfen
Tipps
- Einen Tag wiederholen: Klick seine Karte an und drück ⌘C / Strg+C, dann klick den Zieltag an und drück ⌘V / Strg+V — siehe „Wochen und Tage kopieren und einfügen“ unten
- Lösche einen Eintrag mit „Löschen“ unten in der aufgeklappten Karte, wenn du für diesen Tag neu beginnen möchtest
- Der heutige Tag ist zur schnellen Erkennung hervorgehoben
- Wochenendtage sind mit einem dezenten Akzent visuell unterscheidbar
- Lässt du die Pause leer, wird die Standardpause des Projekts (z. B. 45 Min. nach 6 Std.) eingetragen und gilt als genommene Pause — für die Nettostunden wie für Pausenverstöße. Trag 0 ein, wenn du keine Pause gemacht hast; eine Pause unter 30 Min. oder eine zu spät begonnene zählt weiterhin als Pausenverstoß
Häufige Stolperfallen
- Das Nicht-Erfassen von Pausen bläht deine Nettostunden und Überstundenberechnungen künstlich auf
- Die Wahl des falschen Tagestyps (z. B. 'Reise' statt 'Drehtag') beeinflusst die Zuschlagsberechnung
Equipment und Ausgaben pro Tag
Jede aufgeklappte Tageskarte hat zwei weitere Bereiche — so werden das mitgebrachte Equipment und deine Auslagen mit dem Tag abgerechnet, zu dem sie gehören.
- „Verwendetes Equipment“: Such und füge hinzu, was du an dem Tag benutzt hast. Die Treffer sind gruppiert in „In diesem Projekt“ (die Gear-Liste des verknüpften Projekts), „Eigenes Equipment“ (eigenes Equipment und Sets) und „Gerätekatalog“. Jede Zeile hat eine Menge, und der Tag zeigt eine Zwischensumme
- Jede Equipment-Zeile behält den Tagessatz, den sie beim Hinzufügen hatte — spätere Änderungen an deinem Equipment verändern nie, was ein vergangener Tag abgerechnet hat. Wird der Artikel aus deinem Equipment gelöscht, bleibt die Zeile mit ihrem gespeicherten Satz stehen und ist als „entfernt“ markiert
- Mit verknüpftem Projekt wird das erfasste Equipment in dessen Gear-Liste gespiegelt: Was dort noch fehlt, erscheint in einer Kategorie „Aus der Zeiterfassung“; was schon drauf ist, bekommt nur einen Vermerk — nichts wird doppelt angelegt
- „Ausgaben“: „Ausgabe hinzufügen“ öffnet das Ausgabenformular, vorbefüllt mit Datum und Projekt des Tages und mit dem Tag verknüpft; „Beleg scannen“ und „Beleg hochladen“ lesen einen Beleg für dich aus; „Vorhandene verknüpfen“ hängt eine bereits erfasste Ausgabe an. Verknüpfte Ausgaben und ihre Zwischensumme erscheinen am Tag, und die Ausgabe zeigt einen Chip zurück zu ihrem Stundenzettel-Tag. Ein vom Tag aus geöffnetes Formular bringt dich zu diesem Tag zurück: „Zurück zur Zeiterfassung“, „Abbrechen“ und „Speichern“ führen zum Stundenzettel und zur Woche, aus der du kamst
- Eine Verknüpfung löst du mit dem ✕ daneben — die Ausgabe selbst bleibt in der Buchhaltung
- Jede verknüpfte Ausgabe zeigt Brutto- und Nettobetrag (ohne USt.), Status und USt.-Satz, bei Fremdwährung auch den Wert in Euro. Die Zwischensumme zeigt brutto und netto in Euro. Ein Klick auf eine Ausgabe öffnet sie in der Buchhaltung; ‚Zurück zur Zeiterfassung‘ dort oder das Löschen der Ausgabe führt zurück zu diesem Tag
- Beide Bereiche kommen mit „Verwendetes Equipment einfügen“ und „Verknüpfte Ausgaben einfügen“ im Exportdialog ins Stundenzettel-PDF. Verknüpfte Ausgaben werden mit ihrem Nettobetrag (ohne Umsatzsteuer) aufgeführt und zur Gesamtsumme des PDFs gezählt, bei eingeschalteter Kleinunternehmerregelung in den Rechnungseinstellungen mit ihrem Bruttobetrag; eine Ausgabe in Fremdwährung wird mit dem an dieser Ausgabe gespeicherten Kurs umgerechnet. Das PDF zeigt außerdem, wie sich das Tagegeld zusammensetzt (Tage x Satz). Eine gebuchte Reise zählt nur mit dem, was nicht schon als Tagegeld an den Tagen steht: Das PDF zieht genau die Tagegelder ab, die die Buchung eingetragen hat, ein von dir eingetragenes oder geändertes Tagegeld also nicht (früher gebuchte Reisen werden nach Datum abgeglichen)
Tipps
- Erfasstes Equipment landet auch im Rechnungsentwurf, den du aus dem Stundenzettel erstellst — die Miete wird zusammen mit deiner Arbeitszeit abgerechnet
- In einer freigegebenen (gesperrten) Woche sind die Equipment- und Ausgaben-Controls wie alles andere deaktiviert
Wochen und Tage kopieren und einfügen
Die Zeiterfassung hat eine eigene Zwischenablage für ganze Wochen und einzelne Tage — ein wiederkehrender Ablauf wird nur einmal eingegeben.
- „Woche kopieren“ kopiert alle Einträge der sichtbaren Woche; „Woche einfügen“ setzt sie in die Woche, die du gerade ansiehst, Wochentag für Wochentag (Montag auf Montag). Tage, die schon einen Eintrag haben, werden übersprungen — nichts wird überschrieben
- ⌘C / Strg+C ohne ausgewählten Tag kopiert die ganze sichtbare Woche
- Klick zuerst eine Tageskarte an (ein farbiger Rahmen zeigt, dass sie ausgewählt ist), dann kopiert ⌘C / Strg+C nur diesen Tag; wähl einen anderen Tag aus und drück ⌘V / Strg+V, um ihn dort einzufügen
- ⌘V / Strg+V mit einer kopierten Woche fügt in die sichtbare Woche ein, egal welcher Tag ausgewählt ist
- Während du in einem Feld oder in „Notizen“ tippst, kopieren und fügen ⌘C und ⌘V ganz normal Text ein und lassen die Zwischenablage in Ruhe
Tipps
- Letzte Woche wiederholen: Geh zur letzten Woche, kopier sie, spring eine Woche vor und füg ein
- Eine Zwischenablage aus einem Timesheet-Projekt lässt sich nicht in ein anderes einfügen — die App verweigert das, statt die Stunden der falschen Produktion zuzuordnen
Häufige Stolperfallen
- In eine freigegebene Woche einfügen — sie ist gesperrt, das Einfügen wird blockiert, bis die Produktion sie wieder öffnet
Abgesagte Drehtage (Ausfallgagen)
Sieht dein Vertrag oder der Tarif eine Ausfallgage vor, lässt sich ein geplatzter Dreh trotzdem berechnen. Setze den Tagestyp auf „🚫 Abgesagt“, wähle die Absagefrist, und der Tag wird mit einer Ausfallgage berechnet — ein Prozentsatz der Tagesgage, der umso höher ist, je später abgesagt wurde. Es werden keine Stunden erfasst, daher kommen weder Überstunden noch Zuschläge obendrauf.
- Wähle im Tageseintrag den Tagestyp „🚫 Abgesagt“
- Wähle die Absagefrist: bis zu 1 Woche / innerhalb 72 Stunden / 48 Stunden / 24 Stunden / 12 Stunden. Beim TV FFS stehen die Fristen des Tarifs zuerst in der Liste (TZ 9.1, Beschäftigte auf Tagesgage): bis 20 Uhr am Vortag entfällt der Anspruch, danach und bis 3 Stunden nach dem disponierten Eintreffen gibt es ein Drittel der Tagesgage, später die volle Tagesgage
- Die Gage (Tagessatz × hinterlegter Prozentsatz) erscheint im Tagesverdienst und auf der Rechnung als eigene Position „Ausfallgage“
- Die Prozentsätze passt du unter Projekteinstellungen → Vergütung → Ausfallgagen an (Standardstaffel 25 / 50 / 75 / 100 / 100 %, eine verbreitete Branchenübung und kein gesetzlicher Anspruch — trage ein, was in deinem Vertrag steht; die Fristen des TV FFS gibt der Tarif fest vor)
- Schalte „Erfasstes Equipment an einem Absagetag mitberechnen“ aus, wenn nur die Gage berechnet werden soll
- Schalte „Absagetage separat abrechnen“ ein, um Absagetage auf einer eigenen Rechnung abzurechnen — der reguläre Entwurf lässt sie dann weg und neben „Verknüpfte Rechnungen“ erscheint „Ausfallrechnung erstellen“
Häufige Stolperfallen
- Keine Absagefrist gewählt — dann bleibt die Gage 0
- Stunden an einem Absagetag erwarten: Es ist ein arbeitsfreier Tagestyp, die Nettostunden bleiben bewusst 0
- Vergessen, dass ein vollständig unterschriebener Vertrag die Staffel vorgibt — seine Stornostufen werden beim Anlegen des Stundenzettels übernommen
Tarifverträge & Zuschläge
Die Regeln für Überstunden, Nacht- und Wochenendarbeit variieren je nach Land. Der Tracker wendet ein vereinfachtes Modell des gewählten Tarifvertrags für das Land deines Projekts an. Es ist eine Rechenhilfe, keine Rechtsberatung: Prüfe das Ergebnis am Tarifvertrag, bevor du dich darauf verlässt.
- Deutschland (TV FFS): 25 % für die 11. Stunde und 50 % für jede weitere; der 6. und 7. Tag zählen als wöchentliche Mehrarbeit (25 % für die ersten fünf Stunden, danach 50 %); Nachtfenster 22:00–06:00; ein bezahlter Ruhetag für Sonntage und die benannten Feiertage; AZV-Tag-Erfassung. Ostersonntag und Pfingstsonntag sind Feiertage mit 100 %, ebenso der 24. und 31. Dezember ab 12:00 Uhr (nur die Stunden nach Mittag). Geht ein Arbeitstag über Mitternacht, zählen Sonn- und Feiertagsstunden an dem Kalendertag, auf den sie fallen: Bei mehr als 4 Stunden am Sonn- oder Feiertag gilt der Zuschlag für den ganzen Arbeitstag und es entsteht ein Ruhetag, sonst nur für diese Stunden. Auch Samstagsstunden (25 %) zählen am Kalendertag, eine Nachtschicht am Freitag erhält sie also ab Mitternacht. Ein Sonntag innerhalb der ersten fünf gearbeiteten Tage seiner Woche erhält keinen Sonntagszuschlag („versetzter Dreh“), ebenso Heilige Drei Könige, Fronleichnam, Mariä Himmelfahrt und Allerheiligen; der Ruhetag für einen gearbeiteten Sonntag bleibt. Urlaub: ein halber Tag je 7 Vertragstage, auf dem Nachweis über den ganzen Vertrag auf einen vollen Tag aufgerundet
- Österreich (KV Filmberufe): Wochenpauschalen und gestaffelte tägliche Überstunden
- Italien (CCNL Cineaudiovisivo): Rollenbasierte Zuordnung zu Lohnstufen mit Nacht-/Feiertagsmultiplikatoren
- Frankreich (Convention collective): Getrennte Stufenregeln für audiovisuelle und Kino-Techniker*innen
- Andere / Benutzerdefiniert oder „Kein Tarifvertrag“: Leg „Standard-Tagesarbeitszeit“, „Maximale Tagesarbeitszeit“, „Überstunden-Stufen“ und „Zuschlagsprozentsätze“ im Reiter „Vergütung“ selbst fest
- Wochenpauschale mit eingeschalteter „Pauschale / Flat Rate“: Überstunden sind mit der Pauschale abgegolten und werden nicht berechnet. Nacht-, Sonntags- und Feiertagszuschläge gelten weiter.
- TV FFS, Sonntagszuschlag beim versetzten Dreh: Markiere in den Projekteinstellungen unter „Tarifvertrag & Region“ die Wochentage, an denen die Produktion arbeitet. Ein Sonntag (oder einer der vier genannten Feiertage) innerhalb der ersten fünf Produktionstage einer Woche hat keinen Zuschlag, ab dem sechsten schon. Wer nur für den Sonntag einer Produktion gebucht ist, die von Montag bis Sonntag dreht, bekommt den Zuschlag also. Ohne Auswahl zählen deine eigenen Arbeitstage.
Tipps
- Wähle beim Einrichten dein Land — der passende Tarifvertrag wird für dich gewählt und trägt seine Pausenregel und sein Nachtfenster ein. Unter „Tarifvertrag“ kannst du trotzdem einen anderen wählen
- Deine Gage bleibt deine eigene: Trag im Reiter „Vergütung“ ein, was in deinem Vertrag steht
- Schalte einzelne Zuschläge (Nacht, Samstag, Sonntag, Feiertag) pro Projekt im Reiter „Funktionen“ ein oder aus
Projektkonditionen & Regeln
Im Einrichtungsdialog des Projekts legst du fest, wie Stunden bezahlt werden. „Funktionen“ enthält die Schalter; „Vergütung“, „Arbeitszeit“ und „Reise“ enthalten die Einstellungen, die diese Schalter brauchen.
- Funktionen → „Überstunden werden vergütet“: Der Hauptschalter für die Überstundenvergütung — ob eine Stunde über die Standard-Tagesarbeitszeit hinaus überhaupt vergütet wird, zum reinen Stundensatz. Aus bedeutet: Die Stunden zählen weiterhin in die Tagessumme, es werden aber keine Überstunden vergütet oder ausgewiesen
- Funktionen → „Überstundenzuschlag (% extra)“: Untergeordnet zu „Überstunden werden vergütet“ — der Prozentsatz des Tarifs zusätzlich zu dieser Vergütung. Aus bedeutet: Überstunden werden mit dem reinen Stundensatz vergütet, ohne Aufschlag
- Funktionen → „Zuschläge automatisch berechnen“: Der Hauptschalter für Nacht-, Samstags-, 6.-Tag-, Sonntags- und Feiertagszuschlag, jeder mit eigenem Schalter. Aus bedeutet: Zuschläge werden erfasst, aber nicht bezahlt; er unterdrückt auch den Überstundenzuschlag, und die Karte „Überstunden“ weist darauf hin
- Funktionen → „Automatischer Pausenabzug“, „Pausenverstöße“ und „Reisezeit ist bezahlt“. Sind Pausenverstöße aus, wird keiner berechnet, keine Warnung erscheint, „Pausenverstoß erzwingen“ ist ausgeblendet und das PDF lässt die Spalte weg
- Reiter „Arbeitszeit“: das Nachtfenster („Nacht von“ … „bis“, Standard 22:00–06:00), „Überstunden auf volle Stunden aufrunden“, der Pausenabzug (z. B. 45 Min. nach 6 Std.) und die „Pausenprüfung“ für Pausenverstöße
- Vergütung → „Garantierte Grundgage“: standardmäßig aus. An bedeutet: An einem Arbeitstag wird immer die volle Grund-/Tagesgage berechnet, auch bei langen Pausen oder kurzen Tagen — Überstunden werden weiter aus den Nettostunden berechnet und kommen obendrauf
- Vergütung → „Stundensatz (manuell)“: standardmäßig leer, eine Stunde ist dann Tagesgage ÷ Standardtag wert. Ein Wert hier rechnet jede Überstunden- und Zuschlagsstunde genau zu diesem Satz ab; wann Überstunden beginnen, bestimmt weiter deine Tageslänge
- Vergütung → „Drehfrei-Vergütung“ (50 % der Tagesgage, solange du nichts änderst; 0 % macht einen Drehfrei-Tag unbezahlt) und „Ausfallgagen“ (siehe „Abgesagte Drehtage (Ausfallgagen)“ oben)
- Reiter „Reise“: „Kilometerpauschale (€/km)“ (standardmäßig 0,30), „Ruhezeit-Unterschreitungskosten (€)“ für zu wenig Ruhe zwischen Dienstende und nächstem Dienstbeginn, und die „Reisetag-Regeln“
- Reiter „Projekt“: „Feiertags-Region (Bundesland)“ für Feiertage einzelner Bundesländer (z. B. Mariä Himmelfahrt in Bayern), „Urlaubsanspruch (Tage)“ und „Urlaubsanspruch auf PDF anzeigen“. Beim TV FFS beträgt der Anspruch einen halben Tag je 7 Vertragstage (gezählt ab dem Startdatum des Projekts oder ab deinem ersten Eintrag), solange im Feld die 24 des Tarifvertrags steht; mit einem eigenen Wert wird nach Tagen pro Jahr gerechnet
Tipps
- Die beiden Überstunden-Schalter bewirken Unterschiedliches: Der erste vergütet die Stunde, der zweite schlägt einen Prozentsatz darauf. Eine Pauschale (Vergütung → Gage) begrenzt die Grundgage ohnehin auf die Standard-Tagesarbeitszeit und macht Überstunden damit unbezahlt, unabhängig vom Schalter — der Reiter „Funktionen“ weist darauf hin
- Die Ruhezeit-Strafkosten werden als separater Posten hinzugefügt, wenn die Ruhezeit zwischen den Tagen unzureichend ist
- Lass das Feld für Ruhezeit-Strafkosten leer, um es vollständig zu deaktivieren
- Ein ausgeschalteter Zuschlag verschwindet auch aus dem exportierten Stundenzettel-PDF — keine Spalte, keine Zeile in der Kostenaufstellung. Der Nachweis dokumentiert die Regeln, die dein Projekt tatsächlich anwendet, nicht alles, was der Tarifvertrag zahlen könnte.
- In der Kostenaufstellung des PDFs stehen Wochen-Überstunden (Stunden, die nur wegen der langen Woche Überstunden sind, etwa ein 6. Tag) in einer eigenen Zeile ‚Wochen-Überstunden, nur Zuschlag' zum Zuschlagssatz. Die Grundvergütung dieser Stunden steckt bereits in den Tagesgagen, sodass die Zeilen die Gesamtsumme ergeben.
Reisetag-Regeln
Reisetage werden oft anteilig zur vollen Tagesgage vergütet. Konfiguriere gestaffelte Regeln passend zu deinem Vertrag.
- Öffne die Projekteinstellungen und geh zum Reiter „Reise“ → „Reisetag-Regeln“
- Jede Stufe lautet „Bis zu X Stunden → Y % der Tagesgage“ — der Anteil deiner vollen Tagesgage, den der ganze Reisetag bekommt, kein Stundensatz. Es gilt die erste Stufe, in deren Grenze die Stunden des Tages fallen
- Standardregeln: bis 5 Std. → 50 %, bis 7 Std. → 75 %, länger → 100 %
- Füge mit „Stufe hinzufügen“ eine Stufe hinzu und entferne eine mit dem × daneben
- Lass das Stundenfeld für die oberste Stufe leer, um 'unbegrenzt' darzustellen
Tipps
- Diese Regeln gelten nur für Tage mit dem Tagestyp 'Reise' oder 'Nur Reise'
- Reisetage erzeugen keine Überstunden: Die passende Stufe ist die ganze Vergütung, egal wie lang der Tag wird, und Stunden an Reisetagen zählen nicht zu den Wochenüberstunden
- Bespreche die Reisetagsvergütung vor dem Dreh mit der Produktion — die Sätze variieren stark zwischen Verträgen
Spesen-Automatik (Verpflegungsmehraufwand)
Das deutsche Steuerrecht kennt eine gestaffelte Verpflegungspauschale für Zeit außer Haus: 14 € am An- und am Abreisetag einer mehrtägigen Reise, 28 € für jeden vollen Tag dazwischen, 14 € für eine Eintagesreise über 8 Stunden und nichts darunter. Die Spesen-Automatik erkennt deine Reisetage, hält eine Reise über alle Tage unterwegs offen und bucht die abgeschlossene Reise als Reisekosten-Ausgabe in die Buchhaltung. Alles hier Beschriebene ist aus, bis du es einschaltest.
- Das einmalige Angebot: Der erste Reisetag, den du markierst, bevor du dich je für oder gegen die Funktion entschieden hast, blendet einen Hinweis mit 'Automatik aktivieren' und 'Nein, danke' ein. Beide Antworten werden gemerkt, der Hinweis kommt nicht wieder
- Das Banner zeigt die Route (von, dann Ziel), das Startdatum, die Anzahl der Tage und 'Spesen bisher' — eine laufende Summe aus demselben Rechner, der später die Ausgabe bucht, bei offener Reise bis jetzt gerechnet
- Aktionen bei offener Reise: 'Reise beenden' beendet sie mit dem aktuellen Datum und der aktuellen Uhrzeit, 'Details' öffnet die Prüfung, das Zahnrad die Spesen-Einstellungen, das ✕ verwirft die Reise
- Eine Reise startet nur an einem Reisetag zwischen drei Tagen in der Vergangenheit und sieben Tagen in der Zukunft, nie zweimal am selben Tag und nie an einem Datum, das eine vorhandene Reisekosten-Ausgabe bereits abdeckt
- Es läuft immer genau eine Reise. Solange eine aktiv ist, steht im Reiter 'Spesen' 'Eine Reise ist gerade aktiv.' statt eines Angebots für eine neue
- 'Jetzt eine Reise starten' im Reiter 'Spesen' startet eine Reise von Hand mit dem aktuellen Datum und der aktuellen Uhrzeit. Das funktioniert mit allen Automatik-Schaltern aus — du kannst Reisen also nutzen, ohne dass die App von selbst welche anlegt
- Eine Reise, die länger als 31 Tage offen steht, zeigt eine Warnung — beenden und buchen oder verwerfen. Gebucht wird nie automatisch
- Öffne die Spesen-Einstellungen — über den Button 'Spesen' in der Leiste der Zeiterfassung (auf dem Handy hinter 'Mehr') oder über das Zahnrad im Reise-Banner. Beide öffnen den Einrichtungsdialog des Zeiterfassungsprojekts im Reiter 'Spesen'
- Schalte 'Reisen an Reisetagen automatisch starten' ein. Diese Einstellungen gelten global: für alle deine Zeiterfassungs-Projekte, nicht nur für das, dessen Dialog du geöffnet hast
- Wähle das 'Standard-Reiseland', mit dem neue Reisen beginnen (Deutschland, solange du es nicht änderst) — beim Prüfen bleibt das Land pro Reise änderbar
- Setze einen Tag auf den Tagestyp 'Reise' oder 'Nur Reise' und speichere ihn. Ab diesem Tag läuft eine Reise, eine Meldung bestätigt sie mit einer Rückgängig-Aktion
- Erfasse weiter wie gewohnt. Das Reise-Banner steht in jeder Wochen- und Monatsansicht über der Woche, egal welche Woche du gerade ansiehst
- Erfasse auch die Heimreise als Reisetag. Das Banner fragt dann 'Reisetag am <Datum> — wieder zuhause?' — antworte mit 'Reise am <Datum> beenden' oder mit 'Weiter unterwegs', wenn der Tag nur ein Ortswechsel war. Nennt 'Angekommen in' an diesem Tag einen anderen Ort als dein Zuhause oder dein aktuelles Ziel, fragt das Banner 'Reisetag am <Datum> nach <Ort>. Neues Ziel oder wieder zuhause?' und bietet '<Ort> als Ziel hinzufügen' an — der Ort wird als nächstes Ziel der Reise ergänzt, die Reise bleibt offen
- Eine beendete Reise bietet 'Prüfen & buchen' an — siehe „Reise prüfen und buchen“ weiter unten
Tipps
- Rückgängig auf der Meldung „Reise gestartet“ tut zweierlei: Es verwirft die Reise und merkt sich dieses Datum, sodass erneutes Speichern desselben Tages keine neue öffnet
- Eine offene Reise ist ein Entwurf, keine Ausgabe. Vor dem Buchen erreicht nichts die Buchhaltung, und Neuladen oder Schließen der App verliert sie nicht
- Tage mitten in einer Reise sind volle Tage. Die Antwort 'Weiter unterwegs' auf eine Rückfrage lässt einen Ortswechsel genau das bleiben — auf ihn wird keine Stundenschwelle angewendet
Häufige Stolperfallen
- Eine Reise an einem normalen Drehtag erwarten — nur 'Reise' und 'Nur Reise' starten eine
- Die Reise nach der Heimkehr offen lassen: Die laufende Summe zählt bis heute weiter, bis du sie beendest
- Verwerfen statt beenden — 'Reise verwerfen' wirft den Entwurf weg, bucht nichts und schreibt nichts in deine Tage
Standortprüfungen: Reisen beenden und die Route aufbauen
Die optionale Standortunterstützung erledigt mit einer einzigen Messung zwei Aufgaben. Sie beendet eine offene Reise, wenn dein Gerät wieder in der Nähe deiner Homebase auftaucht, damit eine vergessene Reise aufhört mitzuzählen — und wenn du unterwegs selbst auf „Standort prüfen“ tippst, ermittelt sie den Ort, in dem du bist, und ergänzt ihn als Station der Reise. Das ist eine eigene Zustimmung mit eigenem Schalter und eigener Homebase-Einrichtung und braucht den Hauptschalter der Automatik nicht — eine selbst gestartete Reise bekommt dieselbe Unterstützung.
- Tippst du in einem neuen Ort auf „Standort prüfen“, wird er zur nächsten Station der Reise: Die erste füllt das Ziel, die zweite macht daraus die Route Home → erste Station → zweite Station, und das Banner zeigt die ganze Kette. Zweimal im selben Ort ändert nichts — dann heißt es „Weiterhin in <Ort>.“
- Ein Messwert innerhalb des Heimradius beendet die Reise und bietet die Prüfung an. Innerhalb der drei Stunden Karenzzeit nach der Startzeit heißt es „Du bist an deiner Homebase.“ und die Reise bleibt offen
- Die Karenzzeit regelt das Beenden, nicht das Benennen: Eine Reise, die vor einer Stunde begonnen hat, hält Stationen ganz normal fest
- Drei Stunden Karenzzeit nach der Startzeit der Reise sorgen dafür, dass ein Reisetag, den du noch zuhause markierst, die Reise nicht sofort schließt
- 'Standort prüfen' erscheint erst im Banner, wenn beide Hälften stehen: Der Schalter ist an und eine Heimatbasis ist erfasst
- Stationen werden auf Ortsebene über den eigenen Server der App benannt, nie direkt von deinem Browser zum Kartendienst — und gespeichert wird nur der Name, deine Koordinaten nie
- Die Station trägt den ortsüblichen Namen (Braunschweig, nicht Brunswick), während der Pauschalsatz dahinter weiterhin über den amtlichen englischen Namen zugeordnet wird
- Lässt sich der Ort nicht ermitteln — offline oder ein Messwert auf freiem Feld — fällt die Prüfung auf „Noch <n> km von der Heimatbasis entfernt.“ zurück und ergänzt keine Station
- Adresssuchen laufen über den eigenen Server der App, nie direkt von deinem Browser zum Kartendienst
- 'Aktuellen Standort verwenden' ersetzt eine getippte Adresse durch die Koordinaten des Geräts — die Zeile unter den Buttons zeigt danach Breiten- und Längengrad statt einer Adresse. Das ist die ehrliche Auskunft darüber, was gespeichert ist
- Was nicht passiert: kein dauerhaftes Tracking, kein Geofence im Hintergrund, kein Standortverlauf. Jeder Messwert wird mit der Heimatbasis verglichen und verworfen; gespeichert bleiben nur die Heimatbasis selbst und der Startpunkt einer Reise
- Schalte im Reiter 'Spesen' die Option 'Reisen an der Heimatbasis automatisch beenden' ein
- Lege eine Heimatbasis fest, auf einem von zwei Wegen: Tippe eine Adresse in 'Adresse der Heimatbasis' und drücke 'Adresse suchen', oder drücke 'Aktuellen Standort verwenden', um die Koordinaten vom Gerät zu übernehmen
- Benenne sie unter 'Name der Heimatbasis' — dieser Name wird zum Startpunkt jeder Reise, die die Automatik öffnet
- Setze den 'Heimradius (km)': die Entfernung, die noch als zuhause gilt, standardmäßig 3 km
- Mehr ist nicht einzurichten. Solange eine Reise offen ist, läuft eine Prüfung beim Öffnen der Zeiterfassung und beim Speichern eines Tages; „Standort prüfen“ im Banner löst eine bei Bedarf aus und hält fest, wo du bist
Tipps
- Eine Adresse zu tippen ist der praktikable Weg am Desktop — und immer dann, wenn du das nicht zuhause einrichtest: 'Aktuellen Standort verwenden' setzt voraus, dass du wirklich dort bist
- Verweigert das Gerät den Standort (Berechtigung abgelehnt, kein Empfang), bekommst du eine Meldung und sonst ändert sich nichts: Eine Reise von Hand zu beenden geht immer
- 'Call-/Wrap-Zeiten am Drehort vorschlagen' darunter ist eine andere Zustimmung mit eigenem Schalter. Deine Position mit dem Drehort des Tages zu vergleichen ist eine andere Frage als eine Reise zuhause zu beenden — keiner der beiden Schalter aktiviert den anderen
Häufige Stolperfallen
- Den Schalter einschalten und es dabei belassen — ohne erfasste Heimatbasis gibt es nichts zu vergleichen, und keine Reise endet von selbst
- Ein Radius, der so klein ist, dass eine auf die Hausnummer gesetzte Heimatbasis nie trifft — oder so groß, dass ein naher Drehort als zuhause zählt
Reise prüfen und buchen
Gebucht wird nichts von selbst. Das Beenden einer Reise öffnet eine dreistufige Prüfung — Route, Zeitraum, Mahlzeiten & Übernachtung — in der jeder Wert editierbar ist und die Summe sich beim Ändern mitbewegt. Das Buchen legt eine Reisekosten-Ausgabe in der Buchhaltung an, über denselben Rechner und dieselbe Strecke wie der manuelle Spesen-Assistent.
- Das Frühstück ist ab dem zweiten Tag einer mehrtägigen Reise vorausgewählt, weil du die Nacht davor auswärts geschlafen hast. Anreisetag und Eintagesreisen bleiben ohne Haken, und jeder Tag, an dem du den Haken entfernst, bleibt ohne
- Mit 'Set-Catering als gestelltes Mittagessen werten (kürzt die Pauschale)' (Standard: an) ist an einem Tag mit Catering-Abzug das Mittagessen vorausgewählt. Dein eigener Haken schlägt die Vorauswahl, in beide Richtungen
- 'Reisekosten buchen' legt die Ausgabe unter der Reisekosten-Kategorie ab, verknüpft sie mit dem verknüpften Projekt des Stundenzettels und mit dem Tag, der die Reise geöffnet hat; die Erfolgsmeldung trägt eine Aktion 'Öffnen', die direkt dorthin springt
- Beim Buchen trägt 'Tagegeld-Feld der betroffenen Stundenzettel-Tage beim Buchen ausfüllen' (Standard: an) den berechneten Betrag jedes Tages in dessen Spesen-Feld ein — aber nur dort, wo dieses Feld noch 0 ist. Eine von dir getippte Zahl wird nie überschrieben
- Im Stundenzettel-PDF steht jeder so ausgefüllte Tag unter der Tagegeld-Summe mit seiner Grundlage: Datum, Ort und Land, Art des Tages (Anreise, Abreise, voller Tag, eintägig über 8 Std.), Satz und Kürzung für gestellte Mahlzeiten. Ein selbst eingetragenes oder nach dem Buchen geändertes Tagegeld wird nicht aufgeführt; es bleibt in der Zeile „Tage x Betrag“
- Beim Buchen übernimmt 'Reisezeiten aus dem Trip vorschlagen (Hinfahrt-Start, Rückfahrt-Ende)' (Standard: aus) zusätzlich den Reisebeginn des Hinreisetags und das Reiseende des Rückreisetags aus den geprüften Zeiten der Reise — ebenfalls nur in leere Felder
- 'Weiter unterwegs' in der Prüfung oder im Banner setzt eine beendete Reise zurück auf offen und bucht nichts
- Eine Eintagesreise unter 8 Stunden ergibt gar keine Pauschale (§ 9 Abs. 4a EStG) — die Prüfung sagt das, statt eine unerklärte Null zu zeigen
- Reisen über 31 Tage lassen sich nicht buchen und müssen aufgeteilt werden — dieselbe Grenze wie im Assistenten der Buchhaltung
- Solange eine Reise offen ist, zeigt jede abgedeckte Tageskarte die bisher erreichte Tagespauschale grau im Feld „Spesen“, mit dem Hinweis, dass sie bei der Prüfung der Reise gebucht wird. Auf den Tag geschrieben wird sie erst beim Buchen — der Satz des letzten Tages steht erst fest, wenn die Reise endet — und ein selbst eingetragener Wert gewinnt immer.
- Öffne die Prüfung über 'Prüfen & buchen' bei einer beendeten Reise, über 'Details' bei einer offenen oder über die Aktion 'Prüfen' auf der Meldung, die das Ende angekündigt hat
- Route: Benenne die Reise (leer gelassen wird der Name automatisch erzeugt), prüfe 'Von (Zuhause)' und 'Nach (Ziel)' und setze 'Land' und 'Stadt (BMF-Satz)' — die Sätze folgen diesen beiden Feldern. Die Länderliste ist die BMF-Tabelle des Reisejahres, nach Namen sortiert; für ein Land, das dort nicht steht, wählst du an ihrem Ende 'Anderes Land (Satz Luxemburg)': Die Reise wird dann mit den Beträgen für Luxemburg gerechnet, wie es das BMF-Schreiben vorsieht
- Route, schneller: Tippe die Zieladresse ein und drücke 'Adresse suchen'. Ein Treffer setzt das Land und, wo eine Stadt einen eigenen BMF-Satz hat, auch die Stadt. Ein Land ohne BMF-Satz lässt beides unverändert und sagt es dir
- Route, mehrere Ziele: Lege Zwischenziele unter 'Zwischenziele (mehrere Ziele)' an. Jedes Ziel wird nach seinem eigenen Land und seiner Stadt abgerechnet, eine Reise München, Wien, Prag also je Etappe zu ihrem eigenen Satz. Mit Zwischenzielen sind die einzelnen Felder 'Nach (Ziel)', 'Land' und 'Stadt' ausgeblendet — die Zwischenziele sind das Ziel. Der Reisezeitraum deckt die Ziele ab: Eine offene Reise wird bis heute oder bis zur Ankunft am letzten Ziel geprüft, je nachdem, was später ist, und ein Ziel nach dem Reiseende verschiebt das Ende mit; ein Ziel vor dem Reisebeginn wird als außerhalb der Reisedaten markiert und zählt nicht
- Zeitraum: Korrigiere Datum und Uhrzeit von Beginn und Ende. Sie stammen aus Reisebeginn oder Dienstbeginn und Reiseende oder Dienstende des Reisetags — Annahmen, die eine Prüfung verdienen
- Mahlzeiten & Übernachtung: Hake pro Tag die gestellten Mahlzeiten an — sie kürzen die Tagespauschale (Frühstück um 20 %, Mittag- und Abendessen um je 40 %)
- Mahlzeiten & Übernachtung: Wähle 'Pauschale (20 €/Nacht DE)', 'Tatsächliche Kosten' oder 'Keine (gestellt / keine Übernachtung)'. Eine Reise startet auf 'Keine' — setze eine Pauschale nur für Nächte an, die du tatsächlich bezahlt hast
- Lies die Tagesaufstellung und 'Reise gesamt' in der Kopfzeile und drücke dann 'Reisekosten buchen'
Tipps
- Zum Buchen musst du angemeldet sein — die Reise selbst liegt lokal, die Ausgabe ist ein Buchhaltungsbeleg
- Eine gebuchte Reise räumt das Banner ab und ist danach eine gewöhnliche Reisekosten-Ausgabe: Wie du sie erneut öffnest und bearbeitest, steht im Hilfe-Thema „Spesen & Ausgaben“ unter „Reisekosten & der Spesen-Rechner“
- Das Ziel wird aus dem Feld 'Angekommen in' des Tages vorbefüllt, sofern du dort etwas eingetragen hast — dieses Feld unterwegs zu füllen spart hier Tipparbeit
Häufige Stolperfallen
- Mit der Voreinstellung 'Keine' buchen, obwohl du Hotelnächte bezahlt hast — die Pauschale von 20 € je Nacht ist bewusst opt-in, niemand setzt sie für dich an
- Die Zeiten im Schritt 'Zeitraum' nicht korrigieren: Sie stammen aus den Feldern des Reisetags oder, wenn der Tag keine hatte, aus 08:00 und 18:00
- Gestellte Mahlzeiten nicht anzuhaken — die Pauschale wäre zu hoch, was das Finanzamt nicht akzeptiert
Wochenzusammenfassung & Verdienst
Die „Wochenübersicht“ rechnet alle Einträge der Woche zusammen, die du gerade ansiehst; die Ansicht „Monat“ macht dasselbe für einen ganzen Monat.
- Arbeitstage, Gesamtstunden (netto), Überstunden und Nachtstunden der Woche, dazu ein „Wochenziel“-Ring, der deine Nettostunden gegen die Standardwoche des Tarifvertrags zeigt
- Tage nach Art: Die Woche aufgeschlüsselt nach Tagesart — Drehtage, Reisetage, Rüsttage, Drehfrei usw., jeweils mit Anzahl und Nettostunden. Gezählt wird jeder erfasste Tag, daher erscheinen hier auch Abwesenheiten und unbezahlte freie Tage, die keine Arbeitstage sind
- Reisezeit: Die Reisestunden der Woche, je nach „Reisezeit ist bezahlt“ als bezahlt oder unbezahlt markiert
- Einnahmen: Grundgage, Überstunden (inklusive eines etwaigen 2. Tags und Überstunden zum reinen Stundensatz), Zuschläge (Nacht, Samstag, Sonntag, Feiertag, 6. Tag, Pausenverstöße), Extras (Fahrtkosten, Tagegeld, Equipment) und die Gesamtsumme
- Verknüpfte Ausgaben: Haben Tage der Woche verknüpfte Buchhaltungsausgaben, steht unter der Gesamtsumme die Zeile „Verknüpfte Ausgaben (netto)“ mit Anzahl und Betrag, darunter „Gesamt inkl. verknüpfter Ausgaben“. Beide Zahlen sind die des Wochen-Stundenzettel-PDFs mit „Verknüpfte Ausgaben einfügen“: ohne Umsatzsteuer (brutto, wenn „Kleinunternehmer“ eingeschaltet ist), Fremdwährung zum Kurs der Ausgabe, und eine gebuchte Reise nur mit dem Teil, der nicht schon als Tagegeld auf den Tagen steht. Ein Betrag, der sich nicht umrechnen lässt, steht getrennt als „Nicht umgerechnet (kein Kurs)“ und wird nicht addiert
- Hinweise: Ruhezeitverletzungen, Tage über der Tageshöchstarbeitszeit, Pausenverstöße, Wochenstunden über dem Maximum des Tarifvertrags und eine überschrittene Jahres-Überstunden-Obergrenze werden hier aufgelistet
- Monatsansicht: Schalte in der Leiste zwischen „Woche“ und „Monat“ um — dort stehen Gesamtstunden, Überstunden, Arbeitstage, Tage nach Art, Reisezeit und eine „Wochenaufstellung“. Wo dein Tarifvertrag die Regeln hat, zeigen die „Compliance-Salden“ die erworbenen AZV-Tage und offenen Ersatzruhetage der Produktion bis heute
- Jeder Tag mit Stunden zeigt außerdem einen kleinen „Zeitstrahl“ aus Arbeit, Pausen und Überstunden
Tipps
- Navigiere mit den Pfeilschaltflächen in der Kopfzeile zwischen den Wochen — die Zusammenfassung aktualisiert sich sofort
- Spring zurück zur laufenden Woche, indem du in der Kopfzeile auf die Wochenbereich-Anzeige klickst (Tooltip: „Zur aktuellen Woche“)
- Prüf die Hinweise vor dem Einreichen — sie können auf vertragliche Verstöße hindeuten
Stundenzettel-PDFs und CSV-Exporte
Alle Exporte findest du in der Leiste der Zeiterfassung (auf dem Handy hinter „Mehr“). Das PDF ist ein Arbeitszeitnachweis mit tagesweiser Aufschlüsselung, Summen und Unterschriftszeilen — fertig für die Lohnabrechnung oder das Produktionsbüro.
- „Wochen-PDF“ exportiert die Woche, die du gerade ansiehst. Sein Dialog kann auch „Per E-Mail senden“ — „Per E-Mail senden“ in der Leiste öffnet dasselbe für die aktive Woche
- „Monats-PDF“ exportiert einen Monat des gewählten Projekts: Projekt, Monat und Jahr wählst du im Dialog
- „Alle Wochen als PDF“ exportiert jede Woche des Projekts mit erfassten Zeiten in ein PDF — eine Seite pro Woche, älteste zuerst, danach eine Gesamtübersicht. Wochen ohne Einträge fallen weg. Es ist derselbe Dialog wie beim Monats-PDF, mit „Zeitraum“ auf „Alle Wochen“; er zeigt, wie viele Wochen das PDF enthält, und dort wechselst du auch zurück auf „Monat“
- Zu den Optionen im Dialog gehören „PDF-Sprache“, „Meine Unterschrift einfügen“ und „Firmenlogo einfügen“ (beides unter Einstellungen → Konto → Signatur & Branding eingerichtet), „Kosten einbeziehen (€)“, „Farbige Überstunden“, „Catering einfügen“, „Notizen einfügen“, „Urlaubsanspruch einfügen“, „Unterschr. Ruhezeit anzeigen“, „Nachtarbeit in 15-Min-Schritten“, „Verwendetes Equipment einfügen“ und „Verknüpfte Ausgaben einfügen“
- Der Dialog für Monat und alle Wochen hat zusätzlich „Zeiten berechnen“ (die detaillierte Aufschlüsselung von Überstunden und Zuschlägen), „Tarif einfügen“, „Vereinbarung einfügen“, „Auslagen einbeziehen“ (Fahrtkosten und Verpflegungsmehraufwand) sowie „Überstundenzuschläge“ / „Nachtzuschläge“, die diese Beträge im ganzen Dokument ein- oder ausblenden, ohne zu ändern, was verdient wurde
- „CSV“ lädt die Woche als einfache Tabelle (Datum, Start, Ende, Pause, Gesamtstunden, Überstunden, Notizen); „Detail-CSV“ enthält jede Rechner-Spalte — Brutto-/Nettostunden, Überstunden-Stufen, jeden Zuschlag mit Stunden und Betrag, Pausenverstoß, Reise, Ruhezeit-Strafe, Grund- und Gesamtverdienst
Tipps
- Ein Zuschlag, den du im Projekt ausgeschaltet hast, taucht im PDF gar nicht erst auf — der Nachweis dokumentiert die Regeln, die dein Projekt tatsächlich anwendet
- Brichst du den Speichern-Dialog ab (oder schließt auf dem Handy das Teilen-Menü), wird nichts geschrieben; der Dialog bleibt mit deinen Einstellungen offen
Häufige Stolperfallen
- Deutsche Tarifverträge begrenzen einen Tag auf 12 Stunden. Enthält ein PDF einen längeren Tag, weist die App vorher darauf hin. Der Stundenzettel zeigt trotzdem die tatsächlich geleisteten Stunden und kennzeichnet den Tag als Überschreitung — kläre sie mit der Produktion
Woche einreichen
Ist der Stundenzettel mit einem Produktionsprojekt verknüpft, reichst du jede Woche mit „An Produktionsleitung senden“ in der Leiste bei der Produktion ein. Die Produktion prüft sie im Bereich Budget & Abrechnung des Projekts und gibt sie frei oder weist sie zurück.
- Einreichungs-Erinnerungen: beim Öffnen der Zeiterfassung erinnert die Benachrichtigungs-Glocke an kürzlich vergangene Wochen eines verknüpften Projekts, die erfasst, aber nie eingereicht wurden — nicht eingereicht heißt unbezahlt. Eine verworfene Erinnerung bleibt verworfen; die ganze Kategorie lässt sich in den Benachrichtigungs-Einstellungen („Zeiterfassungs-Erinnerungen“) stummschalten
- Freigegebene Wochen sind gesperrt: sobald die Produktion eine eingereichte Woche freigibt, zeigen die Tageskarten einen „Freigegeben"-Chip und alle Felder, Stempel-, Gear- und Ausgaben-Controls sind deaktiviert — die freigegebenen Zahlen und deine lokale Woche können nicht mehr auseinanderlaufen. Kopieren bleibt möglich; Einfügen in eine gesperrte Woche ist blockiert. Bitte die Produktion, die Woche wieder zu öffnen (abzulehnen), falls etwas korrigiert werden muss
- Prüf die Woche: Das Banner über den Tagen weist auf Ruhezeitverletzungen hin und, bei deutschen Tarifverträgen, auf Tage über der tariflichen 12-Stunden-Grenze
- Klick in der Leiste auf „An Produktionsleitung senden“ (erscheint in der Wochenansicht, sobald die Woche Einträge hat und der Stundenzettel mit einem Projekt verknüpft ist)
- Hat die Woche Ruhezeitverletzungen, Tage über der gesetzlichen Grenze oder überschreitet sie die Jahres-Überstunden-Obergrenze des Projekts, fragt ein Bestätigungsdialog nach, bevor etwas gesendet wird; bei Tagen über der Grenze wählst du „Trotzdem einreichen“ oder „Abbrechen & Zeiten korrigieren“
- Nach dem Einreichen zeigt das Banner ein Uhr-Symbol mit „Wartet auf Freigabe durch Owner“ — daraus wird ein grünes Häkchen mit „Stundenzettel von Owner freigegeben“, sobald die Produktion die Woche freigibt
- Weist die Produktion die Woche zurück, zeigt das Banner „Stundenzettel zurückgewiesen“ mit ihrer Begründung, und der Button heißt dann „Prüfen & erneut einreichen“
Tipps
- Der angezeigte Status gehört immer zu der Woche, die du gerade ansiehst — jede Woche wird einzeln eingereicht und freigegeben
- Das verknüpfte Projekt gehört dir selbst? Dann werden deine Stunden direkt darauf gebucht und automatisch freigegeben — es gibt niemanden sonst, der sie prüft
- Ein Stundenzettel ohne verknüpftes Produktionsprojekt kann nicht eingereicht werden; exportier stattdessen das PDF oder verknüpf ein Projekt unter „Mit Projekt verknüpfen“
- Jede Einreichung speichert außerdem einen Versions-Snapshot der Woche für deine Unterlagen
Häufige Stolperfallen
- Compliance-Warnungen vor der Abgabe nicht prüfen — Ruhezeitverletzungen können eine Rücksprache mit der Produktion erfordern
Projektbudget-Synchronisierung
Ein mit einem Gear-Listen-Projekt verknüpfter Stundenzettel verbindet deine Stunden mit dieser Produktion: Eingereichte Wochen erreichen ihr Budget, das erfasste Equipment ihre Gear-Liste, und der Stundenzettel lässt sich abrechnen.
- Wähl im Reiter „Projekt“ des Einrichtungsdialogs das Projekt unter „Mit Projekt verknüpfen“ („— Kein Projekt (eigenständig) —“ lässt den Stundenzettel für sich)
- Reich Wochen mit „An Produktionsleitung senden“ ein. Sie landen mit allen Tagesdetails unter „Crew-Stundenzettel“ im Bereich Budget & Abrechnung des Projekts
- Dort kann die Produktion filtern, jede Woche freigeben oder zurückweisen („Auswahl freigeben“ gibt mehrere auf einmal frei) und eine Woche mit „Anpassen“ samt Notiz korrigieren. Freigegebene Stunden zählen im Bericht „Budget vs. Ist“ als tatsächliche Crew-Kosten
- Zum Abrechnen nutzt du „Rechnungsentwurf erstellen“ im Bereich „Verknüpfte Rechnungen“ des Stundenzettels: Arbeitszeit, Tagegeld aus gebuchten Reisen und das an deinen Tagen erfasste Equipment werden Positionen des Entwurfs. „Aus Ist-Daten übernehmen“ in einem Rechnungsentwurf bietet an, was noch nicht abgerechnet ist
Häufige Stolperfallen
- Das Nicht-Erfassen von Pausen kann die Überstundenberechnung künstlich nach oben treiben und das Projektbudget verfälschen
- Die Verknüpfung mit dem falschen Projekt sendet Zeitkosten an das falsche Budget
Einstellungen wiederverwenden: Vorlagen, Dateien und Verträge
Gage, Tarifvertrag, Zuschläge und Reiseregeln ändern sich zwischen zwei Jobs selten. Mit den Buttons „Export“, „Import“ und „Vorlagen“ oben im Einrichtungsdialog speicherst du sie einmal und übernimmst sie ins nächste Timesheet-Projekt.
- „Vorlagen“ → „Aktuelle Einstellungen als Vorlage speichern…“ legt die aktuellen Einstellungen unter einem Namen ab (z. B. Standard FFS 2025). Projektverknüpfungen werden nicht gespeichert
- „Vorlagen“ → „Vorlage anwenden“ füllt den Dialog aus einer gespeicherten Vorlage; klick auf Speichern, um sie zu übernehmen. „Vorlagen verwalten…“ listet deine Vorlagen mit ihrer letzten Änderung und löscht die, die du nicht mehr brauchst
- „Export“ lädt die Einstellungen als JSON-Datei herunter, „Import“ lädt eine solche Datei wieder — praktisch, um Kolleg*innen dasselbe Setup zu geben oder es in ein anderes Konto mitzunehmen. Eine importierte Datei füllt nur den Dialog; klick auf Speichern, um sie zu übernehmen
- Ein Stundenzettel, der aus einem unterschriebenen Vertrag entstanden ist, zeigt „Mit unterschriebenem Vertrag verknüpft“. Wurde der Vertrag nach der Unterschrift geändert, holt „Vom Vertrag synchronisieren“ Gage und Konditionen neu in den Dialog; klick auf Speichern, um sie zu übernehmen
- „Projekt löschen“ unten im Dialog entfernt das Timesheet-Projekt mit allen Zeiteinträgen — die App will einen zweiten Klick, bevor etwas gelöscht wird
Häufige Stolperfallen
- Den Dialog nach dem Anwenden einer Vorlage, einem Import oder einer Vertragssynchronisierung schließen, ohne zu speichern — geändert wird erst, wenn du auf Speichern klickst
Genaue Zeiterfassung beugt Burnout vor und sichert faire Bezahlung. Konsultiere deinen Produktionsvertrag für spezifische Abweichungen von den Standard-Tarifverträgen.
Verwandte Themen
Siehe auch
